Meinen Beitrag habe ich auf dieses Statement hier bezogen:
Zitat von Sohnemann:Alle Informationen die man braucht, um einschätzen zu können, was für euch eine praktikable und faire Lösung sein könnte.
Zitat von Andy17:Besser wäre es, dem TE einen Rat zu geben, wie er psychisch aus der verfahrenen Situation herauskommt. Mir fällt da nichts Patentes ein, weshalb eine professionelle Hilfe von Nöten wäre.
Wenn es um das Scheitern einer Ehe mit Kindern geht, ist es das zielführendste und Beste sich sowohl die emotionalen Aspekten, als auch die rationalen (in Sinne der offiziellen und gesetzlichen Veränderungen) bewusst zu machen! Das hierfür eine intakte Psyche von Vorteil ist steht ausser Frage. Dennoch ist die Situation nunmal so wie sie ist und nicht nur allein vom Verhalten des TE´s und seines Tempos abhängig, sondern auch von den persönlichen Wünschen und Tempo seiner Frau abhängig. Zudem sind da noch Kinder (wohlgemerkt mit der Diagnose ADHS) die unter einem kaugummiartigen Trennungsprozess (einfach weil keiner von beiden sich wirklich aufmacht sich vernünftig bezüglich einer Trennung/Scheidung zu informieren) unnötig leiden und zusätzlich belastest werden.
Selbstverständlich spreche auch ich mich für professionelle Hilfe für den TE aus, nur müssen wir auch mal der Realität ins Auge sehen und festhalte, dass Termine bei Kassen-Therapeuten genauso wenig schnell zu bekommen sind wie Wohnungen! Ob er unter den gegebenen Umständen die finanziellen Möglichkeit hat, einen Psychologen aufzusuchen den er aus eigener Tasche bezahlen müsste, wäre eine tatsächlich sinnvolle Frage. Eine weitere Möglichkeit wäre eine öffentlich geförderte Familien / Trennungsberatung in Anspruch zu nehmen, wobei diese aber nur Sinn macht, wenn die EF des TE mitspielt. Und so wie ich das gelesen habe, war sie ja noch nicht einmal zu einer Paartherapie bereit. Aber wer weiss, vielleicht geht sie im Sinne des Kindeswohl auf einen solchen Vorschlag ein.
Zitat von Andy17:Du gibst eine Rechtsberatung ohne Faktenlage und besonders ohne Zulassung für eine solche Beratung. Das alles sollte ein Rechtsanwalt machen.
Die Faktenlage hat der TE hier selbst kurz zusammengefasst und nur zu diesen habe ich mein Wissen weitergegeben. Und wenn ich mir irgendwo nicht ganz sicher war, habe ich das auch genauso so deutlich geschrieben inkl. dessen, dass da ein Rechtsanwalt von Nöten wäre. Übrigens ist mein Bruder Rechtsanwalt und hat kürzlich einen Nachbarn von uns vertreten, der in einer ähnlichen Situation steckte, wie der TE hier. Nichts desto trotz ist es natürlich unumstritten, dass der TE in diesem ganzen Prozess Fachleute hinzuziehen muss. Es war lediglich gut gemeinte und grobe Hinweise die ich dem TE geben wollte....