regenbogen05
Gast
Zitat von BerndOtto:Ja, das tut er, wenn man den Eröffnungsthread liest. Anstatt als Seelsorger dem Mann auf eine SMS zu antworten (diese könnte auch unter das Beichtgeheimnis fallen!), informiert er die karitativ arbeitende Frau des TE. Sehr unsauber.
Finde ich nicht. Woher wisst Ihr, dass der Priester um den Zustand der Ehe - und das wertungsfrei ob gut oder schlecht - Bescheid weiß? Kann doch sein, dass er sich ehrlich fragte, was diese SMS eigentlich soll; dass er es nicht einordnen konnte und deshalb der Ehefrau das Ganze erzählte.
Zitat von BerndOtto:Und warum ist der Beruf des Mannes ein Thema? Weil es das grosse Lebensthema des Mannes ist. Als katholischer Priester hat er nach der Lehre der römischen Kirche eben keinen normalen Beruf und ist kein Mann wie Krethi und Pleti, er hat durch die Priesterweihe den "character indelibilis" bekommen. Und auch sonst einen seelsorgerischen Auftrag, der auch dem Manne der karitativ arbeitenden Frau gilt.
Wenn ihm das nicht passt, dann muss er eben seinen Beruf an den Nagel hängen. Das steht ihm frei, denn er ist, da bin ich völlig bei anderen Foristen (und nicht bei den Lehren der römischen Kirche!), eben nur ein Mensch wie jeder andere
So ein Quatsch. Der Mann darf dann überhaupt kein Privatleben haben? Etwas weltfremd, oder?
Zitat von BerndOtto:Das ist ein Vorfall, der eigentllich eine kirchliche Disziplinarmassnahme hervorrufen sollte. Als Priester ist es nicht ok, eine Anfrage nach einem Gespräch - die immer unter das Beichtgeheimnis fallen kann - an Dritte weiterzugeben. Und das ist genau der Punkt, an dem m.E. sich herauskristallisiert, dass die ganze Sache extrem unsauber ist.
Disziplinarische Maßnahmen? Geht´s noch? Nur weil er keinen Bock auf Kindergarten hat?