Zitat von Ichgeheim:
Ja da werde ich den Anwalt Anfang Jahr gleich drauf ansprechen, ob ich der Krankenkasse das melden soll, oder ob ich ihr das direkt sagen soll, dass sie mich da rausnimmt.
Oder was eben am besten ist.
Ob das evtl. Auch als Argument durchgeht, sie ist ja genug ausgelastet mit 2 pflegebedürftigen kindern, hat in der sprachnachricht, der Ohrfeige, dass ich die Kinder holen musste, ihre überforderung bereits bewiesen. Und da kann man evtl. In Frage stellen ob sie dann überhaupt genug Zeit hätte für die Kleine auch noch ordentlich da zu sein.
@ichgeheim, ich rate dir alle Dinge zu notieren, Chatverläufe zu sichern und, falls möglich, Zeugen
zu benennen und das nach Themen strukturiert geordnet deinem RA vorzulegen. Mache zudem
eindeutig klar, was du für ein Betreuungsmodell für deine Tochter möchtest. Auch hier gilt, frage
ihn nach den realistischen Chancen.
Aus all dem sollte dann ein Konzept für die weitere Vorgehensweise nach einer mit Prioritäten
setzenden Abarbeitung erstellt und dann abgearbeitet werden. Lasse dir zudem Tips geben, wie
du mit der ganzen Situation am besten umgehen kannst. Und bitte, steht der Plan A und Plan B
wird danach nur noch in Abstimmung mit dem RA etwas geändert oder angepasst.
Hier im Forum kann niemand, es sei denn der User wäre ein Fachanwalt, juristischen Beistand
geben. Es gibt in dem Bereich einige Fallstricke die zu beachten oder zu vermeiden sind. Das
kann ein Forum nicht leisten.
Wie in einer solch auch emontional schwierigen Situation damit umgegangen wird, muß jeder
Betroffene für sich entscheiden. Kluges und weitsichtiges Handeln nach reiflichen Überlegungen,
dabei stets höflich und freundlich bleibend - auch wenn es schwer fällt -, sich nicht verbiegen
lassen, zu seinen Werten stehen und zielstrebig faire, verbindliche Vereinbarungen im Konsenz
mit dem ehemaligen LP zu treffen, wäre für beide Betroffenen das Beste. Auch weil man sich
dann auch später noch in die Augen sehen kann und wenn Kinder im Spiel sind das für sie so
gut wie möglich zu regeln und ihnen dennoch eine gute Kindheit zu geben.
Klar muß der noch EP mitspielen. Leztlich ist das jedoch - muß u.U. natürlich überzeugend ver-
mittelt werden - für beide Seiten und für betroffene Kinder von großem Vorteil.
Ich kann verstehen, dass oft zur Härte und anderen Verhaltensweisen geraten wird. Auf den ersten
Blick macht das auch Sinn. Auf den zweiten Blick, wie kann man etwas klug, geschickt und besser
erreichen kann, jedoch nicht. Warum ist der 2. Blick so wichtig? Weil es nicht möglich ist bei je-
manden der in einer Abwehrhaltung ist oder gebracht wurde, noch etwas zu erreichen. Im Gegen-
teil, meist wird alles dann noch schwieriger. Aus meiner Sicht solte der zweite Blick der erste sein.
Das spart eine Menge Stress und Ärger und meist auch hohe Kosten für die RA und Gerichte.