Und so hat jeder seine eigene Interpretation in Bezug auf das was der TE über seine Frau geschrieben hat.
Ich für meinen Teil kann nirgends lesen, dass der TE seine Frau ernsthaft schlecht oder gar niederträchtig redet.
In meinen Augen ist der TE vielmehr ein einfach gestrickter Mann der gerne häuslich ist und am liebsten seine Freizeit mit einer ebenso häuslichen Frau und (als Krönung dessen) den Kindern verbringt.
Sie und die Kinder. Das sind seine sozialen Kontakte und die reichen ihm im Großen und Ganzen auch!
Ein zwei Kumpels nebenher mit denen man regelmäßiger etwas unternimmt wären sicher ganz nett, sind für den TE jetzt aber auch nicht zwingend lebensnotwendig. Womöglich ist sein Bedarf am kommunikativen Austausch mit Männern bereits durch den Arbeitsplatz abgedeckt.
Seine Vorstellung von Glückseligkeit (in Bildern gesprochen) sieht vor seinem geistigen Auge wohl so aus, dass er nach Hause kommt, ihm freudestrahlende Kinder zur Begrüßung, nebst einer attraktiven und ebenso stets gelaunten Frau in die Arme laufen. Perfekt ist die Idylle wenn dann auch noch alles schön aufgeräumt ist und sich alle gemeinsam an den Tisch setzten, um das mit Liebe zubereitete Essen verspeisen und sich dabei gegenseitig vom Tag berichten zu können. Dann werden die Kinder ins Bett gebracht, kurz kuscheln und eventuell noch was vorlesen. Und dann...endlich ab auf die Couch und mit seiner Liebsten im Arm die Lieblingsserie auf Netflix weiterschauen. Schlussszene dieses Bilderbuchzenarios bildet dann selbstverständlich das Schlafzimmer, bei dem die hübsche Gattin sich wollüstig auf ihn stürzt und ihm am besten dabei noch sagt wie einzigartig und toll er doch ist.
Ich habe es mit dieser Darstellung jetzt bestimmt etwas übertrieben, aber so ungefähr lassen sich die Ansprüche von Männern wie dem TE grob zusammenfassen und die sind für viele Menschen auch absolut legitim und nicht verwerflich! Auch wenn wir mittlerweile im 21. Jahrhundert leben, so gibt es immer noch ein paar Frauen, denen das genauso ausreicht, solange sie nebenher noch ein zwei Freundinnen haben können, mit denen sie sich 1 Mal im Monat auf ein Sektchen beim Stammtisch treffen können.
Problem an der Sache ist nur, dass die EF des TE´s das absolute Gegenteil von dem ist, was ihm zu Beginn der Beziehung bzw. des Kennenlernens suggeriert wurde. Denn wenn seine heutige EF tatsächlich die eigenständige, vollkommen unabhängige, selbstbewusste und aufgrund ihrer angeborenen Kontaktfreudigkeit, ihre zahlreichen Freundschaften gepflegt und offen ausgelebt hätte, dann wäre es zu einer Eheschließung mit einem zur Eifersucht neigendem und verlustängstlichen Mann wie dem TE sicher niemals gekommen! Zumindest nicht von Seiten der Frau! Es sei denn, der TE selbst ist ein grandioser und abgebrühter Schauspieler, der sich in seiner ganzen Persönlichkeit und solange, so gut verstellt hat, um die Frau endgütig dingfest machen zu können.
Die Wahrscheinlichkeit aber, dass es wohl eher umgekehrt abgelaufen ist, ist anhand der Informationen die der TE zu Beginn des Threads geliefert hat, meiner Meinung nach wesentlich höher.
Siehe hier :
Zitat von Ichgeheim:Mich hätte es ja eh gestört egal mit welchem männlichen Wesen sie Kontakt habe, ob sie die von früher kennt oder egal wie. Da hat sie leider auch recht, da bin ich zu strikt dagegen gewesen, schon immer.
Zitat von Ichgeheim:Weißt du wenn sich solche wichtigen Ansichten für eine Beziehung plötzlich völlig verändern, dann kommt doch sowas nicht einfach so, dann kann doch etwas nicht stimmen. Das hat nichts mit unterschied Frau zu Mann zu tuen.
Das hatte ich auf die Rechtfertigung mann und Frau sind eben unterschiedlich wenn es darum geht mit anderen zu schreiben und an andere zu denken geschrieben. Weil sie früher auch die Ansicht hatte man interessiert sich in beziehung nicht für andere kerle,
Fazit: Für mich sieht das nicht nach einer Frau aus, die schon immer ganz offen und klar ihre Bedürfnisse nach sozialen Kontakten authentisch und unmissverständlich gelebt hätte!