Zitat von Baumo:Der Mann hat sich wahrscheinlich sehr erdrückt gefühlt so wie du dich beschreibst. Du hast ja nur für ihn gelebt und konntest mit dir selber nichts anfangen. Das ist total belastend für einen Partner . Es ist als ob man ein klotz am bein hätte. Er wird sich wahrscheinlich schon lange überlastet gefühlt haben ...
hm ich finde es immer wichtig, wenn menschen solche kommentare schreiben. das motiviert zur besserung. wahrscheinlich war das auch der fall bei mir und ihm... obwohl er immer für mich da war. er war fast wie (m)ein pfleger, hat mich dadurch i.wie klein gehalten. zu viel unterstützung ist nicht gut. hab ich gelernt.
jetzt gerade, wo ich ihn mit schmerz und ein bisschen angst vermisse, tun mir die offenen worte der letzten kommentatoren gut.
nur durch eigene "besserung" auch herbeigeführt durch worte von außen, schaff ich es (und die noch- liebe zu ihm) mich zu bessern oder UNBEDINGT zu wachsen. ich möchte raus aus dem loch, raus aus der angst - angstfrei werden, mich wohlfühlen.
und, ja ich hoffe noch. nach dem motto, wenn alles besser ist/ wird klappt's vielleicht nochmal.
und wenn nicht, bin ich durch "die besserung" ja so gewachsen, dass ich mein leben, größtenteils genießen kann. und dann glaub ich immer noch daran, dass er eines tages wiederkommt. komisch nicht wahr? aber guten glauben & zuversicht habe ich, glaube ich, durch ihn gelernt.
für mich ist "hoffnung", sowie vergeben und liebe wichtige elemente im prozess der heilung.
ich finde es gut @te, dass du regelmäßig raus gehst, bei wind und wetter. den tag unterteilst, mehr oder minder dadurch strukturierst. mal anderen wind um die nase kriegst. bei mir macht das einen unterschied, wenn ich dann "geschafft" wieder nach hause komme und mir ein warmes getränk mache.
klar leid und aufregung war die letzten wochen trotzdem immer wieder dabei.
ich bin dabei anzufangen mich selbst zu lieben, mich in meinem körper aufgefangen und wohl zu fühlen, wie ich es bei "einem mann" suchte und tat.
ja ich fühle mich immer noch oft allein, aufgeregt, ängstlich.
es wird besser, dann wieder schlechter, scheinbar aussichtsloser.
was mir hilft, mal mehr mal weniger, ist dann in akuten phasen das gespräch zu suchen.
komplett allein sein, sollten wir ja auch nicht sein. kleine kontakte, ein kurzes gespräch.
ich nutze ein elternteil dazu momentan, wenn es akut ist - ist ja immer das selbe, was mich umtreibt. und eine ferne freundin habe ich reaktiviert. komplett allein sollte man jetzt nicht durch s leben gehen müssen.
lg @ alle leidenden und unterstützer