Zitat von Cube79:
Nein ihr soll es nich schlecht gehen, um Himmelswillen! Zusammenkommen möchte ich aber auch nicht mehr.
Cube hat viel mehr die Vision seiner kleinen Ehebrecherin alle bisherigen Annehmlichkeiten zu entziehen und nur noch die schönen Zeiten mit Madam zu teilen. Aber auch das nich sofort... erstmal muss etwas Ruhe innen Karton.
Für reifen wechseln, das 890000ste paar Schuhe kaufen, Frisörkosten usw. Kann sie jez selbst sorgen, oder Heini fragen
Na, ob der Plan wohl aufgeht? Ob die "kleine Ehebrecherin" wohl (auf Dauer) die zugewiesene Rolle einnehmen mag? Und welches Rollenverständnis werden die Kinder wohl entwickeln, insbesondere für deren eigene (spätere) Beziehungen?
Und - ob Du, Cube, vor Dir selbst ehrlich bist, wenn Du versicherst, dass Du nicht möchtest, dass es ihr schlecht geht?
Ich lese daraus den (absolut nachvollziehbaren) Wunsch, die Kontrolle zurückzuerhalten. Und in der riesigen Bandbreite der möglichen Reaktionsweisen ist Deine sicher keine schlechte.
Für mich persönlich ist Selbstschutz eine gute Sache; vordergründiger oder nur vorgegaukelter allerdings ein zahnloser Tiger. Strategie wird üblicherweise mit dem Ergebniswunsch "Effizienz" angewendet. Für diejenigen, für die die Liebe ein "Deal" ist (bei dem man "gewinnen" oder "verlieren" kann), mag das ein geeignetes Mittel sein.
Wer fundamental darauf angewiesen ist, die Nase immer mindestens eine Länge vorn zu haben, hat auch immer einen Partner, dessen Nase eine Länge dahinter liegt. Das bietet Vorteile und Nachteile.
Vielleicht kann es auch eine Chance sein - für diese Beziehung oder für die nächste - die Nasenlänge Vorsprung mal aufzugeben. Und zu schauen, was dann passieren kann. Vielleicht die Bewertung von Stärke oder Respekt in Frage zu stellen.
solea