Hallo und danke für eure Antworten, die mir weitere Erkenntnis gebracht haben.
Ja, ich traue mich nicht, meinen Lebensgefährten ganz offen zu sagen, dass ich mich "fremd"-verliebt habe. Ich habe ihm das dennoch versteckt zu verstehen gegeben, habe mehrfach erwähnt, dass ich den Freund "wirklich mag".
Ich weiß einfach nicht, wie er auf die schonungslose Ehrlichkeit reagieren würde? Wenn ich mir vorstelle, er würde mir erzählen, er hätte sich in eine Freundin von mir verliebt, ich würde mich mit so einer Offenbarung nicht so gut fühlen.
Ich habe mich ja für meine aktuelle Partnerschaft entschieden, daher möchte ich mit so einem Geständnis nichts unnötigerweise kaputt machen.
Ja, ich mag unreif wirken und bin es in Teilen vielleicht auch. Die Aussage hat mir zu denken gegeben. Ich war lange als Single und Alleinerziehende unterwegs, habe auch einen guten Job - völlig unerfahren bin ich nicht. In Beziehungsdingen fehlt mir allerdings was, das merke ich immer wieder mal. Finde ich nicht so schlimm, bin ja lernfähig.
Grundsätzlich kann ich sehr wohl lösungsorientiert mit meinem Partner umgehen und das können wir auch gemeinsam bereits sehr gut. Nur diese Sache ist etwas heikler, finde ich.
Daher bin ich hier und lerne durch eure Einschätzungen und die Denkanstöße, die ich bekomme.
Ja, der "arme Freund" kann vielleicht wirklich nix für mein Chaos. Die beiden Männer sind seit einigen Jahren erst durch das gemeinsame Hobby zu Freunden/Kumpel geworden. Das nochmal zu der kritischen Anmerkung, mein Lebensgefährte sollte sich mal überlegen, was für einen Freund er da hat.
Und ja, es ist schmeichelhaft, dass sich ein anderer Mann für mich interessiert. Das gebe ich zu. Ist das per se etwas Schlimmes?
Ich lasse eure Worte jetzt erstmal ein wenig in mir wirken.
Nochmals danke - ist doch ein tolles Forum hier

Liebe Grüße von EinerKleinen