Zitat von unbel Leberwurst:Wenn Du wirklich der festen Überzeugung bist, dass Deine Ex den Jungen gegen Dich aufstachelt, wo ist dann die weitere Basis, ihn weiterhin zu Dir zu nehmen?
Für mich stellt sich die Frage, gibt es überhaupt (noch) eine Basis und wenn ja wie könnte die aussehen. Auch
wenn das hier im Thread kaum eine Rolle spielt, so ist doch bei den nicht eigenen Kindern was und wie seine
NF das sieht und will entscheidend. Ja, die beiden nicht eigenen Kinder haben ein Umgangsrecht auch zum TE. Beeinflussen kann er das wenig.
Realistisch gesehen, wurde der TE ausgetauscht und sie ist eine neue Beziehung eingegangen mit dem wahr-
scheinlichen Ziel mit dem Neuen die neu gebildete Familie zu bilden. Nach ihren Vorstellungen, für mich
schlüssig, soll wohl der Neue die Papa-Rolle für alle 3 Kinder übernehmen. Klar wird sie den Kindern das so
verkaufen, dass Mama die Gute ist mit langfristigen Auswirkungen. Mich würde es nicht wundern, wenn ihre
eigenen Kinder - sofern der Neue einen guten Umgang zu den Kindern pflegt und lieb gegenüber ihnen ist -
und sich das etwas eingespielt hat und es ihnen gut geht, kaum noch zum TE kommen werden.
Der TE hat auch noch ein eigenes Leben. Die Familie ist zu Bruch gegangen und er muss, gezwungenermaßen,
sein Leben nun neu ordnen. Dazu dürfte, nach einer gewissen Zeit, auch eine neue LP gehören und mit der
er zusammen mit seinem Kind eine neue Familie gründen möchte. Auch aus diesem Grund halte ich es für
nicht klug und richtig sich in eine Verantwortung bringen zu lassen, die er nicht hat. Ein weiterer Grund ist,
kann er die Belastung überhaupt langfristig stemmen, ohne sich selbst dauerhaft zu überfordern und will er
seine NF mehr als unbedingt nötig - außer der Elternebene für seine Tochter - in seinem Leben haben.
Außer den nicht eigenen Kindern zu sagen, sie dürfen ihn besuchen, die Mutter aber gefragt werden muss, und
er würde sich darüber freuen, sollte er nichts weiter tun und sich da herausziehen. Das ist mein Rat an den TE.
Lese gerade wie das Gespräch gelaufen ist. Klar war das für den Jungen ein Schock und du hast da richtig
reagiert ihm zu sagen, du hast ihn trotzdem lieb. Das musst du ihm aber auch zukünftig so zeigen, also Wort
halten.