28 Jahre Konditionierung legt man nicht binnen weniger Tage ab, das dauert auch einige Zeit. Tom hat keine eigenen Freunde mehr! Und seine Familie ist geschrumpft auf zwei Kinder, die von der Mutter misshandelt wurden und seine eigene Mutter, die zudem noch einen Faktor bietet, der für etwas Zündstoff sorgt.
Zitat von tina1955: Das stimmt, er passt zu seiner Frau. Er hat sie zu dem gemacht, was sie ist.
Das empfinde ich übergriffig. Man steckt nicht drin, hat keine 28 Jahre mit Tom oder mit Toms Frau verbracht - und sollte mit Urteilen oder Meinungen zunächst vorsichtig agieren.
Zitat von TomGT: eben nicht für die große Liebe sondern einen arbeitslosen Sozialhilfeempfänger
Er ist nur ein Sprungbrett, und allein das exakte Gegenteil zu dir darstellen, damit du (und die Kinder) euch maximal gedemütigt fühlen dürft.
Er wird schneller entsorgt werden, wenn du sie zurück lassen würdest, als er Corona sagen könnte. Bei ihm muss Sie völlig anders agieren, er ist noch nicht so konditioniert wie Du.
Zitat von TomGT: Sie ist eine sehr komplizierte Person.
Das sind alle Lebewesen, das heißt aber nicht, das nur deine Frau ein bisschen zu viel bluna ist. Du würdest Dich wundern, wie viele deine Situation besser verstehen - als du glaubst.
Zitat von TomGT: Meine alte Mutter weinte gerade am Telefon, meinte ich solle ALLES tun um sie wiederzuholen, sonst würde das mit mir und den Kindern in einer Katastrophe enden und das macht mich jetzt noch unsicherer als alles andere zuvor.
Nun, Unbekanntes kann schrecken, aber es bietet auch Chancen, sich selbst neu kennen zu lernen. Und vor Allem sich neu zu erfinden.
Jetzt Dinge tun zu können, ohne schlechtes Gewissen, weil Mutti das nie wollte. Sei es Segelfliegen oder Wandertrip über die Alpen.
Zitat von TomGT: Das nennt sich in einer toxischen Beziehung zu sein...seit 28 Jahren.
Na immerhin, noch vor dem Tod.
Zitat von GinaFelicitas: Und wieder nur "Meine Frau dies, meine Frau das ... ihr Aussehen... der arbeitslose...".
Mir tun nur die Kinder leid!
Mir tun alle drei leid. Wo bleibt das Mitgefühl? Seine Trennung ist frisch, darf er nicht leiden? Darf er nicht (noch) sehen, was ihn einst glücklich sein lies? Oder mit dem Wenigen, was er als Zuckerli bekam, sich geborgen und happy fühlte?
Und es ist immer noch seine Frau, die sich selbst nicht über Alter und Aussehen definierte, weil sie mit Botox nachhalf, weil nicht älter werden wollen können - zu akzeptieren?
Zitat von parasol: Ich bin geneigt dir zuzustimmen , dass es vielleicht das beste ist, wenn du wieder mit deiner Frau zusammenkommst. Die Strukturen dürften extrem schwer aufzulösen zu sein, zumal wenn dazu keine Bereitschaft/Wille vorhanden.
Warum?
Woran erkennst Du "keinen Willen"? Keine "Bereitschafft"? Er und die Kinder sind bereits in Therapie, eine solche dauert und erfordert Mitarbeit der Beteiligten, ist keine Heuwiese, die gemäht wird und plötzlich erkennt man die blanke Erde!
Es ist ein Prozess, auf zu klamüsern, warum es wie dazu kam. Und wahrlich kein kurzfristiges Unterfangen, eher ein Trauma.
Und ein Trauma wirkt sehr lange, bei vielen sogar lebenslang. Er ist seit 11, 12 Stunden da - und darf schon lesen, er solle zurück zu dem toxischen Partner, weil "ein Pilz" akut keine Lösung parat hat?