Zitat von abigail14:Moralprediger? Nö....
Denn das ist das, was den Menschen vom Tier unterscheidet. Wobei die Grenzen sicher nicht eindeutig zu stecken sind (bei den Primaten)
Das Tier kennt die Sinnfrage nicht, der
Mensch stellt sie sich (und da kannst du das Bewusstsein verfluchen^)
Also hat der Mensch neben seiner bloßen Existenz, der Arterhaltung die Mythen, Märchen, Religionen ins Leben gerufen.
Erst das macht ihn wieder ganz und versöhnt ihn mit der Natur, den Trieben, den Leidenschaften
Mein Hund hat null Liebes-"Kummer"
Das ist keine Moralapostelei. Es ist ein Grundbedürfnis des Menschen, die Sinnfrage in den Griff zu kriegen. Wie ... das muss jeder für sich selbst herausfinden
Die Frage hierbei ist doch, gibt es denn überhaupt einen Sinn des Lebens? Oder besteht er gar nur darin, die eigene Art zu erhalten? Nur dass das uns zu "sinnlos" erscheint und wir mit Hilfe von Religion, Mythen und Märchen uns diesen vermeintlichen Sinn zu erklären versuchen? Denn weshalb unterscheiden sich sonst die Religionen, weshalb unterscheiden sich von Land zu Land die Moralvorstellungen, wenn es wirklich einen tieferen Sinn gibt?
Das einzige was wir alle machen ist die Realität nicht so zu akzeptieren wie sie ist, wir wollen es immer anders haben, schon allein das Wetter, ist es kalt, wollen wir es wärmer haben, wird es warm fangen wir auch wieder an zu meckern usw.
Und die Religionen unterscheiden sich teilweise vehement, im Christentum wird von Himmel und Hölle gesprochen, Orte? an die unsere Seele zieht, je nachdem, wie wir auf der Erde gelebt haben, der Hinduismus hingegen spricht von einer Wiedergeburt, die sich solange hinzieht, bis wir die uns gestellte Aufgabe erfüllt haben und danach geht es ab ins Nirwana, einem absoluten Nichtseins.
Und dass Dein Hund keinen Liebeskummer verspürt, sagt Dir wer? Weshalb liegen Hunde lange an dem Grab ihrer Herrchen und Frauchen? Sie gehen vielleicht einfach nur besser damit um, auch ein Makel von uns Menschen, wir wollen so sehr geliebt werden, so sehr Bestätigung, dass es uns sogar weh tut, wenn es nicht so ist, statt es einfach zu akzeptieren und umzuorientieren, denn wenn das stimmt was ihr meint, das mit der Monogamie, dann dürften wir nach einer Trennung und sei es der Tod des geliebten Menschens nicht mehr fähig sein, uns erneut zu verlieben