Gast2000
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Zitat von Ichgeheim:
Na höchstens das sie doch lieber nach ner Wohnung suchen soll, weil ich nach den 6 Wochen wieder komme und das Haus behalten möchte. Und halt das keine Typen ins Haus rein dürfen während ich weg bin.
@ichgeheim, du hast nach dem RA Besuch geschrieben, all das hast du bereits vorher selber gewußt.
Nun, hat dir der RA zu dem geraten was du nun mit deinem Auszug von 4-5 Monaten machst? Nein,
im Gegenteil! Da du selbst das ja alles weißt, stellt sich die Frage, warum nimmst du den RA und dich
selbst nicht ernst? Wieder einmal - das zieht sich wie ein roter Faden hier im Thread durch - machst
du genau das zu dem aus guten Gründen unisono und richtigerweise abgeraten wurde.
Es gibt ein Sprichwort, und damit will ich dich nicht angreifen, sondern das in ein Bild setzen:
"Man muß nicht ausgesprochen dumm/blöd sein so zu handeln, aber das erleichert das sehr." Bist du
im realen Leben genau so? Rennst zig mal mit dem Kopf gegen eine Wand und erwartest jedesmal
ein anderes Ergebnis?
Es wurde hier schon mehrfach - auch von mir - genannt, dass wer selber auszieht erhebliche Nach-
teile sich einhandeln kann. Der Mittelpunkt der Kinder und ihr normales Umfeld ist wo? Du verlässt,
so wird das meist vor Gericht bewertet, die eheliche Gemeinschaft. Was glaubst du, ist das für dich
positiv? Wenn du ausgezogen bist, könnte sie das alleinige Wohnrecht mit den Kindern beantragen
und was meist du wie ihre Chancen dann sind das auch zu bekommen? Wenn du ausgezogen bist,
hast du keinen Einfluß mehr. Sie kann also einen Next bei sich wohnen lassen und das Haus nutzen
wie sie das will. Was meist du wie schnell ein Schloß ausgetauscht werden kann und der Zugang dir
zum Haus - ihre Privatphäre - verwehrt wird. Klar kannst du klagen, aber das dauert meist Monate und
kostet Geld. Wenn sie das alleinige Wohnrecht erhalten hat, bist du völlig außen vor. Zwar bleibt das
Haus dein Eigentum, kannst es dir allerdings nur noch mit Abstand von außen ansehen. Was ist daran
nicht zu verstehen?
Warum fällst du deinem RA mit solch einer undurchdachten, verschlimmbessernden und für dich
alles andere als guten Vereinbarung mit ihr in den Rücken? Jeder bekommt was er verdient hat.
Und du hast dir das Desaster mittlerweile im Ergebnis verdient.
Es scheint, du willst unbedingt die Erfahrung machen durch eigenes Handeln und Verhalten nicht nur
deine Frau, deine Familie zu verlieren, sondern auch noch das finanzielle Desaster bis hin zum Verlust
deines Hauses ungebremst und sehenden Augens erleben zu wollen. Es geht jetzt um deine eigene
finanzielle Existens und um möglichst noch halbwegs aus der Sache heraus zu kommen. Es geht
um dich. NIcht das was sie will ist wichtig, sondern was du willst. Sie wollte/will die Trennung, dazu
gehört auch in der Konsequenz das gemeinsame Haus/Wohnung selbst zu verlassen.
Sorry für den hart formulierten Text, der dich wahrscheinlich ebensowenig erreichen wird.
