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Haben es Frauen leichter als Männer?

P
Zitat von Annre:
wenn im Team Eltern sind, diese kaum dazu bereit sind , z.b. 2 mal in der Woche bis 22.00 zu arbeiten, aufzuzeigen


Gibt genug Menschen die auch ohne Kinder keinen Bock drauf haben, für ihren Chef zu buckeln bis 22h ( kommt natürlich auf die Branche an).

Zitat von Annre:
Wenn das Unternehmen jung ist, ein starker Partner mit gutem Netzwerk Aufträge erteilt, kann nicht auf Kitaschliessung Rücksicht genommen werden.


Na hoffentlich bleibt da Unternehmen auch für immer jung. 🤦‍♀

x 4 #2971


T
Btw, um hier mal auch ne gewisse Differenzierung reinzubekommen: ein Kollege von mir ist 6 Monate in Elternzeit gegangen. Hat gut verdient, ist sehr flexibel gewesen... Warum? Frau hat um einiges mehr verdient als er und SIE musste weiterhin flexibel für den Arbeitgeber in ganz Deutschland "managen".

Was ich aber auch gelernt habe bzw. beobachtet: Menschen die vorher High-Performer waren (egal ob Mann oder Frau) haben ihre Prios nach Familiengründung (und damit meine ich fast alle, die ich kenne) stark verschoben. Da wird (und das laste ich keiner "Faulheit" an) eben 9to5 gearbeitet und die machen sich nicht mehr so viele Gedanken um die Arbeit.
Und das sehe ich für diese Menschen eher positiv. Sie sind irgendwie entspannter unterwegs, was aber auch mal nerven kann, wenn dann Fristen nicht eingehalten werden - trotz Zusage.

#2972


A


Haben es Frauen leichter als Männer?

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Unhinged
Verrückt, als ich noch kinderlos war und wir für unsere Kollegen mit Kindern eingesprungen sind, war das selbstverständlich. Urlaub, Überstunden, Übermahme von Aufgaben nach Flexibilität. Und dann war ich nach 15 Monaten (gezwungenermaßen) wieder da und ich erfuhr genau diese Kollegialität, sprich Rücksichtnahme, wenn ich nicht so konnte, wie ich wollte. Übrigens von Frauen, auch kinderlosen. Aber wir waren ein Team.
Was hier für Sprüche gegenüber Eltern, insbesondere Müttern an den Start gehen, ist schon hart.

x 9 #2973


B
Zitat von PuMa:
Gibt genug Menschen die auch ohne Kinder keinen Bock drauf haben, für ihren Chef zu buckeln bis 22h ( kommt natürlich auf die Branche an).

Das ist meist auch einfach so ein Mentalitätsding aus alten Zeiten. Präsenz zeigen. Arbeitszeit ersetzt Leistung. Operative Hektik bei geistiger Windstille 🤫
Zitat von Unhinged:
Aber wir waren ein Team.

Tja, Teamfähigkeit. Auch so ein Ding, das gerne höher hängt als Flexibilität, wenn es nicht gerade um einen lonely wolf Job im stillen Kämmerlein geht!

x 10 #2974


P
Zitat von Unhinged:
ist schon hart.


Nö ist asozial und unreflektiert. 🤷‍♀
Würde auch nur einer, aus meinem Team, solche Worte raus bringen, dem würde ich seine Arbeit verdammt schwer machen.
Ich erwarte Respekt und Toleranz im Team. Auf allen Seiten.

x 6 #2975


Plentysweet
Zitat von Brightness2:
Häufig begleitet von operativer Hektik bei geistiger Windstille

Herrlich grinsen anbeten .

x 2 #2976


T
Zitat von PuMa:
Nö ist asozial und unreflektiert. 🤷‍♀ Würde auch nur einer, aus meinem Team, solche Worte raus bringen, dem würde ich seine ...

Verrate mir mal bitte, warum da nicht jeder eine Meinung haben darf? Hier steht nirgends "Mütter sind faul" oder "Mütter sind unflexibel". Wo ist da deine Toleranz und dein Respekt? Verstehe ich nicht.
Fakt ist, dass du als Mutter sehr viel unflexibler bist als ich (kinderloser). Das ist einfach ein Fakt. Bei mir kann kein Kind krank werden, bei mir braucht kein Kind Zuwendung, keine Hilfe bei Hausaufgaben, ich habe keine Elternabende, ich muss keinem Kind seelischen Beistand leisten, ich muss niemandem essen machen.... Ich bin einfach flexibler als du. Nichts anderes sage ich.

x 1 #2977


Plentysweet
Zitat von Tin_:
Hier steht nirgends "Mütter sind faul" oder "Mütter sind unflexibel".

Doch. Da stehts:
Zitat von Tin_:
Fakt ist, dass du als Mutter sehr viel unflexibler bist als ich (kinderloser)

pfeifen

x 5 #2978


B
@Tin_
Ganz ehrlich.?
Ich bin zu 100% sicher dass nichts passieren wird, außer, dass die Mail nicht beantwortet ist
Wenn es wirklich einschneidenden Ereignisse sind, dann wird das nicht per Mail verteilt sondern über eine Meldekette. Und dann ist man in Bereitschaft oder ist Chef.

Alles andere kann unbeschadet auch Mal liegen bleiben.
Die sogenannte Flexibilität mit 24/7 Erreichbarkeit ist nichts als Wichtigtuerei.

Frei nach Tim benzko
Muss nur noch 148mails bearbeiten, dann komme ich zu dir.

Fas schlimme ist, dass es Menschen gibt, die tatsächlich glauben, ihr Job hinge davon ab, dass regelmäßig bis um Uhr gearbeitet werden müsste. Arbeitszeitgesetze gelten nur für das unwichtige Fußvolk.
Schwachsinn.

x 7 #2979


T
Es ist ein Unterschied, zu sagen "Mütter sind unflexibel" (absolute Aussage) oder "Mütter sind unflexibler als ich (kinderloser)" (Vergleich und relativ). Wie war das noch mit dem Verstehen? Ahja....

#2980


T
Zitat von BernhardQXY:
@Tin_ Ganz ehrlich.? Ich bin zu 100% sicher dass nichts passieren wird, außer, dass die Mail nicht beantwortet ist Wenn es wirklich einschneidenden ...

Sehe ich anders - gerade deinen ersten Absatz. Es wird (je nach Mail) Konsequenzen geben, denn ich bin als PL verantwortlich dafür.
Und vielleicht entspringt es nur meinem Empfinden und meiner Einschätzung, aber ich glaube die ist gar nicht so schlecht.

#2981


E
Zitat von Brightness2:
Operative Hektik bei geistiger Windstille

grinsen
Zitat von Tin_:
Fakt ist, dass du als Mutter sehr viel unflexibler bist als ich (kinderloser).

So ist es. Wir sind, wenn wir denn alleinerziehend sind oder einen Partner haben, der sich nicht bemüht, eingeschränkter in unserer Zeit.
Aber und jetzt haue ich mal was voll Wildes raus: Viele Mütter sind besser im Organisieren, im Aushalten, im Kompromisse finden, sie denken um zehn Ecken, weil sie es müssen. Sie sind belastbarer, loyaler und haben ein besseres Zeitmanagement, als viele Kinderlose. (Nicht alle )
Kurz um: aldah wir sind cool herz Mr. Green

x 8 #2982


B
Was um Himmels Willen soll denn eine Mutter oder einen Vater daran hindern, sich abends nochmal an den Schreibtisch zu setzen und -remote- zu arbeiten, sofern Not am Mann ist? Der Unterschied ist doch, dass Eltern sich sehr wohl überlegen, ob das wirklich dringend notwendig ist, während Single-Menschen, die sonst keine großen Verpflichtungen haben, oft einfach ihren Nektar aus diesem dringend "Gebraucht-Werden" saugen.

x 7 #2983


P
Zitat von Tin_:
Fakt ist, dass du als Mutter sehr viel unflexibler bist als ich (kinderloser).


Nein. Ich habe die schon gefühlt 100x gesagt, dass das nicht stimmt. Mehr als es zu sagen, kann ich nicht. 🤷‍♀

Du denkst, Mütter sind so unfassbar unflexibel.
Wer sagt denn, dass eine Frau in unserem Alter Bock hat, bis 2 Uhr nachts in einer Bar zu sitzen? So wie du es als Bsp genannt hast.
Wir wachsen aus gewissen Dingen raus. Interessen und Prioritäten verschieben sich. So ist das wenn man älter wird und damit auch absolute kein Problem hat.

Zitat von Tin_:
Verrate mir mal bitte, warum da nicht jeder eine Meinung haben darf? Hier steht nirgends "Mütter sind faul" oder "Mütter sind unflexibel". Wo ist da deine Toleranz und dein Respekt? Verstehe ich nicht.


Die Frauenhasserin Milly.
Die die permanent versucht dich zu beeindrucken. 🙄
Ich finde es einfach werde unattraktiv wenn man das andere Geschlecht nieder macht.

x 6 #2984


E-Claire
Zitat von PuMa:
Ich erwarte Respekt und Toleranz im Team. Auf allen Seiten.


Naja, eben schon die Grundlagen der Team-Arbeit, ne Smile

Ich denke, daß dieser Flexibilitätsgedanke, also die Idee, jeder müsste halt um der Firma willen auch jederzeit mal reinbeißen und Eltern tun das dann eben nicht und schieben Kinder vor, falsch verstandene Identität ist.

Arbeit kann identitätstiftend sein, meine ist es für mich in jedem Fall, und so wie ich im Moment meinen Job ausübe, nutze ich meine Flexibilität eben in vollem Ausmaß. Wenn ich die aber nicht hätte, dann würde ich meinen Job eben leicht anders machen und im Zweifel gleich gute (nicht die absolut gleichen) aber gleich gute Ergebnisse erzielen. Die Pandemie hat durchaus gezeigt, daß es nicht den einen (einzigen) Arbeitsablauf gibt.

Wenn identitätsstiftend aber mit Identität gleich gesetzt wird, dann verfällt man eben auch schnell dem Glauben, daß man nicht ersetzbar wäre und fällt in ein völliges Loch, sollte diese Arbeit entweder gar nicht mehr oder jedenfalls nicht mehr so möglich sein.

Wenn ich hin und wieder meine volle Flexibilität eben auch zugunsten meines Arbeitgebers einsetze, dann ist das meine Entscheidung, aber es ist weder an dem AG dies von mir zu erwarten, wenn nicht vorher vereinbart und dann entsprechend vergütet, noch ist es an mir von den anderen zu erwarten, daß sie es mir nachtun müssten.

x 5 #2985


A


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