Zitat von Malatesta: wenn das ganze Leben eine Wüste ohne Leidenschaften gewesen wäre.
Das stimmt. Ich bin mir auch nicht sicher, ob Menschen, die die Tiefe des Elends, unserer menschlichen Existenz, nicht durchdringen, nicht die glücklicheren Menschen sind. Auch diese Frage stelle ich mir schon ein Leben lanng.
Natürlich haben wir immer wieder punktuelle Lichtblicke, Lichtfeste, ein Eintauchen in das Vergessen unseres irdischen Ankers und dem Fortschreiten unseres Ablebens, dem wir morgen schon wieder näher sind, als heute. Ein Flow, der uns beflügelt, ein Verliebt-Sein, das uns ein kleines bisschen Schwerelosigkeit erleben lässt.
Leider ist - und so ist das fieserweise von den Spielemachern vorgesehen - bei jedem Top-Blatt immer eine Karte dabei, die einen Knick hat.
Und das Leben besteht zu einem großen Teil darin, ständig zu versuchen, diesen Knick zu glätten.
Damit alle anderen Karten daran nicht hängen bleiben und das Blatt ins Nichts zerfällt.
Dabei zerfallen wir am Ende alle.
Zu Nichts.
😶 Wäre es dann nicht doch besser, doof, aber glücklich gewesen zu sein.?
Und sich all diese Fragen nie gestellt zu haben?