Zitat von cassie97:
Sehe ich auch so. Wenn Morus an dem weiteren Bestand der Ehe gelegen ist, darf er sich nicht passiv verhalten. Sich zurückziehen und das weiter Verhalten der EF beobachten ist wahrscheinlich nicht die Lösung. Vorsichtige Zeichen des Entgegenkommens könnten hilfreich sein. Natürlich liegt es aber in der Hauptsache bei seiner Frau, die Angelegenheit wieder gerade zu rücken, Vertrauen zurück zu gewinnen.
Man, man, man... er handelt doch und das sogar sehr massiv. Mit dem Auszug und der Wohnungssuche nach der zweiten Lüge zeigt er ihr klipp und klar, mit mir so nicht mehr...
Er hält ein, was er im Vorfeld besprochen hat, ist aber dennoch gesprächsbereit, ohne nachzutreten. Er ist freundlich und behandelt sie nicht wie den letzten Dreck. Auch lässt er Türen offen, indem er ihr sagt, dass er Gefühle für sie hat und daher eine gemeinsame Zukunft nicht ausschließt. Er hilft ihr im Alltag...
Würde er jetzt einknicken, dann hätte sie dauerhaft keinen Respekt mehr vor ihm. Sie muss mit Taten zeigen, dass sie Fehler begangen hat und auch tatsächlich gewillt ist, diese zukünftig nicht mehr zu begehen. Und es läuft doch gut an. Sie bemüht sich um eine Therapie, die Wiedereingliederung ins Berufsleben wurde vorangeschoben, sie schreibt ihm Emails mit ihren (anscheinend) wahren Gefühlen...
Ich an Morus Stelle würde noch eine gwisse Zeit genau so weiter machen. Sie darf sich seiner nicht mehr sicher sein und muss ihn wieder schätzen lernen und nicht für selbstverständlich an ihrer Seite sehen.
Morus, Du machst alles richtig. Lass Dir hier bloß nichts anderes einreden...