Zitat von AlexH:Offenbar ist der Kinderwunsch doch nicht so hoch...Karriere ist das Ziel...das Andere scheint mur Beiwerk zu sein...lass das mit dem Kind...es würde einem Leid tun
Und ausserdem stellt sich angesichts deiner Fixierung auf die Karriere ja die Frage, ob Du dich an Vereinbarungen halten würdest? Eher weniger, wenn es dem Aufstieg schadet oder?
Böse Marina. Will Kinder
und Karriere. Was Männern wie selbstverständlich zugestanden wird, auf Kosten der Mütter der Kinder, die die unbezahlte Familienarbeit mit all den Konsequenzen (Aufgeben der Karriere, große Gefahr von Altersarmut etc.) leisten, wird einer Frau hier abgesprochen. Ist etwa noch 1919 und nicht schon 2019? *augenreib*
Ich frage mich auch, wieso das veränderte Selbstverständnis der Frauen hier so scharf kritisiert, wenn nicht sogar verurteilt wird. Liebe Männer, statt zu jammern früher waren die Frauen besser, wie wäre es, wenn Man(n) sich einfach auch weiterentwickeln würde? Schon bei Darvin galt survival of the fittest" (diejenigen überleben, die am Anpassunsfähigsten sind). Wenn Männer diese Entwicklung nicht machen, wird es nämlich auch für sie schwieriger werden, Kinder zu haben. Weil Frauen nämlich immer weniger bereit sein werden, die negativen Konsequenzen der Elternschaft alleine zu tragen um den Männern gleichzeitig die Verwirklichung
aller ihrer Lebensräume zu ermöglichen. Und das vollkommen zu Recht.
Man(n) sollte schon Verständnis dafür aufbringen können, dass Frauen nicht jahrelang Kraft, Energie und Disziplin in ihre Ausbildung stecken um dann 50-100% ihrer Zeit einen Kinderwagen durch die Gegend zu schieben. Und Man(n) stelle sich noch weiter vor: auch Frauen wollen in ihrem Beruf erfolgreich sein und finden nicht ihre alleinige und vollkommene Erfüllung darin, ihren Nachwuchs großzuziehen. Frauen wollen
beides, genau wie Männer.
Btw kann es sich diese Gesellschaft (volkswirtschaftlich) gar nicht leisten, diese Frauen ausschließlich zu Hause sitzen zu lassen.