Zitat @6rama
Zitat:(...)Deshalb sind viele junge Männer heute auch ziemlich verunsichert in ihrem Geschlechterbild. Ständig glauben sie irgendeine Rolle spielen zu müssen. Mal sollen sie tough und hart sein, mal einfühlsmal und weich. Dann wiederum drängen viele in Alpha-Jobs, denen sie intellektuell in keinster Weise genügen. Und so weiter und so weiter. Der innere Zwang mehr zu scheinen, als man ist, ist das grundlegende Problem (das für Frauen in gleicher Weise gilt, siehe die Milliarden-Industrie rings ums Silikon).
Der wirkliche Alpha ist noch immer der Mann der in sich ruht und selbstbewusst sein Ding macht. Egal ob Künstler, CEO oder hauptberuflicher Umweltaktivist. Egal ob Dom oder Sub. Persönlichkeit ist es, was Mann (und Frau) ausmacht. Und da hilft es langfristig eben nicht, eine Rolle zu spielen und sich mal für 2 Wochen zum Piraten oder Vampir (um auf obiges Video) zurückzukommen zu machen oder vorzugeben, man wäre Chriurg oder Millliardär. (...)
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Ursache - Wirkung...Auswirkungen!
Ursachen sind ja nicht einfach da. Die werden geschaffen - von wem oder was auch immer. Gesellschaft? Politik? Industrie? Handwerk? Sozialisation?
Knallharte Leistungsgesellschaft, knallharte Konsum-Orientiertheit! Knallharter Wettbewerb.
"Mache ich das nicht selbst, macht es ein anderer!"
Und die rein Männer-orientierten Verhaltensweisen zu propagieren, wie "stark" und gut ein Mann
zu sein hat, damit er sich in diesem "Zirkus" behaupten kann, kommt noch obenauf. Ein Mann hat
hart zu sein, selbstbewusst zu sein, muss Durchsetzungsvermögen haben - koste es, was es wolle.
Und die holde Weiblichkeit fordert jetzt auch noch - die Männer heraus. Und nein...es sind nicht
die Frauen allein, die diese Diskussionen ausgelöst haben. Und da scheiden sich die Geister - denn nicht die emanzipierte Frau trägt dafür Verantwortung...es ist eher der (vermeintlich) "starke" Mann,
der mit der emanzipierten Frau nicht klarkommt. Was noch hinzu kommt - eine wirklich emanzipierte Frau an ihrer Emanzipation zu messen, trennt erneut die Spreu vom Weizen.
Die "Alpha-Frauen" gibt es wirklich. Diese lassen sich auch daran messen, sind knallhart in ihren Positionen...und setzen so manchen "Alpha"-Mann in den Schatten. Beruflich "männermordende" Vamps....es gibt genügend Frauen, die bewiesen haben, dass sie das AUCH machen, weil sie es können...und aushalten.
Und wenn sich Männer hinstellen, dass eine oder andere im Umgang mit FRAU sei "nicht verhandelbar" - dann liegt es eher an den Männern, die das so sehen.
Und ja... Frau will sich einbringen - 100 Jahre Wahlrecht für Frauen. Sie wählen und dürfen gewählt werden. Und müssen sich dann auch daran messen lassen...denn die Aufgaben werden für Frauen keine anderen. Wer dann allerdings sagt: "Typisch Frau", hat was verpasst.
Und bei @Morus ...ich denke schon, dass er darauf bedacht ist, über Augenhöhe mit seiner Frau im Replik "VOR der Affäre" nachzudenken...und JETZT entsprechend zu handeln. Ob das wieder für eine gemeinsame Zukunft reicht, hängt von einigen Faktoren ab, die nur die beiden aushandeln können. "Bewegen" müssen sich sicher beide - wer auf wen zu...auch das geht nur die beiden etwas an. Und wenn es tatsächlich zu einem CUT kommt - auch das kann sehr hilf- und lehrreich für beide werden.
Um sich einem gemeinsamen Nenner anzunähern - pro und kontra anführen, was VOR der Affäre war. Schriftlich und jeder für sich eine Aufstellung zu machen, ohne dass der andere sofort von den Inhalten erfährt. Ich könnte mir vorstellen, dass das ziemlich konträre Aufstellungen geben wird - und das "Ergebnis Affäre" darin gipfelte.
Ursachen für eine Affäre - die liegen IMMER vor den Affären. Der "Entschluss", fremdzugehen - er
muss ja Auslöser haben....und Konversation ist das einzig probate Mittel - allerdings - frei von Vorwürfen, zunächst frei von "Ergebniszwang" zu sein, also wirklich ergebnisoffene Diskussionen. Es nutzen keine vorherigen Signale, da sie eine ergebnisoffene Diskussion gleich im Keim ersticken.
Daher....es kann ALLES passieren...