Lina39
Gast
Mein Mann und ich sind seit Sommer 2012 zusammen, 2017 sind wir gemeinsam ausgewandert und 2018 haben wir geheiratet. Seit kurz vor Corona 2020 beginnen die Probleme in unserer Beziehung.
Nach Streitphasen habe ich oft das Gefühl, dass alles an mir liegt und ich mich ändern müsste, während sein Verhalten sich kaum verändert. Wenn ich erkläre, warum wir streiten, höre ich häufig, dass ich mir die Dinge nur einbilde oder dass es gar nicht so gewesen sei. Das lässt mich an mir selbst zweifeln und sorgt dafür, dass ich mich oft unsicher und allein gelassen fühle – es ist wie ein ständiges Gaslighting.
Ich werde im Streit manchmal laut, weil ich mich nicht verstanden fühle und möchte, dass er zuhört. Er bleibt ruhig und wirkt, als wäre ich das Problem. Gespräche nach einem Streit geben kurz Hoffnung, dass es besser wird, aber letztlich wiederholt sich das Muster: Dinge, die besprochen und zugesichert wurden, ändern sich nicht, und ich muss sie wieder ansprechen, bis es hochkocht.
Geht es jemandem von euch ähnlich? Wie geht ihr damit um
Geht es jemandem von euch ähnlich? Wie geht ihr damit um?