Zitat von PuMa: Ich erwarte Respekt und Toleranz im Team. Auf allen Seiten.
Naja, eben schon die Grundlagen der Team-Arbeit, ne

Ich denke, daß dieser Flexibilitätsgedanke, also die Idee, jeder müsste halt um der Firma willen auch jederzeit mal reinbeißen und Eltern tun das dann eben nicht und schieben Kinder vor, falsch verstandene Identität ist.
Arbeit kann identitätstiftend sein, meine ist es für mich in jedem Fall, und so wie ich im Moment meinen Job ausübe, nutze ich meine Flexibilität eben in vollem Ausmaß. Wenn ich die aber nicht hätte, dann würde ich meinen Job eben leicht anders machen und im Zweifel gleich gute (nicht die absolut gleichen) aber gleich gute Ergebnisse erzielen. Die Pandemie hat durchaus gezeigt, daß es nicht den einen (einzigen) Arbeitsablauf gibt.
Wenn identitätsstiftend aber mit Identität gleich gesetzt wird, dann verfällt man eben auch schnell dem Glauben, daß man nicht ersetzbar wäre und fällt in ein völliges Loch, sollte diese Arbeit entweder gar nicht mehr oder jedenfalls nicht mehr so möglich sein.
Wenn ich hin und wieder meine volle Flexibilität eben auch zugunsten meines Arbeitgebers einsetze, dann ist das meine Entscheidung, aber es ist weder an dem AG dies von mir zu erwarten, wenn nicht vorher vereinbart und dann entsprechend vergütet, noch ist es an mir von den anderen zu erwarten, daß sie es mir nachtun müssten.