Zitat von Pinie:Ja sicher kann ich das.
Die Studien wurden von den Kanadiern Daly und Wilson (kostenpflichtig) veröffentlicht.
Untersuchungszeiträume 1974-199o, 1996 kam die zu den Tötungsdelikten von Stiefvätern (es sei der Vollständigkeit erwähnt, dass es auch in Familien mit Stiefmüttern leicht erhöhte Werte gibt, aber eben relativ unauffälig verglichen mit den Zahlen 6ueller und anderer Gewalttaten von Stiefvätern)[
https://books.google.de/books?id=nJ7tCw . er&f=falseSeite 9 oben die Tötungsdelikte, in der Darstellung in Vergleich gesetzt zu den Tötungsdelikten von leiblichen Vätern.
Also erstmal ist das nicht "Seite 9", sondern "Kapitel 9" und Seite 335. Und es trifft in keiner Weise eine Aussage darüber, wie viele Kinder von Müttern getötet wurden und hat auch keinen Zusammenhang zu Deiner vorherigen getätigten Aussage. Hier geht's jetzt auf einmal darum, dass Stiefväter ihre Kinder öfter töten als leibliche Väter. Das mag durchaus sein.
Da steht, dass leibliche Väter zusammengefasst in in Kanada in einer Million Fälle ca. 35 Kinder töten, während es bei Stiefvätern 550 Fälle sind. Über die Frauen steht da GAR NICHTS. Und dann steht da noch "GESCHÄTZTE Kindestötungen", ergo ist das irreliabler als meine Quelle, die mit TATSÄCHLICHEN Zahlen agiert.
Zitat:Mich wundert wiederum, dass ein Sozialpädagoge, der du bist (?), der im Bereich Gewalt- und Gewaltprävention argumentieren möchte, noch nie von der umfassendsten Datensammlung zum Thema Hintergründe von Gewalt in Familien gehört haben sollte.
Auch zum Thema Missbrauch wird man da fündig!
Witzig ist, dass Du hier auf obergelehrt tust, aber den Artikel dort selbst nicht mal richtig lesen kannst. Hm, woran das wohl liegen mag? Vielleicht weil Du gerne hättest, dass es so ist?
Zitat:Wenn du dir ernsthaft die Frage stellen solltest, ob Frauen genauso häufig als Täterinnen 6ueller Gewalt auffällig werden und es eine mystisch hohe Dunkelziffer gebe muss, dann möchte ich dir den Gewaltforscher Euler ans Herz legen.
Ich halte es für beinahe ausgeschlossen, dass ein erwachsener Mann auf die Idee kommt, Frauen würden 14 Jährige (Stief-)söhne so erleben wie Männer 14 jährige (Stief-)töchter.
Hast Du den auch schnell ergoogelt oder was? Was ist hier eigentlich Deine Mission in der Sache? Und wenn Du was von Euler hast, dann legst Du das mal hin und sagst nicht irgendwie: Ja, Euler hat mal darüber gesprochen.
Zitat:Bei Frauen ist 'blutjung' generell kein 6ueller Reiz. Evolutionär wäre das ein scheiterndes Modell.
Und es verstört Dich jetzt, dass Männer eher zu jüngeren Frauen greifen, weil das für gute Gene etc. spricht?
Zitat:Dass es völlig gestörte Frauen gibt, die sich an ihren Kindern vergreifen, ja, gibt es. Kenne ich persönlich 2 Männer, denen das passierte. (John Irving wäre ein berühmtes Beispiel.)
Aber doch längst nicht in dem Ausmaß.
Dafür gibt es (bio)logische Gründe und weitere, ich kann dir Harald Euler und "Vaterschaftsungewissheit" (findest du als pdf) wärmstens empfehlen.
Wo steht in seinem Text IRGENDWAS von Missbrauch? Nirgends. Da stehen aber ne Menge Punkte darüber, dass Frauen emotionaler reagieren als Männer. Ich zitiere ihn mal:
"Ihr Partner bzw. ihre Partnerin verliebt sich richtig in eine andere Person, ohne dass es zu Sex kommt oder kommen kann? In einem Punkt ist der Unterschied zwischen den Geschlechtern besonders deutlich: Männer fürchten, dass die Partnerin Sex mit einem anderen Mann hat; Frauen fürchten, dass sich ihr Partner verliebt. Deswegen ist typischerweise die erste Frage des Mannes, wenn er einen Seitensprung mutmaßt: "Hast du mit ihm geschlafen?" Die erste Frage der Frau hingegen lautet: "Liebst du mich noch?" Dieser Unterschied wird nicht nur im Kopf und in den Worten, sondern auch in körperlichen Reaktionen sichtbar: Männer werden körperlich aufgewühlt, wenn sie sexuell fremdgeht; Frauen werden körperlich aufgewühlt, wenn er emotional fremdgeht." Lustig, weil das ja meine Argumentation, dass Frauen bei sowas immer emotionaler sind, total stützt. Super. Danke.
Ach ja. Und dann steht da noch was darüber, dass es nicht so häufig Kuckuckskinder gibt, wie man bisher angenommen hat. Er gibt dann da so ungefähre Prognosen ab bzw. wie man das berechnen kann. Da haben schwedische Forscher übrigens herausgefunden, dass das zwischen 1-2% liegt. Bei unserer Bevölkerungsrate sind das dann also 2016 ca. 10.000 Kinder gewesen. Na ja, gar nicht so wenig, wenn man's so bedenkt, oder? 10.000 Frauen, die einem anderen das Kind unterjubeln. auch nicht so gut, aber eben statistisch gesehen bei 700.000 Neugeborenen nunmal nur 1,5 %.
Zitat:Was mir an deiner 'Argumentation' wieder auffällt, du switcht in ein anderes Paar Schuhe: Männer _als Opfer_ von Männern blicken den Missbrauch, als Opfer von Frauen blicken sie das seltener.
Mag sein.
Meine Liebe, die einzige, die hier switcht und wirre Quellen angibt, weil sie offenbar keine anderen hat, bist Du. Also mal ernsthaft: Liest Du eigentlich die Quellen oder googelst Du da nur rum? Es wirkt nämlich sehr danach.
Zitat:Du wirst auf diesem Planeten niemanden finden, der 6uelle Gewalt gegen Kinder gleichmäßig zwischen weiblichen und männlichen Tätern vermutet oder nachweist.
Das hat auch nie irgendwer gesagt. Das behauptest nur Du. Und was fürn wirrer Kram das hier ist. Keine Ahnung auch, warum Du jetzt auf einmal n Problem mit Stiefvätern hast.
Zitat:Das liegt u.a. in der Natur der menschlichen Fortpflanzungslogik.
Sexuelle Gewalt liegt in der menschlichen Fortpflanzungslogik. öhm. ok.
Zitat:Womit ich _nicht_ behaupte, es sei etwas falsch damit, dass Männer auf die Reize junger (ggf. auch jugendlicher) Frauen reagieren. Man konnte anhand von simplen Tests -Vorlage von Frauenbildern und Messung des körperlichen Erregungslevels- feststellen, dass jeder 4. bis 5. Mann rein körperlich gesehen durch Frauenkörper in Verzückung geraten kann, die im harten strafrechtlichen Bereich bei Vollzug anzusiedeln wären.
Ich gehe stark davon aus, dass 99,9% dieser Männer gute Väter und auch Stiefväter sind.
Na, immerhin.
Zitat:Genauso wie mich Alice mit "alle Poten. Vergewaltiger" abnervt, nerven mich Maskulinisten, die Unterschiede zwischen Frauen und Männern betonen wollen, wenn es ihrer Agenda 'pöhse emotionale geldjagende Weibsen' vs. 'guter entrechteter rationaler Mann' nützt, dann aber alle negativen Erscheinungsformen leugnen wollen, die Mann-Sein im schlechteren Sozialisierungsfall mit im Gepäck haben kann.
Auch das interpretierst Du nur, meine Liebe. Maskulinismus ist genau so Schwachsinn wie Feminismus und meistens ziemlich verbittert. Ein Mann, der sich so gebahrt, dass er Frauen die ganze Zeit vermöbeln muss etc., der muss gesetzlich bestraft werden. Auch einer, der stets Männer vermöbelt. Die Frage, die sich mir eben stellt, ist: Warum werden so viele Falschanzeigen bzgl. Vergewaltigung gemacht in den letzten Jahren? Warum berichten Gerichtsmediziner davon, dass sich das signifikant erhöht hat? Warum berichtet mein Kollege bei der Polizei in NRW davon? Und er hat schon mehr angesprochen, dass es für Falschanzeigen eine höhere Bestrafung geben muss.
Zitat:Abgesehen davon gibt es jetzt geräucherte Garnelen, dir auch einen schönen Mittag.
Die Links von dir werde ich mir frühestens heute Abend ansehen können.
Die Links sind zwei einfache Grafiken, die man schnell durchsehen kann. Aber ok.