One
Gast
danke für eure Antworten. Ich habe mich gestern mit ihm getroffen und es geht mir besser heute. Ich bin ruhiger. Aber ich weiß auch, dass das ein Moment ist, ich auch wieder sehr traurig sein werde und das das sicher noch eine Weile so geht.
Ich danke euch von Herzen für eure vielen Ratschläge, das berührt mich sehr, wie viele sich auf mich einlassen und es nicht einfach abtun. In meinem Umfeld erfahre ich nur wenig davon, bin von meinen Eltern ganz übel beschimpft worden, als ich davon erzählt habe.
Im Moment habe ich einfach das Gefühl, das ich seine Rückmeldung brauche, um selbst zu verarbeiten. Der Kontakt über das Schreiben tut uns nicht sehr gut, es gibt unheimlich viele Missveständnisse und die Distanz macht es ihm leicht seine Gefühle zu verbergen. Dadurch grüble ich ständig, hinterfrage, analysiere und berwerte, ich bin auf einer völlig falschen Fährte, aber ich merke es nicht, weil mir seine Rückmeldung fehlt. Ich habe zu wenig Hinweise um mich auf seine Sicht der Dinge einzulassen, das nervt ihn dann, er wird ärgerlich und alles schaukelt sich so hoch, dass ich vor lauter Verzweiflung nicht mehr weiter weiß.
Unser Treffen gestern war glaube ich gut, nicht nur ein Austausch von unterschiedlichen Standpunkten, sondern die Bereitschaft in Verständnis aufeinander zuzugehen. Er war sehr offen zu mir, so wie ich ihn kenne, hat mir erklärt wie schwierig es für ihn ist, gleichzeitig zu versuchen, trotz der Gefühle für mich eine Freundschaft zu mir zu finden und auch in deren Enstehen und Gelingen zu investieren und aber auch sich seiner Familie wieder anzunähern. Wie sehr er das Gefühl hat, dass das was er auf der einen Seite geben möchte, auf der anderen fehlt.
Ich hab das ganz ehrlich nicht so gesehen, mir war nicht klar, dass er uns beiden gegenüber ein schweres Gewissen hat, ich habe nur gesehen, wie es auf mich wirkt, nicht was die Ursache dafür ist und das tut mir sehr leid. Ich hab mich von ihm schlecht und ungerecht behandelt gefühlt, dabei habe ich ihm auf meine Art auch Unrecht getan, nur ohne es zu wissen.
Er hat gesagt, er möchte das mit mir schaffen, vielleicht müssen die Schritte einfach kleiner ausfallen, zumindest versuchen wir jetzt die Brücke aus beiden Richtungen aufeinander zu zu bauen.
Auch seine Frau war ein Thema, wenn wir auch das nur kurz angesprochen haben, weil es einfach zu viel war. Das Gespräch hat mich erschöpft und am Schluss haben wir ein bisschen Locker gescherzt und ich glaube das brauchten wir auch und nicht noch mehr Themen aufgreifen.
Er hat nochmal erklärt, dass er sich nicht zwischen zwei Frauen entschieden hat, dass er bei seinen Kindern als Familie leben möchte und dies seine Frau einschließt und mich ausschließt.
Heute morgen hatten wir Kontakt und wir telefonieren später auch. Ihm ist durchaus klar, dass ich irgendwie emotional trotzdem diesen Funken Hoffnung habe, mir ist irgendwie klar, dass es dafür wohl eine Art Wunder bräuchte. Wir müssen jeder für uns neu Vertrauen fassen, in die neue Situation die sich für uns ergeben kann.
ich hab das jetzt zweimal probiert.Trennungwar jaa Ende März. Er hat warm warm gewechselt. Wollte oh nee Freundschaft. Hab das dann bis Mitte Mai probiert.
von uns. Das war im Mai......