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Gehen oder Bleiben

SeySan
@Hola15 Ja und ja, ich Trau mich gerade noch nicht so direkt

#136


Hola15
Zitat von SeySan:
@Hola15 Ja und ja, ich Trau mich gerade noch nicht so direkt


Ich denke es würde sich lohnen die Angst anzugucken, die dich in den Überlebensmodus schickt. Da klingt was an, was schon in Richtung Trauma gehen könnte.

Ich will dich gar nicht zu einer Trennung überreden, aber es scheint, dass dich diese Angst zurückhält deine Interessen zu vertreten, weil du die eventuelle Konsequenz so fürchtest.

Mit der inneren Freiheit zu wissen, wenn alle Stricke reißen, komm ich auch mit der Trennung klar,… kann ich auch allein überleben, etc…. hättest du ein ganz anderes Standing und Gestaltungsspielraum.

x 5 #137


A


Gehen oder Bleiben

x 3


P
Darf ich noch auf einen Standard eingehen: "Wir kennen uns in und auswendig" bzw "wir kennen uns so lange und so gut".
Sowas ähnliches hast Du auch bereits geschrieben.

Worauf beziehst Du dieses 'gut kennen'?

Denn wenn Ihr Euch wirklich so gut kennt, wie 30 Jahre einem vorgaukeln, aber solche unklaren Situationen auftauchen, dann ist das eine Unschärfe, die sich oft auf viele andere Bereiche ebenfalls ausgebreitet haben kann.
Irgendwie weiß man Bescheid. Aber dann doch nicht wirklich.
Das kann falsche Sicherheit vorgaukeln. Aber auch falschen Frust.

x 2 #138


Blind-Meg
Zitat von kata_smiles:
Paartherapie?

Will er doch nicht.

x 2 #139


meineMeinung
Zitat von SeySan:
Aber interessant ist, ich habe nicht gedacht, dass ich ihn liebe und es noch versuchen würde. Ich bin direkt in den Modus „wie kann ich das überleben gegangen.“

Tief in deinem Inneren hast du die Entscheidung schon getroffen. Deine Gedanken sind schin nach einer Trennung.

Zitat von SeySan:
Und ich habe mich gefragt, ob es ihm auch so gehen würde.

das ist aber eigentlich nicht mehr relevant.
Du weißt auch, dass ein weiter so nixhts mehr bringt.
Dein Mann scheint sich keine Gedanken gemacht zu haben.

x 2 #140


W
@SeySan im Falle, dass Du noch mit liest, lass ich Dir meine Gedanken zu deinem Thema da;

Eure Kommunikation scheint eingerostet. Diese könnte man neu erlernen. Dazu braucht es euch Beide und ein bisschen guten Willen.

Da Du zur Zeit eh das Gefühl hast, wegen der Vater/Tochter Dynamik nicht gehen zu können, investiere diese Zeit ins organisieren diverser Termine. Ob Du Dir aus dem Internet Gesprächsvorschläge rausziehst oder Paarkommunikationskurse online oder mit Unterstützung machst , kannst Du mit deinem Mann ja abstimmen. Dann einen oder zwei feste Termine in der Woche festlegen und los gehts.

Mach deinem Mann unmissverständlich klar, dass es eine Chance ist auch Dir wieder Zufriedenheit in Eurem Eheleben zu geben und Nähe aufzubauen, die euch abhanden gekommen ist.

Sollte er nicht wollen, weißt Du Bescheid und buchst Dir Kurse, die Dich unterstützen, deine Ängste abzubauen damit Du neu starten kannst.
Ob sich dann ein weiterer Fels in der Brandung findet oder nicht wird sich zeigen. Und ja, wie alles im Leben gibt es weder für den einen noch für den anderen Weg Garantien.

x 1 #141


A
Wäre es (finanziell)möglich, dass du in eine kleine Wohnung ziehst und er im Haus bleibt?
"Nur" Freundschaft ist meiner Meinung nach sehr viel wert ! Was spräche dagegen? Eure Freundschaft kann bestehen bleiben, oder?

Du könntest dann herausfinden, ob das besser für dich/euch ist, du könntest die Wohnung gestalten, wie du willst. Du kannst in den Norden reisen, er in den Süden und wenn ihr dann noch Zeit und Geld habt, verreist ihr zusammen in die Mitte? Kompromisse könnt ihr, meintest du.

Du kannst vor allem ein wenig zur Ruhe kommen und spüren, ob das für dich gut ist, alleine zu wohnen.
Sagt ja niemand, dass du dich schnell/sofort entscheiden musst.

x 1 #142


K
Zitat von amelie:
Wäre es (finanziell)möglich, dass du in eine kleine Wohnung ziehst und er im Haus bleibt? "Nur" Freundschaft ist meiner Meinung nach sehr ...

Warum sollte er Freundschaft wollen? Er möchte eine Ehe und liebt sie wohl noch.

Da wäre Freundschaft für ihn wohl nur betreffend Elternbasis drinnen und sorry, das von ihm zu wollen auch dann etwas " vermessen". Hier wird ja den unfreiwillig getrennten mrist zurecht geraten, keine Freundschaft mit Exen zu pflegen..aus Selbstschutz.

Für mich klingt das ehrlichgesagt "einfach" etwas nach Midlifecrisis.Es ist okay, sein Leben ändern zu wollen.
Aber das Gras ist woanders meist nicht grüner. Oder nur sehr kurz grüner.
Man kann immer neu starten.
Beziehungstechnisch wird es aber in unserem Alter dann deutlich schwieriger, den passenderen, neuen Deckel zum Topf zu finden. 🤷‍♀

Und betreff Haus. Wenn er im Haus bleiben möchte, verstehe ich das. Können sich viele der Mittelschicht heute gar nicht mehr leisten, diesen Traum von Haus und Garten.

Oder wer sollte ein so " nasses, baufälliges" Ding auch kaufen wollen.🤔

x 4 #143


M
Es ist ein bisschen off topic, aber ich finde diesen Punkt bezeichnend und in einer ggf. schon bestehenden Krise in einer Beziehung interessant:

Zitat von kata_smiles:
Und betreff Haus. Wenn er im Haus bleiben möchte, verstehe ich das.

Ich habe bei meinem Ex auch verstanden und auch akzeptiert, dass er im Haus bleiben möchte. Ich war in dem Haus ebenfalls lange sehr glücklich gewesen ...., irgendwann nicht mehr.

Wie geht man damit um?

Ich sehe immer noch keine gute Lösung.

Bei mir: Ich wollte mit meinem Ex weiterhin zusammenleben, also bin ich im Haus geblieben. Es war einfacher, gewohnt, war ok - eigentlich. Ging halt nicht anders.

Es geht bei sowas ja nicht um fehlendes Verständnis, sondern darum, dass ein Paar ein von beiden gewolltes Lebensmodell hatte - und dann verändert sich eine/r und will anders leben, aber eben trotzdem zusammen. Das geht nur nicht.

Keine Ahnung, wie man das löst, immer noch nicht. Wir sind im Haus geblieben damals und ich fühlte mich zunehmend nicht wohl. Wären wir weggezogen, hätte sich mein Ex nicht wohlgefühlt. Schwierig.

x 3 #144


Liebeleben
@SeySan ich kann dich sehr gut verstehen, mir ging es sehr lange ganz genauso wie dir. Ich war 25 Jahre mit meinem Mann zusammen. Wir haben unsere Kinder gemeinsam großgezogen und haben uns etwas aufgebaut und uns auf dem Weg dahin komplett verloren.
Der Gedanke, dass wir die ganze Zeit wie in einer Wohngemeinschaft wie Freunde zusammen gelebt haben ohne großartige Nähe und die Unzufriedenheit damit, kam mir immer wieder. Im Alltagsstress konnte ich das lange Zeit immer wieder wegschieben und habe in der Situation ausgeharrt. Es gab zwar nie übermäßig Streit, aber unsere Interessen lagen auch weit auseinander. Genauso unser Humor. Wir hatten irgendwie gar nichts mehr wirklich gemeinsam.Über die Jahre bin ich immer unglücklicher geworden, was sich darin gezeigt hat, dass ich ständig genervt war und eigentlich keine Lust mehr auf diese Konstellation hatte Und immer wieder versucht habe, aus dieser Beziehung auszubrechen. Ich bin viel alleine unterwegs gewesen, habe Freundschaften aufleben lassen und mehr und mehr mein eigenes Ding gemacht. Das hat natürlich in der Beziehung auch zu Konflikten geführt bis es irgendwann nicht mehr ging.

Natürlich hatte ich schlimme Ängste, und als mir klar geworden ist, dass für mich die Beziehung eigentlich dauerhaft nicht mehr tragbar ist, kam die große Panik. Es hat Wochen gedauert, bis ich für mich Klarheit gefunden habe aber irgendwann kam ich um den Punkt nicht mehr herum, dass ich mein restliches Leben so nicht verbringen möchte und das die Trennung der einzige Weg ist.

Die Konsequenzen sind natürlich immens, Probleme mit den Kindern, für die die heile Familienwelt zusammenbricht, finanzielle Sorgen, das Haus, die Angst vor dem alleine sein.
Ich habe mich dann gefragt, was wäre, wenn ich noch zwei Jahre hätte, die Antwort war klar - ich würde gehen. Und trotz allem habe ich es dann irgendwann durchgezogen.
Es ist auch jetzt immer noch in vielerlei Hinsicht schwierig, aber ich bin sicher, dass ich die richtige Entscheidung getroffen habe.

Seit einigen Monaten bin ich nun in einer neuen Beziehung und sehr glücklich. Mein Freund ist so komplett anders als mein Mann. Wir haben viel gemeinsam, lachen viel, haben den gleichen Humor und es fühlt sich einfach wunderbar an, in seinem Arm zu liegen.
Ich genieße es sehr, diese Gefühle wieder zu erleben und ich bin einfach sicher, dass das mit meinem Mann egal was wir getan hätten, nie wieder so geworden wäre. Ich bin sicher, auch langjährige Beziehungen, können gut funktionieren, aber die Grundvoraussetzung ist, dass die Liebe noch da ist. So sehe ich das und alles andere macht für mich in einer Beziehung keinen Sinn.

Schlussendlich ist das Wichtigste im Leben glücklich zu sein. Materielles, finanzielles lässt sich alles regeln, aber man lebt nur einmal und die Zeit, in der man nicht „gelebt“ hat, ist einfach nur verschenkt.

x 6 #145


Rheinländer
Hallo @saysan

ich bin weder Team "geh" , noch bin ich Team "bleib".

Ich möchte dir nur mal meine Gedanken zu deinem Thema da lassen, zumal du in deinem Eingangspost darum gebeten hast.

Zitat von SeySan:
Wir haben auch irgendwann geheiratet, das ist aber für mich Nebensache.

Das finde ich sehr traurig das du das so schreibst. Ich finde mit der Hochzeit gibt man sich auch ein Versprechen füreinander da zu sein.
Ich denke du fühlst das bezüglich deinem Mann nicht mehr so. Glaubst du dein Mann hat noch das Gefühl, dass du für ihn da bist?

Zitat von SeySan:
Ich möchte viel mehr mein eigenes Ding. Ich möchte aber auch nicht alleine sein, dass ist die andere Seite: Ich habe Angst vorm Alleinsein. Ich brauche eigentlich die starke Schulter. Einen Menschen, der mir immer den Rücken stärkt.

Aber ist das Grund genug in dieser Beziehung zu bleiben?

Ja, das hört sich nach der altbekannten eierlegenden Wollmilchsau an, nach der du suchst.
Kann es sein, dass du auch in einer Sinnkrise steckst, wie man es meistens nur den Herren zuschreibt, wenn sie sich so verhalten wie du es tust?

Zitat von SeySan:
Am Anfang war es eigentlich nur, dass wir immer weniger körperlichen Kontakt hatten, jetzt haben wir gar keinen Kontakt mehr, sondern nur das Zusammenleben einzig und allein hält uns noch zusammen

Wer müsste dann was dafür tun, damit sich das ändert? Braucht dein Mann denn keine Zärtlichkeiten von dir?

Zitat von SeySan:
Natürlich sind da und waren da auch große Gefühle.

Und wo ist dann das Problem?
Wenn doch die Gefühle da sind, lässt sich doch alles lösen. Ist die Liebe auch noch da?

Zitat von SeySan:
er war und ist mein Fels in der Brandung.

Für mich ein eindeutiges pro.

Zitat von SeySan:
Vor kurzem habe ich mit ihm darüber gesprochen. Er war am Boden zerstört, sehr traurig und hat es nicht kommen sehen.

Den Punkt finde ich wichtig. Ich habe aber nirgendwo gelesen, dass du deinem Mann "eindeutig" klar gemacht hast, welche Konsequenzen du ziehen wirst, wenn sich in der Paar Dynamik nichts ändert.
Bevor du jetzt reflexartig innerlich sagst, "doch habe ich...", denk bitte mal darüber nach, ob es mehr so zwischen den Zeilen gesagt wurde.
Wenn du euch nämlich eine echte Chance geben willst, sollte das mehr als eindeutig sein. Meine Meinung.

Zitat von SeySan:
aber ich glaube, er war einfach überrascht, hat sich sicher gefühlt und hat überhaupt nicht gesehen, dass wir soweit auseinander sind.

Und überrascht wird er auch sein solltest du morgen mit einer eigenen Wohnung um die Ecke kommen, oder/und die Trennung aussprechen.

Nachfolgend habe ich dir mal einen Beitrag kopiert, den ich in einem anderen Thema gelesen habe.
Ich denke aber das passt sehr gut hierhin, zumal ich auch den Eindruck bei dir verspüre.
Zitat von Cagy:
In der Regel ist es so, daß das der Partner der sich nicht entscheiden kann...sich schon end-schieden hat.

Ich denke auch du suchst hier nur Bestätigung für das Ende deiner Beziehung.

Zitat von SeySan:
es ist sind zwei Wochen vergangen. Es war ein schwieriges Gespräch, zumindest von meiner Warte aus. Ich habe ihm konkret gesagt, dass ich unzufrieden bin mit unserem Zusammenleben, habe erzählt, dass es mir nicht gut geht, dass ich Veränderung möchte.,

, weil wenn die nicht Eintritt, dann werde ich mich scheiden lassen.

Ich hoffe das der Satz so geendet hat.

Weißt du, du bist diejenige die hier schreibt. Deshalb bin ich auf deine Beiträge so kritisch eingegangen. Wenn er hier so wie du schreiben würde, würde ich ähnlich kritisch antworten und meine Gedanken kund tun.

Ich denke wenn du deine Ehe "wirklich retten" und an ihr festhalten möchtest, wäre es vielleicht eine gute Idee ihm diesen kompletten Chat zu zeigen, damit er sieht was dir so alles durch den Kopf geht und wo du gerade stehst.
Denk mal drüber nach. Ich wünsche euch auf jeden Fall eine Entscheidung bei der ihr beide gewinnen werdet.
Sonnige Grüße aus dem Rheinland.

x 4 #146


SeySan
Hallo zusammen,
danke für eure vielen Anregungen und Bemerkungen und für das Feedback.

Tja, was soll ich sagen, mein Mann hat noch nichts gesagt. Er tut grad so, als ob alles ganz normal wär, als wenn nie was passiert wär. Ich werde das Gespräch also einfordern, weil ich merke schon, dass es zwischen uns steht. Die Gewitterwolken sammeln sich halt irgendwie über unseren Köpfen. Lange geht das nicht gut. Daher hab ich noch mal gut überlegt und mir ist klar geworden, dass ich die ein oder andere Sache auf jeden Fall möchte und manches auch nicht.

Erstens: Das Haus wird immer wieder gerne als Beispiel genommen. Ich werde das Haus verlassen. Nicht unbedingt in den nächsten Wochen, auch nicht unbedingt in den nächsten Monaten, aber doch im nächsten Jahr. Da werde ich eine Frist setzen. Wenn wir bis dahin keine Alternative gefunden haben, dann such ich mir eine Alternative. Dieses Haus war und ist von Anfang an kein Wunsch- oder Traumhaus gewesen und wir haben’s tatsächlich aus der Not heraus gekauft, weil uns eine Eigenbedarfskündigung dazu genötigt hat. Das steht für mich fest, mit oder ohne ihn.

Zweitens: Eine Paartherapie wird es nicht geben. Mein Mann steht dem so negativ gegenüber, dass ich das nicht möchte. Wir haben schon mal eine Zeit lang zusammen eine Therapieform besucht und ich bin mir sehr sicher, dass er nach diesen Erfahrungen nie wieder einen Fuß in eine Praxis setzen wird und auch in keiner anderen Form eine Therapie machen wird. Ich hingegen werde mir sehr wohl Hilfe suchen. Das habe ich ihm auch bereits angekündigt, dass ich – ob es jetzt ein Coaching ist oder ob es eine Eheberatung ist, wie auch immer – mir Hilfe suchen werde.

Das Dritte ist, dass meine Tochter auf jeden Fall mit auszieht und erst mal mit mir mitkommt, ob mit oder ohne Partner.

Dann wäre da noch der Punkt, ob ich mir überhaupt vorstellen könnte, mit meinem Mann weiterhin zusammen zu sein, und da muss ich ganz ehrlich sagen: Ich tendiere gerade zum Nein. Denn es gibt ein paar Punkte, die ich einfach nicht übersehen will und kann, die mich immer so stören, dass ich das nicht mehr möchte.

Und zusammenfassend oder zum Schluss noch mal meine Kommunikation mit meinem Mann: Ich werde ihm das alles sagen, zum Teil auch noch mal ganz offen, und werde ihn noch mal drum bitten, dass er sich darüber Gedanken machen soll, wie er dazu steht, und mir das dann auch sagen soll. Er wird sicherlich zu einem Schluss kommen. Sollte das so aussehen, dass er sich nicht trennen möchte, sondern glaubt, dass wir es zusammen hinbekommen und wir beide daran arbeiten, wäre das okay. Und sollte er doch eher die Trennung in Betracht ziehen, wird mich das zwar ängstigen, aber da ich mich mit dem Thema sowieso schon auseinandergesetzt habe, werde ich auch das akzeptieren.

Und noch eine Frage zum Schluss, wer von euch hat sich im Guten getrennt ist jetzt richtig gut mit dem Ehemaligen Partner befreundet?

x 2 #147


HeavyDreamy
Zitat von SeySan:
Und noch eine Frage zum Schluss, wer von euch hat sich im Guten getrennt ist jetzt richtig gut mit dem Ehemaligen Partner befreundet?


Dein Beitrag jetzt finde ich sehr gut, auch weil du dir Gedanken gemacht hast, was deine Wünsche und Bedürfnisse sind und wie deine Zukunft aussehen soll.

Auf deine Frage hier kann ich sagen: getrennt leider im Schlechten von seiner Seite aus, in den Jahren danach wurde es aber wieder neutraler - mein Exmann redet wieder vernünftig mit mir. Hat nur etwas gedauert halt.

x 1 #148


Hola15
Zitat von SeySan:
Und noch eine Frage zum Schluss, wer von euch hat sich im Guten getrennt ist jetzt richtig gut mit dem Ehemaligen Partner befreundet?


Mit dem Vater meiner Kinder war die Trennung recht unspektakulär. Wir leben seitdem, so ca. seit 13 Jahren, in einer Eltern-WG. Ist eher wie ein Bruder oder ein WG-Mitbewohner.

Er ist/war auch eher von der ignoranten Sorte. Aber es geht hier jeder so seinen Weg und auch wenn mal was nervt, gibt’s nichts was ich unerträglich finden würde. Es lässt jeder den andern halt machen, redet ihm nicht rein. Ihm ist glaub ich viel relativ egal und legt meine Aufgabengebiete vertrauensvoll in meine Hände 😉

Würden wir getrennt wohnen würde man bestimmt mal auf nen Kaffee.. aber eine intensive Freundschaft eher nicht.

Ich denke jedoch, dass das Thema Freundschaft nach Trennung, für deinen Mann eher nichts ist. Er möchte sich ja nicht trennen. Und dir gehen grundlegende Charaktereigenschaften von ihm auf den Keks.

#149


SeySan
@Hola15 Interessante Konstellation bei dir. Das bewundere ich sehr. Dass ihr das so könnt.
Würde ich mir nur schwer vorstellen können. Zum jetzigen Zeitpunkt sowieso nicht.

Du hast vollkommen recht: Einige Sachen gehen wir auf den Keks und das hab ich auch schon häufiger kommuniziert, so dass er das weiß.

x 1 #150


A


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