Zitat von stillgrey: Keine Ahnung, ich zerdenke das Thema irgendwie viel zu sehr, ich komme in meinem Leben meist gut klar und hätte Angst mit einem Kind Fehler in der Erziehung zu machen, dass die Beziehung zur Frau dann wegen der stressigen Zeit leidet und es auseinander geht, Scheidung, auch wieder sehr schlecht für das Kind usw.
Wenig Zeit für mich selber und meine Hobbies über viele Jahre, finanzielle Ängste usw.
Fast jede Mutter und jeder Vater machen sich über genau das Sorgen. Himmel was hatte ich Panik, ne schlechte Mutter zu werden. Was ist, wenn ich keine Liebe für das Kind empfinde? Und was ist am Ende passiert? Die liebe meines Lebens, kam auf die Welt.
Aber was ich mir bei dir für eine Frage stelle: willst du Kinder? Manchmal wird auch für Männer der Druck groß, wenn alle Kinder bekommen, nur sie nicht. Dann fangen viele an darüber nachzudenken, ob sie nicht vielleicht doch Kinder wollen.
Vielleicht reicht es aber auch der coole Onkel zu sein?
Eins vergessen viele Menschen (das habe ich damals auch, ich war auch übelst jung), selbst wenn man ein Kind bekommt, verändert sich das eigene Seelenleben nicht. Kinder können nichts kitten, was im Vorfeld schon kaputt gegangen ist. Also wie bei einer Reise nimmt man sich immer mit.
Schaue dir deinen Wunsch einfach mal aus folgender Perspektive an:
Du lebst in einer Welt in der es keinen Krieg gibt, keinen Rassismus, keine Diskriminierung. Du bist mit deinem Job und deinem Leben zufrieden. Verdienst gut genug dein Kind und Partner/in zu versorgen. Du glaubst an dich und deine Fähigkeiten.
Wie sähe eine Kinderwunsch-Frage, in solch einer Welt, für Dich aus?
(es geht nicht darum diese Wunschfrage zu analysieren, weil so unrealistisch zu sein scheint. Es geht vielmehr darum, einen anderen Blickwinkel zu bekommen. Versuche es gerne mal)