Zitat von MissLilly:Fürs Protokoll - für mich ist " etwas zu verschweigen was mir Aufschluss über die tatsächliche Identität oder besser ausgedrückt Integrität meines Partner bietet" für mich schlimmer als jede noch so schmerzliche und billige Lüge! Denn Lügen lassen sich durch beichten (beichten ist ein Ausdruck von ...
das ist mir sehr wohl bewusst, was du meinst.
Mir geht es darum, möglichst viele Gedanken einzubringen, was nicht bedeutet, dass ich alle für mich zur Anwendung bringen würde.
Der Aspekt des (Ver-)Schweigens, bzw. Teile einer "Wahrheit" zu verschweigen, hat nun mal nichts mit Lüge zu tun. Dass (Ver-)Schweigen eine Bürde bedeutet, bzw. Teile zu verschweigen, liegt nahe.
Das heißt nicht, dass jeder damit umgehen kann/will. Wer die Wahrheit rausposaunen will - nur zu.
Allerdings - auch das hatte ich ein paar Mal erwähnt ...im Forum ist nachzulesen, dass einige Betrogene "lieber nicht" in Kenntnis der Affäre ihrer EP gesetzt worden wären. DANACH habe das zu sehr viel schwereren Zeiten geführt - und die Gründe können sehr vielfältig sein.
Auch diese Überlegungen gehören angesprochen, ob eine "Beichte" erfolgen soll oder nicht. Die Folgen einer "Beichte" kann vorher niemand absehen.
Der Begriff "Beichte" - damit geht "Reue" einher. "Reuen" alle Betrüger/innen ihre Affären? Wird
allen Betrüger/innen wirklich verziehen?
"Beichte" auf der Basis der Ehrlichkeit dem EP gegenüber? Noch mal die Frage - wie hoch kann der
Preis sein? Darf (weiterer) Schaden von den Betrogenen abgewendet werden - auch mittels einer "Beichte"? Dürfen Betrüger/innen Schaden von den Betrogenen abwenden - ja oder nein - indem die Betrüger/innen NICHT alles (haarklein) "beichten"?
Die Frage stelle ich als generelle Möglichkeit - NICHT auf dich persönlich bezogen, da du die Variante meinem Vernehmen nach ablehnst. Für mich ist das okay, wenn du diese Variante für dich persönlich ablehnst.
Toleranz Anderen gegenüber, die diese Variante zur Anwendung brachten/bringen - wie schaut es damit aus?