Zitat von Mosaik: Mich würde nur interessieren, wie man auf diese These kommt, dass jeder dazu fähig wäre. Ich bin zu vielen Dingen nicht fähig, zu denen andere fähig sind, weil ich einfach (nicht) so gestrickt bin. Wie gesagt, finde es halt interessant.
wir könnten es anstatt mit Moral auch einfach mal mit Logik, so der für den Hausgebrauch, versuchen.
Der Glaube (!), daß man etwas nie tun wird bzw würde, ist je nach Ausschmückung und eigenem Überzeugungsgrad, für alle Geschehnisse, die in der Zukunft liegen, eine reine Prognose. Die kann fundierter oder weniger fundiert sein, aber deshalb wird halt keine dem Beweis zugängliche Tatsache daraus.
Denn,
Zitat von Mosaik: Wissen kann man es ja angeblich nie.
Und passieren kann es einem auch scheinbar zu jedem Zeitpunkt des Tages. Und ich persönlich kann mir das eben nicht vorstellen. Genau das meinte ich.
Du kannst rein logisch zwei tatsächliche, dem Beweis zugängliche aussagen treffen: ersten, jetzt in diesem Moment, gehe ich nicht fremd und zweitens, in der Vergangenheit bin ich nicht fremd gegangen.
Alles andere sind Vermutungen.
Was nunmehr den Satz, es kann jedem passieren, angeht, bedeutet, das schlicht, daß sowohl in der Personengruppe, derjenigen die ein fremdgehen für sich selbst immer ausgeschlossen haben, als auch in der Personengruppe, derjenigen, die eher sagten, es kommt auf verschiedene Umstände an, Personen zu finden sind, die dann tatsächlich fremdgegangen sind. Der Satz meint daher, daß eine besonderes feste Überzeugung ein Schutzschild sein kann, aber nicht zwangsläufig eins ist.