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Gefühle weg nach 12 Jahren? Wars das wirklich?

A
@Maximus111

Ich finde es sehr gut, dass du für das Wechselmodell kämpfen willst und kann aus eigenen Erfahrungen sagen, dass sich dies lohnt. Einfach so das Ablehnen ohne Begründung ist nicht, zumal du bisher auch dich sehr viel um die Kinder gekümmert hast

Zum Thema Essen kochen hätte ich vielleicht noch ein Ideechen. Stelle einen Plan auf, wann du für die Kinder&dich kochst und wann sie. Derjenige welcher hat dann auch in dieser Zeit die "Küchenhoheit". Dies gehört zum getrennten Haushalt und als Vorbereitung zum Wechselmodell mit dazu.
Wenn deine NF immer nur diejenige ist die kocht dann ist das bei der Frage Wechselmodell ein Vorteil für Sie

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Maximus111
Zitat von Ahornbaum:
@Maximus111 Ich finde es sehr gut, dass du für das Wechselmodell kämpfen willst und kann aus eigenen Erfahrungen sagen, dass sich dies lohnt. Einfach so das Ablehnen ohne Begründung ist nicht, zumal du bisher auch dich sehr viel um die Kinder gekümmert hast Zum Thema Essen kochen hätte ich vielleicht noch ein ...

Danke für den Tipp, das werde ich auf jeden Fall machen. Wobei ich da mit Widerstand von der Noch-Ehefrau rechne. Da sie annimmt, dass sie jetzt Kindesunterhalt bekommt und ich nichts mehr für die Kinder einkaufen soll, wird sie auch glauben, ihr gehören die Kinder jetzt alleine und sie bestimmt alles. Es nimmt schon solche Züge an.

Ich bin inzwischen total verunsichert. Liegt aber auch daran, dass ich die Regelung mit dem Kindesunterhalt trotz aktiver Betreuung und vollem geleisteten Naturalunterhalt nicht nachvollziehen kann. Warte hier noch auf eine Begründung meiner Anwältin.

#167


A


Gefühle weg nach 12 Jahren? Wars das wirklich?

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Liv225
Lieber @Maximus111

Weitere Tipps habe ich leider auch nicht.
Die Situation unter einem Dach ist schrecklich. Das weiß ich noch von hier.
Ich wünsche Dir, dass Deine Anwältin Dich wirklich gut berät.

Halte Durch.

#168


euggen
Wer bezahlt den Kredit ab für das Haus?

#169


Maximus111
Zitat von euggen:
Wer bezahlt den Kredit ab für das Haus?

Ich. Ich zahle alles. Die Ehefrau zahlt ihre Kfz-Versicherung, Kfz-Steuer und ihr Handyvertrag. Ihren persönlichen Bedarf an Lebensmittel und was für die Kinder anfällt. Das wars.

#170


alleswirdbesser
Zitat von Maximus111:
Ich. Ich zahle alles. Die Ehefrau zahlt ihre Kfz-Versicherung, Kfz-Steuer und ihr Handyvertrag. Ihren persönlichen Bedarf an Lebensmittel und was ...

Die Sache mit dem Unterhalt sollte dann eventuell noch mal geklärt werden. Ich zahlte dem Ex zum Beispiel keine Miete, solange wir im Haus wohnten, habe aber auch keinen Cent Unterhalt verlangt und bezahlte natürlich die Einkäufe, Klamotten, alles für die Kinder,

#171


euggen
Sie muss die Hälfte des Kredits bezahlen!
Wenn Trennung, dan konsequent. Und nicht nur das was ihr in den Kramm passt.

#172


alleswirdbesser
Zitat von euggen:
Sie muss die Hälfte des Kredits bezahlen! Wenn Trennung, dan konsequent. Und nicht nur das was ihr in den Kramm passt.

Wenn sie im Vertrag steht.

x 1 #173


Ouabain
Naja. Entweder... Oder. Wenn sie im Darlehensvertrag steht, dann ihr Anteil am Kredit. Sonst Miete. Aber - Wenn sie weniger Einkommen erzielt, steht ihr auch Trennungsunterhalt zu. Und das verrechnet sich dann vermutlich unter dem Strich.

Wird der Anwalt von @Maximus111 geprüft haben. Oder hast Du noch immer keinen @Maximus111 ? Soweit ich mich erinnere, wolltest Du zuerst ja nicht, aus Sorge, der würde die Situation verschlimmern

#174


S
Zitat von Maximus111:
Ich. Ich zahle alles. Die Ehefrau zahlt ihre Kfz-Versicherung, Kfz-Steuer und ihr Handyvertrag. Ihren persönlichen Bedarf an Lebensmittel und was ...

Dann lass dich AUF KEINEN FALL aus dem Haus drängen. Du solltest dann wirklich darin wohnen bleiben und sie sollte ausziehen. Und ich finde es gut, dass du für das Wechselmodell kämpfst. Bleib dran und viel Kraft dir.

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Maximus111
Sie steht mit im Grundbuch, hat auch den Kreditvertrag mitunterschrieben, die monatliche Rate - somit also auch ihren Anteil an der Hausrate - trage ich jedoch alleine, da sie nur einen Minijob hat. Trennungsunterhalt würde sie rechnerisch keinen bekommen, da mein Naturalunterhalt - alleine die anteilige Hausrate - höher wäre.

Trennungsunterhalt ist derzeit aber auch gar kein Thema, es geht tatsächlich um Kindesunterhalt. Und da verstehe ich die Argumentation, die auch meine Anwältin mitträgt überhaupt nicht. Ich habe es aber noch nicht schriftlich und ich konnte mit ihr auch noch nicht sprechen, aber es geht mir nicht in den Kopf. Trennungsunterhalt würde ich theoretisch verstehen und könnte es nachvollziehen, aber Kindesunterhalt, wo wir doch gemeinsam betreuen und der Bedarf bereits vollständig gedeckt wird... sorry, da verstehe ich die Welt (noch) nicht.

Ausziehen werde ich auf keinen Fall, damit würde ich Fakten schaffen und das Wechselmodell hätte sich dann sowieso erledigt. Aus der Nummer kommt man dann nicht mehr raus.

x 1 #176


A
Zitat von Maximus111:
Danke für den Tipp, das werde ich auf jeden Fall machen. Wobei ich da mit Widerstand von der Noch-Ehefrau rechne. Da sie annimmt, dass sie jetzt ...


Klar wird Widerstand kommen. Allerdings ist dieser vorhersehbar und kann daher mit dem Satz "Es sind auch meine Kinder" ausgehobelt werden. Ich weiß nicht wie deine Frau drauf ist, ich kann mir allerdings schwer vorstellen, dass sie dir vor den Kindern verbietet für die Kinder und dich zu kochen.

Die Sache mit dem Kindesunterhalt verstehe ich allerdings auch nicht vor allem weil du das Haus bezahlst indem sie wohnen. Unterhalt dient ja auch um die Wohnsituation für die Kinder zu finanzieren und dies tust ja bereits indem du den Kredit voll empfänglich allein bezahlst. Da musst du auf jeden Fall mit deiner Anwältin reden. Es wird vermutlich auch diesbezüglich Widerstand geben. Allerdings scheint so wie Du es schilderst derzeitig eh keine gütige Einigung mit deiner NF möglich zu sein

#177


Maximus111
Ein kleines Update. Es hat sich mal so eingependelt, dass jetzt jeder für sich selbst sorgt und einkauft. Es entstehen dadurch aber auch recht absurde Szenen und die Essgewohnheiten der Kinder sind nun völlig durcheinander. Klar, sie verstehen es nicht, warum Mama und Papa zeitlich versetzt kochen und essen, jeder sein eigenes Essen macht und ich teilweise im Dachgeschoss alleine esse, während die anderen unten am Esstisch sitzen. Ich wasche mein Zeugs nun selbst, was dazu führt, dass die Waschmaschine praktisch von Morgens bis Abends läuft, manchmal nur wegen zwei Shirts, obwohl die Farbe eine Stunde vorher schon gewaschen wurde. Aber macht ja nichts, Strom und Wasser zahle ja ich.

Ich habe das soweit akzeptiert, auch wenn ich mich seither wie ein unerwünschter Gast oder Untermieter in meinem eigenen Haus fühle. Ich schlafe auf der Couch im Dachgeschoss, koche alleine, esse alleine, fühle mich unter ständiger Beobachtung und völlig unwohl. Ein Auszug kommt dennoch nicht in Frage, dann wäre ich wirtschaftlich völlig ruiniert und würde hinsichtlich der Kinderbetreuung Fakten zu meinem Nachteil schaffen.

Die Gegenseite hat in der Zwischenzeit Druck gemacht, dass die Trennungsvereinbarung abgeschlossen wird. Ich muss nun für zwei Kinder über 700 Euro Unterhalt bezahlen. Auf Trennungsunterhalt verzichtet man gnädigerweise vorerst. Alle anderen laufenden Kosten, Hauskredit, Nebenkosten, Versicherungen, Kindergarten und so weiter muss ich weitertragen. Mir bleiben nun für Lebensmittel, Kleidung, Benzin und ein bisschen Spaß im Leben noch 300 Euro im Monat. Die Noch-Ehefrau hat mit Unterhalt, Kindergeld und ihrem Minijob 1.600 Euro für Lebensmittel und Spielgeld zur Verfügung. Klar, Kindergeld und Unterhalt sind für die Kinder, nicht für sie. Ja ja, schon klar. Meine Anwältin hat das alles durchgerechnet und der Unterhalt in dieser Höhe kommt nun mal zustande, weil ich schlichtweg zu gut verdient habe. Die Ehefrau lebt nun wie die Fürstin und ich muss schauen, wie ich mit 300 Euro klarkomme. Selbstbehalt wurde alles schon berücksichtigt, greift in dem Fall aber anders, da ja alle Fixkosten schon berücksichtigt wurde. Schon krass, aber selbst ChatGPT hat es plausibilisiert. Und ich bin auch schlichtweg zu müde, das jetzt nochmal von einem anderen Anwalt querprüfen zu lassen. Meine Anwältin meinte, wenn ich das nicht unterschreibe, würde die Gegenseite klagen und das Risiko, dass ich am Ende noch mehr zahlen müsste, sei groß.

So lebe ich nun aktuell mit der Noch-Ehefrau und meinen Kindern unter einem Dach, zahle alles, kümmere mich täglich nicht unwesentlich um die Kinder, muss aber Unterhalt leisten.

Die Noch-Ehefrau schreibt nun täglich Protokoll, was sie alles für und mit den Kindern gemacht hat, wie toll sie sie betreut. Recht einseitig, denn dass ich da bei vielen Dingen mit dabei bin und wir die Kinder hier gemeinsam betreuen, kommt in ihrer einseitigen Dokumentation nicht vor. Sie notiert sich jedes Wort, dass ich gesagt habe - allerdings nach ihrem Narrativ und gerne aus dem Kontext gerissen, notiert sich wann ich komme und gehe und fotografiert ständig alle möglichen Dinge. Die Kommunikation ist momentan sehr sehr schwer und es belastet mich enorm.

Ich will diese Frau nicht zurück. Gott bewahre. Aber die Situation ist mental belastender als je zuvor. Ich rechne auch fest damit, dass sie versuchen werden, mich aus dem Haus entfernen zu lassen. Da es keinen Streit gibt, keine lautstarken Diskussionen, keine häusliche Gewalt und auch die Kinder - meiner Meinung nach - keinerlei erkennbaren Anzeichen liefern würden, dass sie unter der Trennung leiden und somit die Situation unzumutbar wäre, wird das natürlich schwierig. Umso mehr mache ich mir daher Sorgen, dass Dinge einfach behauptet werden könnten. Ich traue es ihr und ihrer Schwester inzwischen zu. Ich mache mir selbst seit einigen Wochen daher umfangreiche Notizen, bin da recht professionell darin und weiß worauf es ankommt. Ich sichere mich ab soweit es geht. Aber es ist der blanke Horror und ich hätte nie gedacht, dass diese Frau mir mein Leben mal versuchen wird zu zerstören.

Eine Frau, deren Mutter ihr als Kind und Teenager wiederholt gesagt hatte "ich mache dir dein Leben zur Hölle" macht nun dem Mann das Leben zur Hölle, der sie 12 Jahren gut behandelt hat, geliebt hat, zwei Kinder und ein Haus geschenkt hat. Und noch vieles mehr. Der sich vielleicht nicht immer gut angestellt hatte, was Gefühle zeigen betrifft, der aber ein liebender Ehemann und Vater war. Ich will nie mehr in meinem Leben heiraten. Und ich weiß auch nicht, ob ich überhaupt jemals wieder in der Lage sein werde, dass ich einem Menschen nochmal ansatzweise so vertrauen kann.

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alleswirdbesser
Zitat von Maximus111:
Ich habe das soweit akzeptiert, auch wenn ich mich seither wie ein unerwünschter Gast oder Untermieter in meinem eigenen Haus fühle. Ich schlafe auf der Couch im Dachgeschoss, koche alleine, esse alleine, fühle mich unter ständiger Beobachtung und völlig unwohl.

Und wie machst du das mit den Kindern während deiner Umgangszeit? Umgekehrt wird es bei ihr ja auch so sein, wenn sie die Kinder nicht hat?

#179


alleswirdbesser
Zitat von Maximus111:
So lebe ich nun aktuell mit der Noch-Ehefrau und meinen Kindern unter einem Dach, zahle alles, kümmere mich täglich nicht unwesentlich um die Kinder, muss aber Unterhalt leisten.

Das würde ich auch als sehr ungerecht empfinden und verstehe eine solche Regelung nicht.

x 1 #180


A


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