Zitat von HerrZ:War es nicht so, dass er die Affäre im Affekt zugegeben hat? Und nicht aufgrund einer tiefgreifenden Erkenntnis? Dem Wunsch sich massiv zu ...
Ob es im Affekt oder durch einen tiefgreifenden Ereignis oder Erkenntnis geschehen ist, ist in meinen Augen vollkommen irrelevant. Denn das eine schließt das andere nicht aus.
Ohne dass die Gefahr bestand dass sie es rausfindet und ohne jeglichen Grund hat er es ihr gebeichtet. Ist das nicht genau das was jeder betrogene gerne hätte? Oder fast jeder?
Trotz seiner trotzigkeit, seiner Gegenwehr und verliebtheit hat er sich entschieden das "richtige" zu tun und fragt "was soll ich machen?"
Welche Erleuchtung oder Grund wollen manche hören und was soll dieser bringen?
Den einzigen, und das ist nur meine persönliche Meinung hierzu, Unterschied machen würde wäre es, wenn er zb gesehen worden wäre und die Gefahr bestand dass er auffliegt. Dann würde sich sein Geständnis von selbst erklären.
Er scheint doch nicht der gefühlskalte Mensch zu sein wie man glaubte und das sind viele Menschen nicht die andere durch ihre Taten verletzen. Auch meine Frau ist und war es nicht trotz ihrer Tat.
Ich behielt oder blieb bei ihr wegen all den guten Taten die sie tat, nicht wegen der einen schlechten.
Verstehst du was ich meine?
Ich kann deinen Zweifel nachvollziehen, aber ich habe ihn persönlich kennengelernt und konnte sehen, hören und fühlen dass er seine Frau liebt und verstanden hat dass er einen Fehler begangen hat. Den größten Wahrscheinlich in seinen Leben.
Doch er hatte sich in die kleine verliebt, was natürlich wie wir alle wissen nichts mit wahrer Liebe zu Tun hat.
Warum, wieso weshalb ist im Endeffekt aufgrund seiner Handlung ME nach irrelevant. Wie es endet oder weitergeht ist von Bedeutung.