Zitat von Sorgild:Dieser Frau wurde bereits die Erziehungsfähigkeit von Gericht und Jugendamt abgesprochen
Ist das so? Das habe ich verpasst. Meines Wissens leben alle Kinder noch bei der Mutter. Es spricht auch nicht für den TE, dass er zig Jahre zugeguckt hat, wie sie 3 Kinder wegen Erziehungsunfähigkeit vermurkst hat. Oder soll die Unfähigkeit erst mit Erscheinen des Brummis angeflattert gekommen sein?
Zitat von EineMitleserin: Beide machen in diesem Thread keine gute Figur. Am Ende sind es aber die Kinder die daran kaputt gehen.
Das sehe ich genau so. Die Ex schreibt hier nicht, deshalb kann ich nur an den TE appellieren, die Paar- von der Elternebene zu trennen. Und nein - das macht er nicht. Sonst würde er sich keinen Kopf drum machen, ob sie das neue Tattoo wohl vom Pflegegeld bezahlt hat. Ne gute Begründung braucht er auch dafür, warum er erst vor kurzem einer Einigung zugestimmt hat, die er jetzt wegen "Kleinigkeiten" (von ihm selber so benannt) wieder untergräbt. Mentale Stärke und Gradlinigkeit bescheinigt er sich selber nicht damit.
Zitat von EineMitleserin:Aber natürlich ist das dann die alleinige Schuld der sich trennenden.
Bei allem Verständnis für Wut und Zorn auf den Expartner: Aber wenn so dermaßen (von beiden Seiten!) auf dem Rücken der Kinder agiert wird, dann wäre es vielleicht wirklich das Beste, wenn alle drei aus der Schusslinie genommen werden und in einer Pflegefamilie zur Ruhe kommen können, bis sich die Erwachsenen wieder einkriegen und zusammenreissen.
Das wird - zum Glück - wohl eher nicht passieren, weil die Jugendämter da meist sehr, oft aus meiner Sicht auch zu sehr, geduldig sind und Kinder nahezu immer bei ihren Eltern bleiben wollen.
Mir fehlt hier auch entschieden Empathie für die beiden Jungs: Der große ist mit dem Wissen aufgewachsen, keinen Vater zu haben, der mittlere wurde - auf Betreiben des TE - von dieser Info überrollt, ohne Hilfe und Unterstützung. Das finde ich nach wie vor unmöglich.
Übrig bleibt das kleine Mädchen, das beide haben wollen; aus welchen Gründen auch immer. Mir kommt sie fast mehr als Sieg-Trophäe seinerseits und als Faustpfand ihrerseits vor.
Das Jugendamt einzuschalten war grundsätzlich sicher eine gute Idee. Aber vielleicht sollte man (unter Beteiligung des JA) getroffene Absprachen auch mal eine Zeit mit Leben erfüllen und gucken, wie es sich entwickelt - wobei ich Anlaufschwierigkeiten für eher normal halte.
Wenn dann auch noch ein Mann und Vater, der gefühlt gedanklich ständig rein in die und raus aus den Kartoffeln springt und mit seinem eigenen Chaos regelmäßig das JA mit "Kleinigkeiten" beschäftigt, diesem Amt "Bequemlichkeit" vorwirft, dann weiß ich nicht, ob ich so

oder so

gucken soll.
Ich hoffe sehr, dass die den Fall gründlich prüfen und sich dafür auch die nötige Zeit nehmen. Es geht nämlich, oh Wunder, nicht um die Befindlichkeiten der Erwachsenen.