Zitat von GehenBleiben:Es gab vor 1 Woche einen Vorfall - ein weiter Bekannter starb. Ich fand das natürlich traurig, aber nach ein paar Stunden war das für mich durch - im Gegensatz zu meiner Frau, sie heulte stundenlang. Erst fand ich das "gut", denn ich dachte, das ist einer der Punkte, die ich an ihr so schätze: Empathie! Als das aber 3 Tage so weiter ging und alltägliche Dinge deswegen einfach liegen blieben kippte meine Stimmung. Empathisch und emotional, prima - in der Ausprägung hyper? Bitte nicht! Außenstehende würden sagen: Super oder süß. Ich sehe das völlig anders, mich nervt es, weil es mich runterzieht, weil es übertrieben ist und weil wir einfach nicht zusammenpassen.
Es bleibt doch aber eins: durch Provokation Aufmerksamkeit gerieren.
Spannend ist, in einem allersten Faden/Moment etc, wäre die Aufmerksamkeit so viel größer. Hier ein paar Stimmen, die sich deutlich äußern, dieser aber lässt doch nur noch ein paar wenige reagieren.
Das ist das Problem an Drama vor allem Unauthentischem.
Gegenfrage: wer bist Du?
Der der sich aufregt, oder der, der wissen möchte ob drei tage lang durchzuheulen, eh ok wäre.
Frage für nen Freund, oder aber auch für die Mitlesenden.
Das macht nämlich der Post nicht klar. Und ja natürlich lese ich diesen, ich halte nur daran fest, daß Deine Position nicht die ist, des/der Fragenden, sondern eine sehr unklare.
Zitat von GehenBleiben:Ich habe bei mir festgestellt, dass ich meist drüber nachdenke, was würde ich nach 1 Trennung vermissen, aber kaum was wäre dann besser.
Arbeitet nur meine Psyche so?
Wie kommt es eigentlich, daß Du so viel darüber nachdenkst, was wäre, wenn Du Dich einen Tag trennen würdest und so wenig darüber nachdenkst, was mit der Frau, die Du ja eigentlich "behalten" willst, passiert, wenn ein Freund stirbt.
Falls du das noch nicht gemerkt hast, das eine wäre hypothetisch, das andere ist gerade passiert.
Womit wir bei meinen Anmerkungen wären, es gibt nur eine Variante, in der das für mich Sinn macht, dass beides für Dich passiert.
Wie dem auch sei, das ist nicht meine Vorstellung. Was aber als Mitlesende und Kommentierende meine Vorstellung ist, nö, ich lasse mir von Dir zwei Dinge nicht gefallen:
erstens: Du bist nicht derjenige, der mal depressiv war, der Therapie Erfahrung gemacht und seit 10+ mit einer Frau verheiratet ist, die ein paar Schwierigkeiten hat. Und sich dann so (!) äußert in einen Forum. Das ist nicht glaubhaft.
Zweitens: Du provozierst. Nicht nur das Forum im Zweifel auch Deine Frau. Ernsthaft, "meine Frau heult seit drei Tagen durch, deshalb bleibt der Haushalt liegen"? und dass soll ich als Leser mit deiner selbstgeschilderten Erfahrung vereinen?
Ich brauche als Leser,
entweder eine bessere Geschichte
oder etwas mehr, um naja deutlich mehr. Du erzählst BS.
Unter Maßgabe dessen.
Drama nutzt sich so extrem schnell ab, authentisch sein ist nicht die Marke einer Zahnpasta und schließlich und endlich, könntest Du mir mal erklären, wie man(n) (?) solche Texte verfasst, obwohl man Bekanntschaft geschlossen hat mit Depression und Therapie.
Frage wie immer für einen Freund, scheint unser Rondo.