Zitat von Offspring78:Es ist zweigeteilt. Vieles ist nicht vorhersehbar, vieles schon. Was wir tun können, sollten wir daher tun, da es vieles gibt was wir garnicht tun können. Wir könnten auch absolut garnichts tun im Leben, und alles über uns geschehen lassen. Aber ist das dann ein (unser?) Leben? Wie gesagt, so lange wir leben, ...
es geht doch vielmehr darum, was der TE aus der JETZT total vertrackten Situation macht - DIE steht im Raum - die Situation NACH seiner Affäre.
Und da KANN der TE nicht wissen, was daraus erwächst - egal ob er das "Gespräch der Gespräche" führen will...oder nicht. Sagt der TE seiner EF etwas - dann hat die EF im Grunde den Taktstock in der Hand. Dann kann SIE im Grunde bestimmen, wie IHR Hase laufen will/soll....ob mit dem TE oder zukünftig ohne ihn.
Und wenn der TE jetzt "absolut gar nichts tut" - auch das steht ihm frei. Und dann KANN alles "geschehen", was ER geschehen lässt. Und wenn das das Leben des TE sein soll, weil er es "für lebbar" erachtet - JETZT - dann ist das seine Entscheidung. Was daraus langfristig wird - das steht auch nicht im Kaffee-Satz.
Und wenn 2 Menschen in etwas involviert sind - auch dann ist nichts vorhersehbar und wenn es noch so gut geplant ist. Der 2. Mensch ist IMMER die große Unbekannte, weil dessen Meinung und auch Meinungsveränderung sehr variable Größen sein können. Vertrauen hin oder her, Versprechen hin oder her, Verträge hin oder her. Dieses Forum bietet doch Anhalt dafür, wie oft es dennoch drunter und drüber gehen kann.
Leben ist niemals "Schema F"...und daher unberechenbar. Immer auf alles gefasst zu sein, geht allerdings auch nicht. Und doch kann auf Anzeichen agiert/reagiert werden - und das bedeutet "Veränderungen" ins Kalkül zu ziehen.
Vor dieser Situation stehend sehe ich den TE....und daher - die Überbringung der Hiobs-Botschaft, der Wahrheit und Ehrlichkeit dienlich? Immer? Was sich der TE selbst anzutun bereit ist - wir wissen das nicht. Was der TE seiner EF ggf. zuzumuten/anzutun bereit ist - auch das wissen wir nicht.
Die zu treffende Entscheidung sollte sich für den TE gut/als die für IHN richtige Entscheidung anfühlen - egal zu welchem Schluss er kommt, egal welche Konsequenzen seine Entscheidung haben wird - für ihn selbst, wie auch evtl. für seine EF.
@alleswirdbesser
jo... hier was "aufmunterndes"
😉 Der TE ist vollkommen blauäugig in der Gespräch getapert. Er hat das eingesehen, sich mächtig in die Nesseln gesetzt zu haben. Er hat sich dazu bekannt, erneut einen kapitalen Bock geschossen zu haben...und er räumt ein, evtl. Kredit - noch mehr - bei seiner EF verspielt zu haben. SIE weiß ja nicht, dass er bereits weitere Kollateralschäden angerichtet hat....er schon!
Zitat: Ich könnte auf einige "Spannungen" in meinem Leben verzichten und zwar völlig.
wenn du im HIER und JETZT lebst, hast du die Chance, JETZT (noch) einen Umgang damit zu finden, ggf. entsprechende Lehren daraus zu ziehen, um DANN immer noch das Beste daraus zu machen.
2. Möglichkeit - Kopf in den Sand stecken, weiter jammern und klagen, damit weiterhin NICHTS bewegen/verändern zu können/zu wollen - weil du dich ggf. in dem Mitleid, Selbstmitleid bereits "eingerichtet" hast, wie ungerecht LEBEN doch ist.
Aber... wo Gerechtigkeit ist, gibt es AUCH Ungerechtigkeit - Polarität des Lebens nennt sich das.
BEIDES hält niemals ewig an...versprochen!