Sorgild
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Therapie setzt eine Diagnose voraus. Den Zettel wird der TE sicherlich nicht haben und es gibt hierzulande ärztliche Schweigepflicht.
Deshalb kann er eben nicht mit Bestimmtheit erklären, dass sie drunter leidet.
Was aber jederzeit gerade in einem schmutzigen Gerichtsstreit, wenn es um das Sorgerecht geht funktioniert, sind vom Richter bestellte Gutachter, die sich den psychischen Gesamteindruck der Mutter mal genauer anschauen. Dagegen wird sie nichts tun können. Es reicht wenn der TE hier aufgrund der gemeinsamen Zeit sowas in den Raum stellt und das sie mit den Kindern schon während der Ehe hoffnungslos überfordert war, kann er sogar nachweisen. Dazu existieren Sprachaufnahmen.
Ganz sicher kann da was in Gang gesetzt werden, wenn dem Gericht Zweifel an der Erziehungsfähigkeit der Mutter kommen und dafür kann sogar der schlechteste Anwalt sorgen.
Zitat:So wie momentan die Anwaltsschreiben hin und her fliegen, kann ich mir beim besten Willen nicht vorstellen wie das klappen soll. Auch frage ich mich wie ein Richter da keine Kindeswohlgefährdung sieht, wenn in solch emotionalen und zerrüttelten Verhältnissen ein Wechselmodell stattfinden soll.
Das schreibe ich schon seit Wochen... Aber wirklich drauf eingegangen wurde bislang nicht.
Wechselmodell setzt ne funktionierende Elternebene voraus und dazu kann niemand gezwungen werden.
Ich bin zwar auch auf den Ausgang des Gerichtstermin gespannt, denke mir aber, dass es vor Gericht noch zu einer harten Wende kommen könnte.
Ich habe dem TE aber auch schon vor Wochen geraten, die Weichen so zu stellen, dass er problemlos für sein Kind allein sorgen kann. Dazu braucht es Vorbereitung. Weil wenn man ihn irgendwann fragt, ob es denn bei ihm gehen würde, sollten keine Zweifel aufkommen.