Zitat:Zitat Morus:
Ich erzähl euch mal einen Schwank aus unseren unzähligen Gesprächen nachdem alles draußen war. Mit ein Grund, warum ich skeptisch gegenüber ihrem Verhalten war, war beispielsweise, dass ich nichtsmehr recht machen konnte. Sie f.uckte sich plötzlich über die beklopptesten Dinge ab wie dass ich beispielsweise falsch trinke, zu laut atme, den Müllbeutel falsch in den Mülleimer rein mache un und und.
Als dann alles raus war sagte sie mir dass sie sich so sehr in Dinge reinsteigern musste, die gegen mich sprechen um ihr gewissen wenn sie zu Hause war auszuhalten. Sie hat also gezielt irgendwelche Makel gesucht um ihr Gewissen zu ertragen. Sie sagte mir dann auch, dass es natürlich völliger Schwachsinn ist, nicht an mir lag und nur in ihrem Kopf entstand.
Aber krass, was alles möglich ist.
Um das eigene Gewissen zu beruhigen, mit der Situation besser klar zu kommen und vor sich selber zu rechtfertigen, geschieht genau das wie Deine Frau das gesagt hat. Das kann man in den Foren immer
mal so nachlesen. Deine Frau war also in dem Gespräch an dieser Stelle ehrlich. Das zeigt aber auch,
so sehe ich das, dass sie mit ihren Gefühlen in der Affäre beim AM war.
Das könnte auch ein Hinweis darauf sein, warum sie für sich, und nicht gegen Dich und ihrer Ehe gerichtet, ein persönliches Gespräch zur Beendigung der Affäre brauchte um damit abschließen zu können.
Dass sie mit Dir darüber vorher nicht offen sprechen konnte war, durch Deine Ansage und
vielleicht auch weil eure Streitkultur nicht so gut war und die Ehe bereits vorher in einer Schieflage
war, aus ihrer Sicht, nicht sinnvoll oder möglich. Sie war jedoch, ohne das zu müssen, auf Deine Nachfrage hin ehrlich.
Zur Bewältigung und einem Neuanfang gehört Ehrlichkeit. Wird hier immer wieder, zu Recht, als eine
Voraussetzung benannt. Anstatt zu verschweigen, abstreiten oder verharmlosen war sie - nach allem
was wir bisher wissen - wohl ehrlich. Das gereicht ihr jetzt offenbar zum Nachteil.