Zitat von Sorgild:Falscher Ansatz. Bedenke: Du hast kein Recht auf Umgang mit deiner Tochter. Wenn hier einer so eine Art Recht dieser Art hat, ist es deine Tochter. Also alles steht und fällt mit ihren Wünschen. Wenn sie nämlich nicht mehr kommen will, bist du raus. Da ...
Liebe @sorgild, zu seiner eigenen Tochter hat der TE nicht nur das gemeinsame Sorge- und Aufenthaltsrecht mit
seiner NF und die sich daraus resultierenden Pflichten, sondern selbstverständlich ein Umgangsrecht, genau so wie
sein Kind. Wie das ausgestaltet wird, müssen die Eltern unter sich regeln. Das Familiengericht kann angerufen
werden, wenn keine Einigung erzielt werden konnte. Dann entscheidet ein Richter. Anders sieht es bei den nicht
eigenen Kindern aus. Diese Kinder haben ein Umgangsrecht zu ihm. (mein Kenntnisstand)
Zitat:Zitat unfassbar:
Lieber @Gast2000
Ich schätze deine Beiträge wirklich sehr und finde auch, dass du eine deeskalierende und zielführende Sichtweise hast.
Aber wenn seine Nochfrau ihm sagt, sie wird alles versuchen, dass er nicht das Sorgerecht bekommt, dass er an dem Verhalten des Mittleren Schuld ist, ihm ständig Vorwürfe (die mE auch haltlos sind) macht und somit es unmöglich ist, eine Gesprächsbasis zu finden, wie kann er deine o.g. Punkte berücksichtigen. Ich persönlich glaube, ihr sind seine Ich-Botschaften egal oder sie wird diese nutzen um sie ins negative zu ziehen. Vielleicht verstehe ich auch nicht ganz, was du meinst. Kannst du das vielleicht etwas genauer ausführen?
Danke!
Liebe @unfassbar, erst einmal ein Dankeschön.
Danke auch für die Nachfrage. Die von mir benannten Grundlagen für eine souveräne Gesprächsführung sind all-
gemeiner Art, ohne direkten Bezug auf die Situation des TE´s. Seine NF wird als Mutter seiner Tochter noch lange
Zeit in seinem Leben sein und da können die bewährten Techniken für eine souveräne Gesprächsführung
- grundsätzlicher Art - hilfreich sein. Man kann damit in der Regel viel mehr erreichen. Profis in diesem Bereich
wenden zudem die Technik an gut zuhörend genau das zu finden mit dem ein guter Einstieg möglich ist. Je nach
Einschätzung kann es richtig sein überzeugend zu argumentieren, noch besser ist jedoch, jemanden durch ge-
schickte Fragen und Gesprächssteuerung dahin zu bringen, genau das selbst zu erkennen und als richtig anzu-
sehen - steht dann voll dahinter -, was erreicht werden sollte.
Auch meine Erfahrung ist, deeskalierend und zielführend, fair und höflich bleibend, Probleme lösen zu wollen ist
in der Regel erfolgreicher und mit weniger Stress und Ärger verbunden.
@ichgeheim, dein RA hält die Zeit für gekommen - von ihrer Seite keine Bewegung - jetzt mit härteren Bandagen
zu arbeiten. Das heißt im Umkehrschluss, er sieht keinen Willen bei ihr zur gütlichen Einigung.