Zitat von GehenBleiben: egal was ich mache wird es innerliche Spannung geben.
Das ist bei schwerwiegenden Entscheidungen normal. Ein Restrisiko bleibt, man segelt in unbekannte Gewässer. Nur verweilen birgt auch Risiken, man weiß dass man unglücklich ist und trauert verpassten Chancen nach.
Es wird niemals ein 100 % geben, egal was du tust.
Auf jedem Weg den man geht gibt es Stolpersteine - aber auch schöne Blumen.
Zitat von GehenBleiben:Viele hier sind schon entnervt, dass ich nicht handle -
Hier geht es nicht um die anderen, sondern um dich, um dein Leben. Du musst es hier niemanden Recht machen, nur dir selber.
Zitat von GehenBleiben:Bei Gehen hab ich übrigens auch Sorge, dass mein super Verhältnis zu meinem Sohn kaputt geht, so nach dem Motto Mama im Stich gelassen.
Wenn überhaupt, dann wird er es nur im ersten Schreck nicht verstehen.
Du hast aber doch einen Mund und er ist kein kleines Kind.
Erkläre es ihm, natürlich ohne seine Mutter in den Dreck zu ziehen. Intime oder zu persönliche Details braucht er nicht wissen, ein grober Umriss reicht völlig aus.
Kein Sohn (oder Tochter) erwartet, dass der Vater aus reinem Pflichtgefühl bei der Mutter bleibt und dabei unglücklich ist.
Es spricht doch auch nichts dagegen, weiterhin deine Frau in vernünftigem Rahmen zu unterstützen.