Mir persönlich, wird hier von der TE zuviel in einen Topf geworfen, was gar nicht zusammen gehört:
Zitat von Bebeee:aber er sollte mir schon Bescheid geben finde ich.
Findet SIE, warum hat ER keine Stimme? Womit hat sie "Anspruch" darauf, daß er "meldet", wann er wo und mit wem gewesen ist? Diesen Anspruch gibt es defacto nicht.
Zitat von Bebeee:dass hat aber auch einen Grund. Am Anfang der Beziehung hatte er mich mit seiner Ex-Freundin betrogen
Das ist nicht zu entschuldigen, gar keine Frage, aber zu verzeihen, was die TE nach eigener Aussage (angeblich) auch getan hat.
Zitat von Bebeee:Wir hatten lange Gespräche und ich gab ihm noch eine Chance
Nur was soll dann das hier:
Zitat von Bebeee:aber es wird irgendwie nicht besser.
Was wird denn nicht "besser"? Er geht doch gar nicht fremd, sondern geht nach der Arbeit mit Kollegen essen. Was wird also "nicht besser"? Ihre Eifersucht und ihr Mißtrauen werden nicht besser. Nur sind das nunmal ihre Baustellen und nicht seine, denn sie hat
vergeben. Punkt!
Die meisten Menschen, wissen einfach nicht, was es wirklich
bedeutet, einen Seitensprung zu "verzeihen" und soetwas wie das hier, kommt dabei heraus.
Ich bleibe bei meiner Einschätzung, die TE soll sich darüber klar werden, daß der Schlüssel bei ihr selbst liegt und nicht bei ihrem Partner. Wenn sie verziehen hat, muss sie das auch leben können und nicht ihre negativen Gefühle auf den Partner übertragen.
Denn dieser wird - völlig nachvollziehbar - mit Meideverhalten darauf reagieren, was ebenfalls bereits passiert ist. Wenn sie mit dem Seitensprung nicht fertig wird, ist das ohne Frage legitim und ebenso nachvollziehbar, jedoch muß SIE daraus für sich die Konsequenzen ziehen und die Beziehung beenden, nicht ihm nun die Hölle heiß machen. Das hat mit Liebe ebenso wenig zu tun, wie der Seitensprung des Partners zuvor.
Simply