Es hat sich etwas bewegt in meiner nach Ansicht nicht ausschließlich vom Vorschreiber
Zitat: ist wirklich ein totaler schmarrn
-Geschichte. Und ja, mag sie auch totaler Schmarrn sein - es bleibt doch meine Geschichte...
Das Wochenende ab Freitagabend war so vollgestopft mit Kommunikation, daß die Zeit bis Montagmorgen zu einem großen langen Tag verschmilzt in der Rückschau.
Große Teile dieser Kommunikation fanden mit der
Ersehnten statt. Und waren emotional sehr sehr anstrengend und ein Mix aus allem: Hoffnung, Nähe, Enttäuschung, Freude, Vertrautheit, Distanz, Schmerz, Lachen, Zweifel, Geborgenheit, Perspektive, Tränen... und ganz viel mehr. Und das alles gemeinsam, beidseitig, aufrichtig. So mein Empfinden...
Und - immer wieder (für mich? warum eigentlich? Ego?) wichtig zu erwähnen: jegliche Kontaktaufnahme ging von ihr aus.
Sonntagfrühabend hörte das dann auf. Aus Gründen.... Sie hat ja ein bißchen ... Ablenkung gefunden in den letzten Monaten. Soweit, so schlecht.
Kann ich ja unter großen Schmerzen vielleicht noch akzeptieren. Die großen Schmerzen mündeten u.a. in einer so gut wie komplett schlaflosen Nacht (wo die beiden Nächte davor schon ziemlich kurz waren).
Montagabend dann allerdings wieder von
ihr zu lesen, und zwar irgendeinen belanglosen Alltagsshyss - ui, das hat mich dann doch... ziemlich aufgebracht.
Nach einem Wochenende mit vielen Momenten großer Nähe, Vertrautheit, des sich einander Offenbarens - einfach auf "Alltag" umswitchen? Not my business. Anymore zumindest...
Tja... Ich habe mit mir gerungen, aber auch dank ganz ganz lieber "Betreuung"

mich dann gestern Abend dazu entschlossen,
sie um eine Auszeit zu beten.
Kontaktsperre nenne ich es nicht, denn ich werde
sie nirgends blockieren. Das haben wir beide nicht nötig.
Nun... Wie es mir damit geht kann ich noch gar nicht so genau sagen. Die Gefühls- und Stimmungslage wechselt.
Alles dabei, von großer Erleichterung zu großen Zweifeln zu tiefer Trauer und Verzweiflung zu fast euphorischen Momenten, in denen ich mir denke "YEAAAHHHHH!".
Mir ist durchaus bewußt, daß einige nun geneigt sein könnten zu sagen: "Hab ich doch sofort gesagt! Kontaktsperre und gut ist!" - Denen sei erwidert: nein. Es ist nicht gut. Und es tut weh. Aber: ich habe dadurch, daß ich
meinen Weg in
meinem Tempo gegangen bin und immer noch gehe, und auf diesem Weg alle Hinweise, die mir gegeben wurden und werden, aufnehme, betrachte und verarbeite, eben
jetzt (gestern) gemerkt, daß
jetzt (gestern) der Zeitpunkt für mich gekommen ist. Der richtige. Für
mich.
Ich danke für jeden Hinweis.
Die Menschen, denen ich ganz besonders dankbar bin, wissen das.
Weiter gehts, meistens ja sowieso.
Kleine Schritte, ein Fuß vor den anderen.
Vielleicht wird ein Tanz daraus, wer weiß das schon?
