XSonneX
Gast
Es geht um eine langjährige Freundin,wo bei mir ein Gefühl der Einseitigkeit spürbar ist. Daher frage ich mich ernsthaft, ob ich das so weiterführen sollte. Ob das Freundschaft oder eher Emotionaler Müll abladen ist.Nur ne Phase ?
Wir kennen uns lange,haben aber nicht so viel zusammen unternommen. Früher zusammen gefeiert, bis dann ihre Kinder kamen,was sich aufs schreiben reduziert hat,normal denk ich. Hatte den Kontakt zu ihr abgebrochen vor 1-2 Jahren, weil ich genervt von ihr war und auch eigene Probleme hatte,welche ich dann aufgearbeitet hatte. Diagnose PTBS.
Habe dann wieder Kontakt zu ihr aufgenommen und das erste was sie sagte,dass sie in der Zeit eine Freundin gebraucht hätte,soviel bei ihr los war. Hab ihr gesagt, dass ich selbst viel für mich zu tun hatte,was passiert ist u gesagt, dass ich hätte in der Situation nicht für sie da sein können.
Wir trafen uns das erste Mal wieder,als sie geb. hatte. Ich sagte,dass ich natürlich vorbeikomme in ner Std, sie freute sich darüber und als ich ankam: Ich wusste garnicht mehr das du kommen wolltest! Oo .
Sie erzählte vom Burnout, kind anstrengend nur Probleme, bez. Kaputt usw. Ich hörte ihr immer zu,bot an mit ihr raus zu gehen, Ablenkung, schenkte ihr Buch,Motivationskarten,bot Hilfe mit Kindern an,schlug Unternehmungen vor. Sie ging nicht wirklich drauf ein oder sagte ja können wir machen. Therapie bräuchte sie nicht usw.
Es kam keine wirkliche Initiative bezüglich Treffen. Es folgten aber etliche Memos über Probleme mit Kindern,Probleme mit ex,Probleme mit fam. ,Probleme mit Schmerzen. etc.
Machte ihr daraufhin Vorschläge, suchte Ansprechpartner raus. wieder alles nicht angenommen. Sie hätte es schwer raus zu gehen. Ich bot ihr an mit zu kommen, wurde von ihr nicht wirklich/selten angenommen.
Stattdessen hatte sie daiting, Unternehmung mit dem Mann,mit dem anderen usw. Da war es aufeinmal machbar?
Ich drängte sie dann mal zusammen mit den Kindern raus zu gehen ,begleitete sie,kochte mit ihr,es lief gut. Die Initiative kam überwiegend von mir. Die Kinder mochten mich,suchten den Kontakt, sie waren meiner Meinung pflegeleicht,offen, wenn man sich mit ihnen beschäftigte und Aufmerksamkeit gab. Ich ging zum Kinder geb. (Kühle Stimmung). Angesprochen hab ich danach schon, was ich mir von ihr wünsche, mal zusammen raus zu gehen,mit oder ohne Kinder,mal nen Kaffee zusammen trinken usw.sie lenkte ein u sagte sie versuche es,es wird nicht von heut auf morgen funktionieren,sie wüsste das die Initiative meist von mir ausgeht, sie versucht daran was zu ändern. Es folgten 2 treffen zum Frühstück.
In den letzten Tagen kam wieder nur Probleme welche sie mir mitteilte,fluchte über ihr Kind abfällig ,dass sie ausrastet,würde ihr Leben zur Hölle machen, schei. u.v.m. ich sagte das man so nicht über sein Kind spricht/bezeichnet ,auch wenn Probleme da sind und ob sie aus Ausgleich was für sich tut und ob es auch mal was positives zu erzählen gäbe.
Sie sagte: nö ,sch..
(Nur negative Status Meldungen: der Tag ist schon wieder gelaufen,kotz smileys,asoziales Verhalten, ich Dreh ab usw)
Ich hab auch mal Probleme angesprochen wegen einem dait oder mal erzählt was mich stört, aber es gab ne Waage,zwischen positivem und negativen Erzählungen von mir und wirklich viele Versuche sich mit ihr zu treffen oder sie zu motivieren was zu ändern,ihr beizustehen.
Daraufhin schrieb ich ihr,dass es belastend ist,sich nur negatives anzuhören, nur negative Innergien rüber kommen und ich mir das nicht regelmäßig anhören möchte/kann. Das es mich runter zieht. Ich ihr gerne Zuhöre,aber nicht immer nur rum gekotze.
Seither kam darauf keine Reaktion.
Für mich sieht so keine Freundschaft auf Augenhöhe aus und keine Reaktion ist wohl auch eine?
Daher würde ich wirklich gerne eure Erfahrungen/Meinungen hören.