@Zugaste
Zitat:Spiel der Geschlechter... Ich kann mir da jetzt nicht so viel drunter vorstellen. [b]Wozu nutzen die Geschlechter denn das Spiel?[/b] Und woher zum Kuckuck lernen das Frauen denn früher und dann noch besser?
Und Frauen teilen ihr Wissen darüber nicht mit den Männern, sondern nur in ihrer Schwesternschaft, damit sie weiter überlegen bleiben?
dass es gespielt wird, ist ja oftmals gar nicht bewusst.
Und deswegen @NurBen
Zitat:Ich denke das Hauptproblem bei Dating- und Beziehungstipps von Frauen ist, dass das Thema Anziehung oftmals einfach nicht mit bedacht wird.
Wenn es darum geht, was vom Mann erwartet wird, wird sie dir eine Beschreibung liefern, was sie von einen "guten Freund" erwartet, aber weniger was sie von einen Liebhaber bzw. 6ualpartner erwartet.
d.h. wenn du in der Freundesschiene landen willst, frage eine Frau nach Tipps. Wenn du mehr willst, frag lieber einen Mann.
sind das oft sogar ehrliche Ratschläge von Frauen. Kann man ja auch im Forum wiederholt lesen. Frauen beschreiben den idealen Mann und verlieben sich aber nie in ihn

Da fehlt es manchmal vielleicht auch an Ehrlichkeit sich selbst gegenüber.
Da gibt`s gewiss keine geheime Schwesternschaft (aber selbstverständlich stecke ich nicht meinem eigenen Mann, welche Fäden ich ziehe!

Einer guten Freundin aber schon), wohl aber Fähigkeiten, die manchen Frauen gar nicht bewusst sind, anderen schon, z.B. mir und darum setze ich sie durchaus auch bewusst ein

Übrigens nicht nur gegenüber Männern.
In Therapie läuft bsw ja auch nichts allein durch rationale Erkenntnis und das würde man ja auch nicht als Manipulation oder Machtkampf auslegen, wiewohl beides trotzdem immer auch zwischen Menschen eine Rolle spielt.
Und umgekehrt kann ich es übrigens nicht ausstehen, wenn ein Mann dieses Spiel überhaupt nicht beherrscht und alles ausdiskutieren will. Ebenso wenn ein Mann behauptet, wir alle hätten uns immer lieb, es gäbe keine Machtkämpfe und alles lasse sich durch Diskussionen oder eine Traumatherapie klären.
Für mich ist das auch nicht spezifisch männlich, sondern Ausdruck von Naivität (wenn er sehr jung ist), oder mangelnder Tiefe, Raffinesse, schlechte Wahrnehmung, ausgeprägter Harmoniebedürftigkeit, Selbstbetrug usw.
Ist aber selten, dass ein Mann so ein Einfaltspinsel ist und völlig im Nebel tappt. Ich habe in den letzten 10 Jahren mit 4 Männern angebändelt. Sie alle wussten ganz genau bescheid!

Teilweise spielten sie besser als ich
Ich kenne auch Kumpel-Männer, die sich über all das sehr bewusst sind und ganz wunderbare Spielkameraden sind
Und mMn ist es nichts schlechtes, gewiss auch nicht immer ein böswilliger Machtkampf, sondern. . .ähm vielleicht eher so etwas wie eine ursprüngliche Sprache

Wir alle grübeln und reden so viel, aber wir erreichen einander eben nicht am intensivsten durch Worte. Man könnte es auch positiv als Liebesspiel bezeichnen. Es hat so viele Facetten.
Spielen bedeutet für mich indirekte und auch nonverbale Kommunikation und meiner Erfahrung nach wirkt sie viiieeel tiefer, als direktes Sprechen. Mein ehemaliger Psychiater beherrschte das wie kein anderer Mensch und holte mich damals aus der Tinte. Wir haben nie explizit darüber gesprochen, was eigtl zwischen uns passiert, aber es half mir sehr.
Ob es Flirts sind, Grenzen aufzeigen uvm.- wir alle reagieren doch stärker drauf, wenn Grenzen demonstriert werden, statt dass nur drüber gesprochen wird. Und wir flirten auch nicht mit unserem Partner, in dem wir ihm sachlich darlegen, dass wir gerade in Stimmung sind. Und so vieles mehr.
Kurz, wir sind eben sehr ausgeprägt unbewusste Wesen, sinnliche Wesen und Tiere

Darum spielen wir diese Spiele.
Wo sie Überhand nehmen, steckt man wohl in einer destruktiven Beziehung. So sollte es nun natürlich auch nicht sein.