Zitat von BinVerwirrt:Bezogen auf die Partnerwahl. Ich denke schlichtweg, sie weiß nicht, was sie will. Und das schon ziemlich lange, wenn ich mir ihre Vergangenheit anschaue.
Ich denke, dass ist gerade bei den Frauen eh nur eine "Standardfloskel" wenn sie behaupten, sie wissen, was sie wollen. Meistens ist es eher als eine Art Abschreckung an Männer gedacht, um sich den Versuchen ONS-interessierter Männer zu erwehren (obwohl manche Frauen das doch eigentlich auch wollen, aber siehe zuvor!).
Auch der "Standardspruch" : "Der Mann sollte wissen, was ER will und mit beiden Beinen im Leben stehen bla bla bla" ist auch nicht mehr als eine Spruchfloskel.
Es kommt wohl immer darauf an, wie man sich "verkauft" und "verpackt". Ich kann jedem Menschen wer weiß was erzählen, ob das stimmt, sprich der Wahrheitsgehalt, kommt ja letztlich doch nur durch die tatsächlichen "Handlungen" heraus. Und da gibt´s dann oft lustige und auch nicht so lustige Überraschungen.
Ich denke, jeder Mensch hat eine Art "Grundgerüst" an Primärbedürfnissen und Sekundärbedürfnissen. Bei den sekundären sind die Menschen kompromissbereit, bei den primären nicht. Aber ich würde da trotzdem nicht von Frau/Mann weiß, was sie/er will . . sprechen, weil sich Bedürfnisse bekanntermaßen ja auch häufig mal ändern. So kann ich zum Beispiel von mir sagen:
Ich wollte immer gerne eine Frau haben, heiraten, Kinder großziehen und so . das typische romantische Hollywooddenken, mein damaliges Grundgerüst an Bedürfnissen.
Heute, nach den gemachten Erfahrungen, würde ich aktuell sagen: Nie wieder heiraten, nie wieder Kinder usw.
Deshalb bin ich aber weder sicher in meinen Grundbedürfnissen, noch "weiß ich, was ich will oder nicht will".
Alles ist situationsabhängig und sehr individuell. Wie sagte Adenauer einst: "Was kümmert mich mein Geschwätz von gestern".
Letztlich ist es auch so im Leben. Heute alles Top, morgen alles Schrott, übermorgen wieder alles anders. . . . .
Willkommen im
echten Leben!