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Frau schreibt mit anderem Mann

I
Zitat von Lebengehtweiter:
Ach so.....also waren die Kinder nie krank.


Doch, aber es wurde von ihr dazu beigetragen, durch ihr Verhalten, was ich ihr nich nicht mal vorwerfen kann, weil sie es ja selbst genau so erlebt hat mit ihrer Mutter.
Sie sagte zu meiner Mutter im Gespräch auch, die kleine wird das auch irgendwann bekommen.

21.04.2021 13:08 • x 1 #9631


Lebengehtweiter
Zitat von Ichgeheim:
Doch, aber es wurde von ihr dazu beigetragen, durch ihr Verhalten, was ich ihr nich nicht mal vorwerfen kann, weil sie es ja selbst genau so erlebt ...


Okay....du hattest halt geschrieben, dass nach einer Krankheit gesucht wurde....

Und der Mittlere war schon problematisch, als du noch sein Vater wars't.

Hattest du keinen Anteil an der Problematik?

21.04.2021 13:16 • x 1 #9632


A


Frau schreibt mit anderem Mann

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I
Zitat von Lebengehtweiter:
Okay....du hattest halt geschrieben, dass nach einer Krankheit gesucht wurde.... Und der Mittlere war schon problematisch, als du noch sein ...


Der mittlere war knapp 2 Jahre alt als wir zusammen kamen, der große 7 oder 8, der große war ne ziemliche Katastrophe und der mittlere war problematisch. Anfangs hat sie sich ja auch am meisten um die Kinder gekümmert, beim großen habe ich am Anfang viel geholfen und es wurde ja auch besser, was ja auch in Jugendamt berichten so steht. Als ich dann das Haus gekauft habe und da viel Zeit investieren musste, war sie natürlich hauptsächlich für die Kinder zuständig. Und da fingen dann beim mittleren auch die großen Probleme an. Anfang letzten Jahres war es ja dann so, dass sie sich so langsam aus der Beziehung verabschiedet hat, die Kinder immer weniger betreut hat und nur noch rumgeschoben hat. Von da an habe ich mich dann vermehrt um die Kinder statt um Haus gekümmert. Sie hat dann ihre Freiheit genießen und Ende ist ja bekannt.
Ich hab die Weissheit sicherlich auch nicht mit Löffeln gefressen und sicherlich habe ich auch nicht alles immer richtig gemacht bei den Kindern. Aber mit Abstand betrachtet und ihrer Problematik, die ja in der ganzen Familie zu finden ist, denke ich schon dass sie den deutlich größeren Anteil an den Problemen der Kinder hat.

21.04.2021 13:56 • x 3 #9633


W
Zitat von Ichgeheim:
Der mittlere war knapp 2 Jahre alt als wir zusammen kamen, der große 7 oder 8, der große war ne ziemliche Katastrophe und der mittlere war problematisch. Anfangs hat sie sich ja auch am meisten um die Kinder gekümmert, beim großen habe ich am Anfang viel geholfen und es wurde ja auch besser, was ja auch in ...



Der TE ist hier in eine bestehende Konstellation eingedrungen... Mutter mit Kindern. Egal wie alt die da bereits waren. Zuallererst hat sie ihren Stempel auf die Kinder aufgedrückt und er ist quasi aus dem Nichts heraus in seine neue Rolle als Patchwork-Papa hineingewachsen.

Die Hauptanteile sind sicher genetischer, aber auch erzieherischer Natur. Leider konnten der TE und seine Ex nicht genug Stabilität aufbauen um sich und die Kinder aufzufangen.

@Ichgeheim
Ich bin Papa und seit 2019 quasi auch Patchwork-Papa. Es ist keine leichte Aufgabe und eine Herausforderung - besonders, wenn man davor keine eigene Kinder hatte. Einen Teil der Verantwortung für die Entwicklung wirst du dir sicher nicht nehmen lassen. Schau bitte, wie du das künftig besser machen kannst und wie du mindestens deine Tochter hier proaktiv unterstützen kannst. Moralisch würde ich mich auch bei den anderen Jungs nicht aus der Verantwortung stehlen wollen, aber das ist deine Sache.


Mein Bruder kämpft seit 3 - 4 Jahren mit der Trennung. Davon sind gut 2 Jahre in denen er wie ein Löwe auf verlorenem Posten gekämpft hat. Dafür hat sich viel Frust angestaut - bei ihm und seiner mittlerweile Ex-Frau. Die Kinder haben das mitbekommen - sie sind jedes auf ihre Art verhaltensauffällig und bräuchten Eltern, die statt ihre eigenen Interessen auch wirklich das Wohl der Kinder im Sinn haben. Das geht leider oft unter, wenn die Paar-Ebene zerbricht. Du und deine Ex müsst die Elternebene neu erlernen und falls ihr euch da nicht einig seid, wäre die Überlegung angebracht, ob nicht doch eine dritte Person zum Wohl eurer Kinder eingreift um euch zu helfen. Warte hier nicht zu lange. Suche aktiv Gespräche mit deiner Ex - gemeinsam mit dem Jugendamt oder einer ähnlichen Stelle (Caritas) und erarbeitet Lösungen und Grundbedingungen. Wenn sich dann nix ergibt, dann ist der Gang vors Familiengericht die einzig akzeptable Lösung, das Wohl deiner Tochter zu gewährleisten!

21.04.2021 14:16 • x 2 #9634


B
Zitat von Lebengehtweiter:
Ach so.....also waren die Kinder nie krank.

Wirklich krank sind sie ja nicht...hätten sie von anfang an ein sicheres und festes zuhause bekommen dann hätten sie sich optimal entwickelt

21.04.2021 14:50 • #9635


E
Zitat von Baumo:
Wirklich krank sind sie ja nicht...hätten sie von anfang an ein sicheres und festes zuhause bekommen dann hätten sie sich optimal entwickelt


Und worauf stützt du das?

Zum Thema ADHS:

Zitat:
Eine genetische Veranlagung führt zu dieser neurobiologischen Störung, denn 10 bis 15% der nächsten Familienangehörigen von Kindern mit ADHS sind ebenfalls betroffen. Zwillingsstudien zeigen, dass gut 80% der Eineiigen und knapp 30% der Zweieiigen die gleiche Symptomatik aufweisen. Neuere Forschungsergebnisse gehen sogar davon aus, dass nahezu 80% aller ADHS-Erkrankungen erblich bedingt sind.


Und:

Zitat:
Schlechte Erziehung oder negative Kindheitserfahrungen können als eigentliche Ursachen einer ADHS ausgeschlossen werden. Ungünstige Familienverhältnisse können die betroffenen Kinder in ihrer Persönlichkeitsentwicklung jedoch zusätzlich belasten und sich auf den Schweregrad, den Krankheitsverlauf und die Entwicklung von begleitenden Störungen (z.B. Aggressivität, Angst) negativ auswirken.


Quelle:
https://www.kinderaerzte-im-netz.de/kra...ntwortlich.

21.04.2021 15:54 • x 1 #9636


O
Borderline und ADHS haben schon einige Symptome gemeinsam.
Aber es stimmt, dass auch völlig gesunde Kinder diese Symptome zeigen können, wenn sie eine entsprechend schlechte Mutter haben.
Die Diagnostik ist wirklich nicht einfach, von daher ist die KJPsychatrie sicher die richtige Anlaufstelle für den Jungen.

21.04.2021 16:20 • #9637


S
Zitat von EineMitleserin:
Ungünstige Familienverhältnisse können die betroffenen Kinder in ihrer Persönlichkeitsentwicklung jedoch zusätzlich belasten und sich auf den Schweregrad, den Krankheitsverlauf und die Entwicklung von begleitenden Störungen (z.B. Aggressivität, Angst) negativ auswirken.



This^^

Auch das es erblich ist. Was soll ich sagen. Bei meinem Sohn ist es sicher diagnostiziert worden. Bei mir und meinen Schwestern auch. Bei unseren Vater sind wir uns eigentlich sicher, das der das auch hat. Aber alte Leute....... (Was soll ich haben? Spinnt ihr jetzt alle? Haut mir ab mit dem Mist) Aber gut, er hat es.

Bei meinem Sohn und meinen Schwestern stimmten aber im Großen und Ganzen die Familienverhältnisse. Zwar haben wir alle Therapien bekommen, aber am besten konnten das meine Schwestern und mein Sohn wegstecken. Sprich, die Verhaltensauffäligkeiten waren zwar da aber nicht so heftig. Ich hingegen knabbere mein ganzes Leben schon daran.. Meinem Dad geht es wohl ebenso, auch bei ihm war das Verhältnis in der Herkunfsfamilie schwierig.

Ich kann da also den zitierten Quellen absolut zustimmen. ADS entsteht nicht aufgrund schlechter Familienverhältnisse, wird aber durch solche befeuert.

21.04.2021 16:21 • x 2 #9638


B
Ja das meinte ich. Bei guten Familien verhältnissen hat man diese Krankheiten sehr gut im Griff. Ich habe ja auch eins mit einer Diagnose und wir kommen super zurecht damit alle weil es einen Familienzusammenhalt gibt, keine Streitereien und komplette Sicherheit fürs kind( keine Änderungen). Ausserdem ist einer immer aktiv mit Kind zusammen, es ist nicht sich selbst überlassen. Es macht richtig viel aus für so ein kind

21.04.2021 16:38 • x 1 #9639


I
Beim großen wurde ja auch eine bindungsstörung diagnostiziert.
Und ob der mittlere nun doch was anderes hat werde ich eher nicht erfahren.
Mein Therapeut meinte zu mir aber auch das es eher kein adhs ist und es in die borderline Richtung gehen wird, denn wenn Oma und Mama das haben ist die wahrscheinlichkeit eben doch sehr hoch.

21.04.2021 17:25 • x 1 #9640


S
Yep.. Borderline und ADS ähnlich sich zwar schon etwas in der Symptomatik und werden besonders von Laien gern mal verwechselt. Tatsächlich zählt Borderline ja zu den Persönlichkeitsstörungen und die werden im Gegensatz zu ADS eher durch traumatische Erfahrungen ausgelöst.
Eine Mutter mit Borderline vererbt das dann weniger über die Gene, sondern durch ihren Einfluss.

21.04.2021 21:44 • #9641


S
Nichtsdestotrotz hätten beide Jungs schon lange durchgehend therapiert werden müssen. Ich denke, beim Großen ist der Zug abgefahren. Beim Mittleren... keine Ahnung.
Bei deiner Tochter muss man erst sehen, wie sie sich in den kommenden Jahren entwickelt. Die Prognose ist allerdings düster.Es sei denn, der Einfluss von Brummi ist so dermaßen stark und gesund, das da genug kompensiert werden kann.. Aber.....

Darauf würd ich nicht bauen.

21.04.2021 21:55 • x 1 #9642


B
Zitat von Sorgild:
Nichtsdestotrotz hätten beide Jungs schon lange durchgehend therapiert werden müssen. Ich denke, beim Großen ist der Zug abgefahren. Beim ...

Darum versteh ich ja nicht wieso er sein Vorhaben das kind zu sich zu holen einfach aufgegeben hat. Weil er weiss ja dass das nicht gut ausgeht dort..und er hätte die Möglichkeit dem Kind ein fest strukturiertes und sicheres Leben zu bieten. Natürlich mit Besuchen bei unsicherem Mutterleben.
Mag sein dass der neue Mann gut aushilft jetzt, odet auch nicht, weiss man nicht aber auch er wird bald wieder weggeworfen und dann haben die Kinder ja wieder eine Krise.
Und gut dass sich um den jungen gekümmert wird, also mich könnte man auch in die Psychiatrie stecken wenn ich aus dem Haus ausziehen muss, meinen papa nicht mehr täglich hab, einen neuen mann am Hals, erfahre dass mein papa nicht mein papa ist....kein wunder

22.04.2021 07:27 • x 1 #9643


S
Zitat von Baumo:
Darum versteh ich ja nicht wieso er sein Vorhaben das kind zu sich zu holen einfach aufgegeben hat. Weil er weiss ja dass das nicht gut ausgeht dort..und er hätte die Möglichkeit dem Kind ein fest strukturiertes und sicheres Leben zu bieten. Natürlich mit Besuchen bei unsicherem Mutterleben.


Ich denke, das hat mit unserer Gesellschaft zu tun. Über viele Jahrzehnte, Jahrhunderte war es doch klar: Ein Kind gehört immer zur Mutter und so wurden Jungs nie wirklich durch die Erziehung darauf vorbereitet, im Notfall diesen Part einzunehmen und zu ersetzen. Das ändert sich zwar momentan etwas, doch brauchen solche hartnäckigen Thesen ewig, bis sie in unserer Gesellschaft ganz selbstverständlich abgelegt werden.

22.04.2021 07:34 • #9644


Mel007
Und ob ich das kenne...mein Mann fing damit nach 26 Jahren an und sowas kannte ich von ihm nicht. Er selbst wäre ausgeflippt, wenn ich so mit jemandem schreiben würde...er hat dann sein Handy zur Sicherheitshochburg gemacht..WLAN und mobile Daten aus über Nacht oder wenn es unbeaufsichtigt da lag. Das war so eine Verunsicherung und ich sprach ihn darauf an. Es nütze mir nichts, er regte sich höchstens auf . Bis ich dann mal schlauer wurde, dauerte es noch eine Weile .

22.04.2021 07:51 • #9645


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