Zitat von Ichgeheim:
Ja doch, das Problem ist, sie hat sich völlig an des Leben der Freundin angepasst, auch unsere Beziehung hat sich in genau diese richtung entwickelt, obwohl sie das anfangs noch für unvorstellbar hielt, so wie die ihr beziehung führen. Deshalb ist es ja auch so komisch, sobald sie mit ihr kontakt hatte.
Letzte woche wo wir mittwochs nen Termin mit dem kleinen hatten, war alles super, sie hätte danach am liebsten gleich noch am Telefon gequatscht wie es weitergeht mit uns. Gestern der Tag war super, alles toll, am Abend war sie bei der Freundin und danach war wieder alles komisch, wie gesagt auf der Couch geschlafen.
Ja diese Freundin hat sie verändert und die Tatsache, daß sie die woche bei ihr geschlafen hat, hat mir/uns sicherlich nicht geholfen.
Bei ihrer Mutter war sie immer traurig, nachdenklich und tendierte laut der Mutter immer zu mir.
Aber die letzten Tage war sie dann wieder weniger bei der Mutter sondern bei der Freundin und dann schlug es wieder um.
Aber ich sehe keine Chance hier etwas zu machen.
Was wäre da die Herangehensweise.?
Genau das, bzw. in die Richtung gehend, hatte ich vermutet und bereits sehr früh die Frage gestellt.
Damit ändert sich in der Draufsicht und erweitertem Blick einiges. Instinktiv hast du vermutlich, je
mehr sich deine NF von dir entfernt hat, die neue Freundin wurde für sie immer wichtiger, und sich
zunehmend auch das Verhalten und die Ansichten deiner NF verändert haben, begonnen immer
mehr zu klammern. Dein Bauchgefühl hat vermutlich angeschlagen und das noch verstärkt.
Was sie alles als Trennungsbegründung aufgeführt hat, ihre Unzufriedenheit, ist hauptsächlich die
Folge von dem was sie glaubt in der Lebensweise (Lebensart) ihrer Freundin wäre viel besser
und erstrebenswert. Mit dir, ausser dem als lästig empfundenen Klammern und Verlustangst, dürfte
das, meiner Einschätzung nach, nur damit bedingt etwas zu tun haben.
Immer vorausgesetzt, es ist so oder sehr ähnlich zutreffend, möchte deine NF den ihr wohl schmack-
haft gemachten Lebenstil ihrer Freundin leben ohne genau das zu verlieren was ihr viel Wert war.
Und da schließt sich der Kreis. Ihr wechselhaftes Verhalten dürfte sich, wenn sie bei ihrer Freundin
war oder engeren Kontakt hatte, damit erklären lassen. Beide unterschiedlichen Lebensformen passen
jedoch nicht zu einander. Der von ihr jetzt gewählte und von dir zugestimmte Weg der WG mit der aus-
gesprochenen Trennung, dürfte folgerichtig lediglich auch für sie nur eine Zwischenlösung sein. So
100% scheint sie jedoch vom Lebensstil der Freundin (noch) nicht überzeugt zu sein und ob es das
alles Wert ist aufzugeben. Hinzu kommt wohl auch ihr schlechtes Gewissen.
Das sind lediglich meine Gedankengänge. Dennoch, wenn man sich in einer Draufsicht das alles
ansieht und die ganze Entwicklung einfließen lässt, könnte das so oder in sehr ähnlicher Form zu-
treffend sein. Sie muß letztlich für sich entscheiden welchen Weg sie gehen will. Das heißt aber
auch das gleiche trifft für dich zu. Ihr komplett den Boden unter den Füßen wegziehen mit keiner
WG, sie bitten schnellstmöglich auszuziehen, sein eigenes Ding machen und zu signalisieren,
dein Zeitfenster schließt sich langsam wo eine Rückkehr noch für sie möglich sein könnte, würde
eine zeitnahe finale Entscheidung von dir oder ihr bringen.
Wenn ihr die Komfortzone und Sicherheit komplett entzogen wird oder bevorsteht, kann das ein
Umdenken bewirken. Wenn nein, wäre das auch in einigen Wochen und Monaten sehr wahrschein-
lich auch nicht anders. Allerdings zu deinen Lasten der das auch noch überwiegend finanzieren
darf. Du stehst dem ganzen nicht hilflos gegenüber.