Zitat von alleswirdbesser: Du hast nicht alles zitiert, als ich der Sache endlich nachgehen wollte, habe ich auf seine Bitte hin beschlossen ihm, meinem Ehemann, zu vertrauen.
Das ist bitter, ändert aber nicht, dass es keine Benachteiligung durch die Ehe darstellt.
Selbstverständlich kann mir auch eine Frau sagen "Wir brauchen keinen Ehevertrag, du kannst mir vertrauen."
Denn noch würde ich darauf bestehen.
Zitat von alleswirdbesser: Würdest du das auch tun?
Wenn ich dazu die Möglichkeit habe, natürlich.
Was viele "frustrierte Hausmuttis die ihre achso tolle Karriere an den Nagel hängen mussten" nämlich gerne vergessen ist, was es für einen Mann bedeutet in der Zeit arbeiten zu gehen.
Das er plötzlich nicht mehr nur sich, sondern auch seine Frau und Kinder versorgen muss. Der Druck nicht nur für sie zu sorgen, sondern auch gleichzeitig ein guter Vater zu sein.
Vom Aufwachsen bekommt er nicht viel mit. Wenn er von der Arbeit kommt schläft sie/er.
Die ersten Worte? Sind Mama, weil sie schließlich immer da ist. Den Moment hat er nicht mitbekommen, weil er im Meeting war.
Genauso wie die ersten Schritte oder sonstige Ereignisse, bei denen Man(n) gerne dabei gewesen wäre.
Solche Dinge werde gerne ignoriert, weil man viel zu sehr damit beschäftigt ist, sich als arme "Opfer-Mutti" hinzustellen, die böse vom Mann unterdrückt wird. Sonst wäre sie selbstverständlich die super Karrierefrau geworden mit Dr. Titel und 100k netto jährlich.