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Haben es Frauen leichter als Männer?

MissLilly
Nachteile (und das vollkommen geschlechtsunabhängig oder ob nun mit oder ohne Kinder) entstehen aus meiner Sicht immer dann bzw. da wo ein Ungleichgewicht vorherrscht. Zum Beispiel beim Einkommen der Eheleute. Wenn nicht beide einkommensmäßig gleichauf sind, sondern ein großer Unterscheid besteht, ist man teilweise besch*issner dran, als allein zwinkern
Zudem sichert die Ehe allem voran den Staat ab (zumindest solange wie die Ehe besteht) und nicht wirklich die Eheleute selbst (bestimmt) lustig

x 4 #5746


Lebengehtweiter
Zitat von MissLilly:
Nachteile (und das vollkommen geschlechtsunabhängig oder ob nun mit oder ohne Kinder) entstehen aus meiner Sicht immer dann bzw. da wo ein ...


Hab ja jetzt nicht alles durchgelesen....
Wurde hier schon mal der Ehevertrag thematisiert?

Diese Möglichkeit kann doch schon vor der Ehe etwaige Ungerechtigkeiten vermeiden.

#5747


A


Haben es Frauen leichter als Männer?

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MissLilly
Zitat von Lebengehtweiter:
Diese Möglichkeit kann doch schon vor der Ehe etwaige Ungerechtigkeiten vermeiden.


Was zum Beispiel wären denn genau diese etwaigen Ungerechtigkeiten ?

#5748


E-Claire
Zitat von Lebengehtweiter:
Hab ja jetzt nicht alles durchgelesen....
Wurde hier schon mal der Ehevertrag thematisiert?

Eheverträge, jedenfalls in den Ländern, in denen diese anerkannt sind, sind in der Tat ein gutes Mittel für ein Paar bestimmte individuelle Regelungen zu treffen, werden aber heutzutage nach wie vor vor allem zum Vermögensschutz genutzt, insbesondere im unternehmerischen Mittelstand, wo zwar viel Vermögen aber eben weniger Liquidität vorhanden ist.

Eheverträge sind allerdings formbedürftig, will sagen, es würde das Paar zunächst zwingen sich über wirtschaftliche Verteilung, Ausgleich und Konsequenzen vorab Gedanken zu machen und kostet dann beim Erstellen eines solchen Ehevertrags auch Geld.

Das ist natürlich mit dem romantischen Überbau, den so eine Eheschließung hat, eher schwer zu vereinbaren.

Tendenziell wählen Paare, die sich über so etwas tatsächlich auseinander setzen, eher den Weg unverheiratet zu bleiben, aber gewisse Vollmachten und Vorsorgeabsprachen zu treffen. Langfristig auch billiger, weil man die Kohle in sinnvolle Sachen statt Tüllkleider und Essen für die eher wenig beachtet Verwandtschaft pulvert und im Falle der Trennung sich den Scheidungsschmafü erspart.

x 2 #5749


MissLilly
Der Normalsterbliche kann froh sein, wenn er es schafft sich sein Studium ohne Bafög oder Kredit zu finanzieren oder sich nach Abschluss seiner Ausbildung eine Mietwohnung, 1x im Jahr Urlaub und wenns gut läuft, auch noch ein Auto leisten zu können!
Auf die Hochzeit wird dann regelrecht hingespart oder man hofft durch die Geldgeschenke der Gäste einen Großteil des Kredits den man dafür aufgenommen hat wieder reinholen zu können Popcorn
Das letzte woran da gedacht wird ist es einen Ehevertrag für etwas zu schließen, was noch gar nicht da ist Mr. Green

x 1 #5750


M
Also wenn ich jemals heiraten sollte, dann um 65/70. Dann is nicht mehr viel Zeit um sich scheiden zu lassen Mr. Green

x 4 #5751


M
Nee, ich hab’s mir anders überlegt. Heiraten fällt aus. Ich will nicht, dass mein Ehemann die ganzen Millionen bekommt, die ich ab nächstem Jahr anhäufen werde. Die sollen meinen Kindern gehören. Also nix mit heiraten. Bei mir gibts nur die wilde Ehe herz

x 5 #5752


E-Claire
So bevor ich zum Einkaufen und erledigen von allerlei Samstagsdingen aufbreche, lasse ich mal noch folgende Sätze hier:

Paare können heute schon sehr viel regeln, um bestimmte Probleme zu umgehen, individuelle Absprachen zu treffen und den Fall der Trennung fair und gerecht vorab zu regeln.

Ehepaaren steht es auch frei, im Fall der Scheidung eine solche Abrede zu treffen. Das passiert aber recht selten, weil zu diesem Zeitpunkt beide schon emotional ausgesprochen beansprucht sind und sich dadurch der Begriff der Fairness auf beiden Seiten verändert.

Ein Mann, der über Jahre klaglos sein überwiegendes Einkommen in die Familie investiert hat, bekommt plötzlich Schaum vorm Mund, wenn er für seine Kinder Unterhalt überweisen soll. Das hat etwas mit Kontrollverlust zu tun, insbesondere dann, wenn die Ehe nicht von ihm selbst, sondern von der Frau gelöst wurde.
Eine Frau, die nach 20 Jahren für eine jüngere verlassen wurde, und deren Unterhalt dann recht schnell begrenzt wird, insbesondere wenn noch einmal Kinder gezeugt werden, bekommt Schaum vorm Mund, wenn sie darüber nachdenkt, wie oft sie dem beruflichen Fortkommen des Mannes Vorzug gegeben hat, in dem sie die Betreuung der Kinder immer und immer wieder "selbstlos" übernommen hat. Auch an der Stelle kommt eben zur emotionalen Kränkung eine wirtschaftlich erlebter Verlust.

Beiden Situationen gemein ist, daß beide unter dem Deckmantel romantischer und moralischer Versprechen zusammen eine wirtschaftliche Situation geschaffen haben, die beide nicht auf wirkliche Gleichberechtigung überprüft haben. An der Stelle bedarf es bei beiden individuelles Wachstum.
Aber, es wird eben auch zu keinem Zeitpunkt dem jungen oder nicht mehr so jungen Paar mal in aller Ruhe und mit aller Deutlichkeit beigebracht, welche Rechtsfolgen die Ehe denn so hat und welche Gestaltungsmöglichkeiten insbesondere eben auch wirtschaftlicher Natur beiden offen stünde.

Bei der Frage von Scheinehen, ist der Herr Staat ganz, ganz schnell vorne dabei, zu prüfen, ob denn die Beteiligten in den Genuß der jeweiligen Staatsbürgerschaft des anderen kommen sollen, bei einer einfachen Eheschließung gibt es das Ehegattensplitting oben drauf und eigentlich wollen wir doch gar nicht, daß sich das Paar für einen anderen Weg entscheidet, als daß die Frau das Kind in den ersten Jahren selbst betreut und hinterher hat sie ja noch dazu ein Recht auf Teilzeit.

Und Altersarmut, betrifft überwiegend Frauen, uiuiui, das ist natürlich ein Problem, aber doch nicht eins was strukturell begünstigt wird, meine, nein, das ist ein individuelles Problem, an das Frauen halt nicht gedacht haben. zwinkern

Ich bin mir nicht sicher, wo diese Mär seinen Ursprung hat, aber noch mal Feminismus behauptet nicht, daß Männer Frauen unterdrücken, sondern er macht strukturelle Ungerechtigkeiten sichtbar, von deren Abschaffung wir alle profitieren würden.

x 7 #5753


E-Claire
Zitat von Mira:
Also wenn ich jemals heiraten sollte, dann um 65/70. Dann is nicht mehr viel Zeit um sich scheiden zu lassen


So auch mein Plan! zwinkern

Dann habe ich wenigstens ne Chance, daß das Ding ein Leben lang hält.

x 1 #5754


Anlachen
Ich würde auch nie wieder heiraten wollen. Nach 10 Jahren Ehe und unfreiwillig langer Elternzeit, (es gehen ja alle immer davon aus, dass Kind und Kegel voll gesund sind, und Frau gleich wieder an die Arbeit kann), musste ich meinem damaligen Noch-Mann erst einmal vorrechnen, was ich in den Jahren Kindererziehung an (fast gleichberechtigtem) Verdienstausfall hatte, um blöde Unterhaltsdiskussionen zu argumentieren. Tatsächlich war danach Ruhe im Karton.

Vollkommen demütigend für "moderne" Zeiten und angeblich gleichberechtigte Frau. Das gibst Du mit der Ehe ab, in den meisten Fällen.

(überschneidet sich mit der Ausführung oben)

x 4 #5755


MissLilly
In der Welt in der ich lebe, sollte jeder das tun was er am besten kann und nicht das von dem er glaubt, dass er es können müsste! Denn wenn das der Fall ist, dann klappt es auch mit der gegenseitigen oder Wertschätzung im Allgemeinen auch deutlich besser 😉

x 3 #5756


M
Zitat von MissLilly:
In der Welt in der ich lebe,

In der Welt in der ich lebe, gibt mir mein Mann all sein Geld Mr. Green

x 4 #5757


P
Ich heirate wieder.

Und wieder.

Von mir aus noch einmal.

Und da ich dann in Übung bin, noch einmal, Kleid wäre dann ja eh schon da. 😬

PuMa Momoa.

PuMa Hiddelston.

PuMa Heughan.

PuMa Elba.

PuMa Cavill.

PuMa Hardy.

x 3 #5758


M
Zitat von PuMa:
PuMa Momoa.

Du weißt aber schon, dass er ordentlich einen an der Pfanne hat ja? Mr. Green

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P
Zitat von Mira:
Du weißt aber schon, dass er ordentlich einen an der Pfanne hat ja? Mr. Green


Deswegen passen wir so gut zusammen. 😍 Hast du ihn mal im Lendenschurz gesehen? Mir egal wie Plem Plem der ist. 😍 Und wir können uns haargummis teilen. Wie praktisch.

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A


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