@Urmel_
in allen Punkten gebe ich dir da Recht....was aber nicht heißt, dass sie mit den von dir geschilderten Umständen ihren neuen Weg nicht finden könnte. Es schwingt vieles von dem mit, was du geschildert hast...aber jeder Mensch geht anders mit Erlebtem um.
Und "Erlebtes" bringt Erfahrungen mit sich...und auch Erkenntnisse. Und nein....es wird tatsächlich
nichts auf NULL gestellt. Erlebtes kann nicht revidiert werden....das bleibt "auf ewig" auf der Festplatte. Wie ich schon schrieb - es liegt an der EF des TE, ob und wie sie einen Umgang mit all dem findet.
Tauschen will sicherlich niemand mit der EF....zumindest nicht mit dem, was nach ihrer Affäre
auf sie zukommt. Will/kann man sich das ausmalen, was auf sie zukommen könnte....niemand
weiß das.
"Taktisch klüger vorgehen"...durch den TE, der eh schon am Rad dreht. Mit Abstand und von außen lässt sich das leicht sagen. Und wer das selbst durchgemacht hat - jeder geht anders damit um. "Coolness" wird wohl kein Betrogener auftischen können, um "klüger" vorzugehen. Es klingt ab und an so, als seien sehr viele "über allem stehend"...sofort und "unverzüglich" nach desastösen Ereignissen, die ein zuvor gehegtes "trautes Heim" in Fetzen reißt. Mund abwischen und "taktisch klüger vorgehen"?
Zitat Anaria:
Zitat:Frau Morus hat falsch kalkuliert, falsch spekuliert und nun schwimmen ihr die Felle davon. Klar kommt da jetzt ein bisschen mimimimi und der Versuch von Schuldumkehr und Schuldzuweisung, bisschen um sich beissen wird wohl auch noch kommen, aber dann?
Das ist genau das, was tausendfach im Forum zu lesen ist - ob das tatsächlich so kommt...die Konstellation der Ehe vor der Affäre kennt keiner. Natürlich muss "Frau Morus" den Bückling
machen, kann keine Forderungen stellen, kann max. ein Veto einlegen und abwarten, ob ihr
Veto Erfolg hat. Der Ehevertrag - regelt der auch solche Situationen, bzw. schafft Klarheit bei
Ehebetrug?
Kind Instrumentalisieren - es hat den Anschein, als sei das geschehen...Eltern-Ebene? Paar-Ebene? Wunschdenken! "Es sollte so oder so sein".... die IST-Situation spricht jetzt die Sprache in dem, was SACHE ist. Klar werden Bälle hin und her gespielt...und wer wagt es, offensiv zu sein? Klar spielen die jeweiligen Eltern eine Rolle....aber auch als Großeltern? TE und dessen EF - im übertragenen Sinn übers Knie legen? "Wird's dem Esel zu bunt, geht er auf´s Eis?" Wer ist auf dem Eis - doch wohl die EF. Wen zur Räson rufen - beide? Partei ergreifen - natürlich ist Blut dicker als Wasser. Aber - wird damit der Situation Genüge getan? Nein. Die EF ist "auf dem Eis"...sie ist auf´s Eis gegangen....und das Eis bricht. Dass sie vom Eis muss....das ist klar.
Gerechtigkeit - niemand möge danach rufen! Hier gibt es keine Gerechtigkeit....egal was aus dem IST-Zustand entsteht. Der TE und die EF werden einen Weg finden müssen....sonst niemand. Spekulationen helfen beiden nicht weiter... es könnte, es hätte, es wäre, es würde "dies und/oder das" angesagt.... es nutzt nix.
Ja...das die EF einen auch MImimimi macht... ich glaube, dass das nicht mal gespielt ist. Die Felle schwimmen ihr weg. Die "grande Dame" kann sie nicht geben....großartig "selbstbewusst" sein geht sicher auch nicht.
Der TE...dass er einbricht - dafür kommt er aus meiner Sicht nicht in Frage. Aber was wäre ein "einbrechen"...zurück auf Anfang? Sicher nicht. Konsequenzen wird das Ganze haben...und
welche das sein könnten....alles Spekulation, wie vieles auf Spekulationen beruht...