Zitat von Adorno:Es ist jetzt natürlich eine typische Situation von: wir haben es dir ja gesagt. Ich hab erst mit mir gehadert die Kinder direkt mitzunehmen . Das wird ihr wie ein Messer im Rücken vorkommen... Würde ich die Kinder nich mitnehmen würde sie es nicht erfahren.
Ich muss bei meinen Eltern auch wirklich aufpassen dass sie vor den Kindern nichts schlechtes sagen oder diskutieren.
Vielleicht freuen sie sich auch so, endlich ihre Enkel kennenzulernen und sind weihnachtsfriedlich. Wie sind denn deine Eltern sonst so eingestellt? Waren es Eltern, die ihren Kindern Wurzeln und Flügel gegeben haben? Ich würde mit offenen Karten spielen, solange ihr nicht geschieden seid, habt ihr das gemeinsame Sorgerecht und das ist ein weiterer Schritt aus dieser unguten Paarbeziehung, du fängst an, wieder dein Ding durchzuziehen.
Zitat von Adorno:Sie war der einzige Grund für mein Zerwürfnis. Meine Eltern konnten sie von Anfang an nicht leiden. Das lag zum einen dran, dass sie ein Kind mitbrachte aber zum anderen an ihrer Art. Sie hielten die für aufgesetzt, falsch usw. an dem Tag als ich Ihnen sagte dass ich sie heiraten werde wars dann sozusagen vorbei.
Auch das ist für sie eine deutliche Ansage. Sie merkt, dass sie dich nicht mehr manipulieren kann. Für dich und deine Psyche ist es wichtig, dir ein Netzwerk zu schaffen, dass können deine Kollegen deine Freunde und deine Familie sein. Du arbeitest aktiv daran, dein Leben wieder selbst zu bestimmen.
Das sie schon ein Kind hatte fanden die Eltern schlimm, warum? Das mit der Art kann ich ja verstehen, sie scheint es auf ein Zerwürfnis angelegt zu haben. Hast du mal mit ihr gesprochen, wenn sie deine Eltern mal vor den Kopf gestoßen hat? Hast du ihr irgendwann mal gesagt, dass du ihr Verhalten missbilligst?
Sie braucht Gegenwind, wenn du immer versuchst es ihr Recht zu machen, kommst du nicht weiter. Unternimm alles was dich stärkt, halte dich aber auch an eure Absprachen wie die Kinderbetreuung.
Zitat von Adorno:Die Vorstellung finde ich nicht verkehrt aber das macht sie nicht. Niemals. Wenn das die Nachbarn sehen würde, dass sie zum Psychodok rennt.
Wenn die Nachbarn mitkriegen, dass ihr euch trennt oder du im Arbeitzimmer wohnst das wäre ok? Wenn sie so darauf bedacht ist, was die Leute denken, würde ich eher offen und ehrlich sein, aber eben ohne mein innerstes nach außen zu kehren. Eine kurze Ansage, wir sind getrennt, wohnen aber beide noch im Haus und kümmern uns gemeinsam um die Kinder reicht docj. Man muss ja keine schmutzige Wäsche vor dritten waschen.
Bekannte haben sich getrennt und haben es dem Umfeld mitgeteilt, ohne Gründe anzugeben ohne schlecht über den anderen zu reden, aber sie haben drum gebeten, ihre Privatspäre zu respektieren.
Ich würde irgendwann mal mit ihr reden und ihr sagen: Ich teile meinem Umfeld mit, dass ich mich von dir getrennt habe, werde aber über den Trennungsgrund fürs erste Stillschweigen bewahren, solltest du das anders machen, werde auch ich Dinge auf den Tisch bringen, die dich in einem sehr schlechten Licht stehen lassen. Du wirst sehen, sie wird erst toben wie verrückt, aber dann letztendlich die Füsse still halten.