Mischka
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Dann habe ich ihn frei raus gefragt, wer denn nun die Karre bezahlt hat. Da wurde er fast zornig. ER hätte das Auto bezahlt! Hätte das Geld dafür bei der Hausbank mit aufgenommen, hätte mir doch erzählt, dass er da ein Darlehen aufgenommen hätte. Ja, stimmt, hat er. Aber das mit dem Auto kam erst danach. Er könnte mir seinen Darlehensvertrag zeigen, wenn ich ihm nicht glauben würde! Da hätte ich mal sagen sollen, ja, mach. Geschenkt. Ich glaube es eh nicht. Aber ich habe mich jetzt genug darüber aufgeregt, ich werde keine weitere Energie mehr deswegen verschwenden. Er kann das Darlehen ja ablösen, wenn er in 2 1/2 Jahren die dicke Kohle von mir bekommt...
Der Rest war wie immer. Dass er mir heute noch übel nimmt, dass ich nicht mit ihm gegangen bin. Dass ich ihm fehle. Dass ihn das alles nicht kalt lässt (ach, nein?). Und meinte beim Abschied zu mir, vielleicht würde ich es mir ja noch überlegen und doch alles verkaufen (!).
Nein.
Werde ich nicht.
Habe ich ihm auch genau so gesagt.
Und dann fuhr er weg.
Er scheint immer noch zu glauben, irgendwie zu hoffen, ich würde es mir überlegen und ihn zurück haben wollen. Auf ihn warten.
Ich war nicht traurig. Eher permanent am Kopfschütteln. Bin ich auch jetzt noch. Die Ablösung schreitet fort. Ich mache zwei Schritte vor und einen zurück, es geht sehr langsam voran, aber es geht. Jeder Schritt bringt mich weiter.