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Haben es Frauen leichter als Männer?

alleswirdbesser
Zitat von Fliesentisch:
Tut mir Leid, ich gendere nicht, das machen wir in unserem Studium zum Glück sehr selten. Sonst wären die Klausuren u

Habe gestern im Radio gehört, dass selbst die Bundesregierung gegen Striche und Sternchen ist. Also Entwarnung von oben.

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E-Claire
Zitat von Fliesentisch:
Simpelschlafschafmeinungsbild


Man muß die deutsche Sprache (und deren NutzerInnen) hin und wieder einfach lieben.

Wenn ich groß bin, dann möchte ich Simpelschlafschafmeinungsbildmacherin werden. herz

x 7 #3737


A


Haben es Frauen leichter als Männer?

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Fliesentisch
Zitat von kata_smiles:
wie eine Feministin definiert ist, der mann das Frausein abspricht.


Eigentlich ganz einfach - Frau ist ein zierliches, süßes, leicht schüchternes Wesen, betört durch Schönheit und Eleganz. Die hier gefallene Kampffeministin soll diese so weiblichen Eigenschaften durch Anpassung an männliches Verhalten (Stark, moschusduftend, schwer körperlich arbeitend, ungeschlacht etc. ) und übertriebene Bekämpfung nur natürlichen männlichen Verhaltens ihre Weiblichkeit ab- und eine übertriebene männliche Note zulegen, damit ist sie dann als Begattungsobjekt untauglich, hat ihr Frausein verloren und definiert sich einzig über den Kampf gegen das andere Geschlecht.

So in etwa stelle ich mir die Argumentationskette zumindest vor.

Zitat von E-Claire:
Man muß die deutsche Sprache (und deren NutzerInnen) hin und wieder einfach lieben.


Oder? Ich liebe das! 😇

Zitat von E-Claire:
Wenn ich groß bin, dann möchte ich Simpelschlafschafmeinungsbildmacherin werden.


Aber dann existiert die Welt doch gar nicht mehr! Scientology hat mir versprochen, dass die Welt bald untergeht. Also ganz bald. Dann macht es Pu. und wir sind weg! 😢

x 5 #3738


K
Oder so: Meine Fsntasie geht da durch...

So Birkenstockträgerin mit braunem Jutesackhosenanzug und Jutekrawatte an, verfilztem Haar weil Natur und Öko, Männerhassend und bespuckend, jedes Wort gendernd weil sie ist Menschin, immer ein Schild vor sich hertragend mit Schimpftiraden auf Männer, gender-pay-gap und noch zwei Kids auf den Leib geschnallt und auf dem Weg in die Firma zum Vorstellungsgespräch, wo sie sich über fehlende Menstruationsartikel für Kolleginnen mokkiert, während sie an jeder Brust eines der Kinder stillt.

x 10 #3739


P
Zitat von Fliesentisch:
Aber dann existiert die Welt doch gar nicht mehr! Scientology hat mir versprochen, dass die Welt bald untergeht. Also ganz bald. Dann macht es Pu. und wir sind weg!


Dieses versprechen wurde zur Jahrtausendwende gebrochen. Bin noch immer enttäuscht und bin denen entfolgt.

x 5 #3740


ElGatoRojo
Zitat von Annre:
warum man öffentliches Brustsaugen ( wie war das nur vor 40 Jahren, bei meiner Geburt?), tolerieren sollte.

Eingedenk der Tatsache, dass der Mensch schlicht zur Gruppe der Säugetiere gehört ist das Säugen von Babys dann wenn es Hunger hat ein ganz normales Verhalten der Mutter. Irgendwie witzig finde ich immer, dass in Kindergärten oder Gemeindebibliotheken in der Kinderabteilung oder in Schulfluren das übliche Bild der Hauskatze hängt mit den vier kleinen Kitten, die sich zu den Nippeln drängen. Und alle finden das total niedlich und toll. Ist es auch. So hat jeder mal angefangen - auch die Leute, die das jetzt genant finden oder in der U-Bahn unangemessen.

Vor 60 Jahren (um 1960 - nicht erst 1968 ) waren junge Frauen durchaus selbstbestimmt und eroberten sich auch gerade diese Freiräume auch in der Öffentlichkeit stillen zu dürfen, ohne deswegen belästigt oder angemacht zu werden. Scheint so, dass ab etwa 2000 eine neue Prüderie Einzug gehalten hat.

Es gibt offenbar auch Frauen, die glauben, ihre Brüste sind zur Zierde da. Klar - das auch. Dessen ungeachtet dienen sie eben aber vordringlich einem ganz profanen Zweck.

x 10 #3741


Fliesentisch
Zitat von PuMa:
Dieses versprechen wurde zur Jahrtausendwende gebrochen. Bin noch immer enttäuscht und bin denen entfolgt.

Aber ich hatte schon ganz viele Transistorradios gekauft. Und Masken gegen die Chemtrails. Menno!

x 2 #3742


F
Ich weiß immer noch nicht, was ein gestilltes oder gewickeltes Baby nun mit Feminismus zu tun hat.
Es hätte ebensogut ein Vater sein können, der das Kind wickelt oder ihm das Fläschchen gibt.
Das hat doch nichts mit Muttersein oder Frausein zu tun, sondern mit Elternsein.

Ich würde auch immer davon Abstand nehmen, mein Baby untenrum entblößt in der Öffentlichkeit zu zeigen.

Aber lieber im Notfall so als nachher einen wunden und entzündeten Popo beim Baby - hier geht es nämlich nicht nur um das Befinden der Fahrgäste, sondern auch um die Hygiene und Gesundheit eines Babys.

Wer sich ernsthaft an einer entblößten Brust schabt, den möchte ich fragen, ob es ihm auch unangenehm ist, TV zu schauen oder Werbung anzusehen?
Oder geht es einfach darum, dass in diesem speziellen Fall dann die Brust eben genau nicht ausgepackt wird, um irgendwen anders (abgesehen vom Baby) an dem Anblick zu erfreuen?

Zitat von Annre:
Es gibt allerdings auch "Menschen " die das Brustsaugen eher als ein geschütztes, nur für Mutter und Kind bestimmtes, Bild sehen.

Kann ja sein und es bleibt ihnen unbenommem, das so zu sehen oder sich angewidert abzuwenden oder auch die stillende Mutter darauf anzusprechen.
Verbietet keiner.

Die Rechtslage sieht halt so aus, dass das Recht eines Babys auf Nahrungsaufnahme und/oder Hygiene/Gesundheit beim Thema Wickeln nun mal vor dem ästhetischen Empfinden irgendeines Ubahnfahrers steht.
Weswegen Stillen UND Fläschchengeben sowie Wickeln in der Öffentlichkeit erlaubt sind.
Wer mit dieser Priorisierung ein Problem hat, hat hoffentlich keine eigenen Kinder.

x 13 #3743


K
Zitat von E-Claire:
Man muß die deutsche Sprache (und deren NutzerInnen) hin und wieder einfach lieben. Wenn ich groß bin, dann möchte ich ...

Ich bin schon groß und ein Schlafschaf..das muss doch reichen..mehr Ambitionen hab ich echt nicht

x 1 #3744


Fidschicat
Zitat von NiceEnough:
Okay, danke, Liebes! Bin nicht mehr mitgekommen und hab zu viel Wein getrunken. Sorry, @Fidschicat !

Nochmal zim Verständnis;
ich meine, es ist wenig hilfreich, sich einfach nur hinzustellen und zu sagen;
ich bin eine Frau und möchte bitte gleichbehandelt werden wie Männer
ich denke es wäre besser, da hinzugehen und sich selber nicht immer auf das eigene Geschlecht zu reduzieren sondern zu sagen: ich bin ein Mensch und möchte so behandelt werden
Will ich gleiche Bezahlung: fordere ich die
will ich in den Vorstand; zeige ich, dass ich es wert bin ( oder hab die entsprechenden amigos, die mich hinbringen)
bekomme ich das alles nicht dort, wo ich bin, gehe ich woanders hin

wer mit den großen Hunden pinkeln will, muss eben das Beinchen entsprechend hoch heben

und sicher muss man immer schauen, wie gerade die Dynamik ist, wo man sich befindet
jetzt hat man die Möglichkeit sich dieser anzupassen weil es einen weiterbringt und nicht viel abverlangt im Sinne von nicht verbiegen oder man kann den Aufstand proben aka für gratis Tampons kämpfen
ich sagte nicht, man muss sich selbst verleugnen
aber die Spielregeln kennen und diese für sich nutzen ist zielführend
und da geht es nicht darum, beim Schw.anzvergleich mitmachen zu wollen, sondern eher darum zu verstehen, dass es diesen sehr subtil immer noch gibt

und manchmal sind die leisen Proteste die nachhaltigsten

und ich hab jetzt bewusst übertrieben in meiner Darstellung

x 4 #3745


K
Zitat von ElGatoRojo:
Eingedenk der Tatsache, dass der Mensch schlicht zur Gruppe der Säugetiere gehört ist das Säugen von Babys dann wenn es Hunger hat ein ganz ...

Immer lustig, wenn ich das 11 Jährigen erkläre. Mit den Säugetieren. Und dem Säugen. Und den Brüsten. Und dem Stillen. ^^

x 3 #3746


E-Claire
Zitat von kata_smiles:
Ich hatte allerdings eher im Kopf, wie eine Feministin definiert ist, der mann das Frausein abspricht.

Hab da kein Bild im Kopf dazu.


Humoristisch in lila Latzhose mit einem Strickpulli und den immer mal wieder in den 80ern bemühten selbstgedrehten Tampons, Birkis vermutlich auch. Weil ne richtige Frau ja "hübsch" ist, gemeint ist, sich nicht für sich selbst, sondern zum Wohlgefallen der jeweiligen Zielgruppe kleidet und auch verhält.

Enthalten in der Definition ist, daß eine Nicht-Frau eben nicht geheiratet wird. Ist das heutzutage eher hoffnungsvolles Versprechen denn Drohung? Vermutlich. Aber was willst machen.

Weniger humoristisch, ist das halt ein pet peeve von mir, Frauen, die sich offen zum Feminismus bekennen, sollen sich in männlich definierten Grenzen, was denn sinnvoller und was übertriebener Feminismus ist, bewegen, tun sie das nicht, wird ihnen qua männlicher Dominanz das eigene Geschlecht aberkannt.

Das ist nicht nur komplett unlogisch, es ist auch aggressiv.

Obendrauf, für interessierte @niceennough hatte es immer mal wieder angesprochen, diese Grenzen, was ist "gut feministisch" und was eben nicht mehr, haben viele Frauen unter uns internalisiert, also unbewusst in uns als Wertung übernommen. Daher kommt es auch immer wieder zu friendly fire, Kritik von Frauen an Frauen.

Wichtig: individuelle Kritik von individuellem Verhalten ist absolut angebracht, aber slut shaming, mother shaming und all diese hübschen Varianten durch Frauen an anderen Frauen (na wenn du sofort mit dem ins Bett gehst (...), wenn Dir die Kariere wichtiger ist, brauchst Du doch kein Kind) sind zum Teil eben auf die verdeckte Übernahme patriarchalischer Glaubenssätze zurück zu führen, was ich zT anstrengender als dämliche sexistische Bemerkungen durch Männer finde.

x 7 #3747


M
Zitat von Fliesentisch:
Eigentlich ganz einfach - Frau ist ein zierliches, süßes, leicht schüchternes Wesen, betört durch Schönheit und Eleganz. Die hier gefallene Kampffeministin soll diese so weiblichen Eigenschaften durch Anpassung an männliches Verhalten (Stark, moschusduftend, schwer körperlich arbeitend, ungeschlacht etc. ) und übertriebene Bekämpfung nur natürlichen männlichen Verhaltens ihre Weiblichkeit ab- und eine übertriebene männliche Note zulegen, damit ist sie dann als Begattungsobjekt untauglich, hat ihr Frausein verloren und definiert sich einzig über den Kampf gegen das andere Geschlecht.

Das is mir viel zu kompliziert. Schaaf

#3748


B
Zitat von Tin_:
Welche blöden Aussagen? Ich habe meine Ansicht dargestellt, mir wurst, wie du das siehst. Weil ich die Heiligkeit der Mutter und von Babies infrage stelle? Ich mag übrigens keine Kinder. Auch das hat Gründe.

Wenn es dir Wurst wäre, würdest du nicht so abgehen. 🤷‍♀

x 6 #3749


ElGatoRojo
Zitat von Florentine:
Die Rechtslage sieht halt so aus, dass das Recht eines Babys auf Nahrungsaufnahme und/oder Hygiene/Gesundheit beim Thema Wickeln nun mal vor dem ästhetischen Empfinden irgendeines Ubahnfahrers steht.

Ist das überhaupt irgendwie geregelt? Denn "Erregung öffgentlichen Ärgernisses" wird es ja wohl nicht sein können. Und mal im Ernst - welche Mutter eines schreienen hungrigen Babys wird sich da um die Rechtslage kümmern, wenn die Lösung des Problems ganz einfach ist.

Ich kann nur aus eigener Erfahrung sagen, dass die Leute, die sich darüber aufregten, gar nicht von mir oder meiner Frau ihr Kontra bekamen, sondern sogleich von den anderen Mitfahrern, die diese Aufregung als unangemessen betrachteten.

x 2 #3750


A


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