CocosPool
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Danke für deine Ausführungen.
Allerdings sehe ich immer noch nicht welche Nachteile es speziell für die Frau gibt, verheiratet zu sein.
Das einzige was mir einfällt ist dieses Ding mit den Steuerklassen, (wie man sie wählt) was aber immer noch ein Problem für BEIDE wäre, je nachdem wer mehr verdient, dementsprechend mehr ausgezahlt bekommt, und denkt das wäre jetzt SEIN oder IHR Geld und nicht checkt das dieser Umstand nur dadurch zustande kommt das einer die schlechtere Steuerklasse hat.
War bei meiner Arbeitskollegin so. Sie hatte die schlechtere Steuerklasse, weil sie weniger verdiente. Machte ja auch Sinn. Ihr Mann meinte dann, "sein" Geld ihr gnädigerweise zuteilen zu können wie es ihm passt.
Sie hatte die Schnauze voll und hat die Steuerklassen so geändert, daß jeder seinen Anteil am eigenen Gehalt hatte, wie als Single.
Insgesamt hatten sie dann weniger Geld raus.
Ich verstehe sie da voll und ganz.
Man kann ja Konsequenzen ziehen, wenn es nicht möglich ist fair zu bleiben.
Genauso wie mit dem Kinder kriegen. Wenn die Frau die Kinder aufzieht, hat der Mann ja auch was davon. Er ist nicht nur "Geldgeber" sondern, SEINE Kinder sind betreut. Das checken viele Männer einfach nicht.
Entweder Frau bekommt keine Kinder, oder sie bespricht VORHER mit dem Mann, wie es möglich ist das auch sie Beruflich keine Nachteile hat.
Da ist aber der Staat gefragt. Da muss sich noch einiges ändern, damit MENSCHEN die Kinder betreuen und großziehen am Ende nicht die gearschten sind.
Und ich sage bewusst MENSCHEN, denn ein Mann hätte die selben Probleme, wenn er für eine gewisse Zeit bzw Jahre den "Hausmann" machen würde.
Das hat nix mit Frau sein zu tun oder mit der Ehe!
Sondern damit, daß Eltern jeglichen Geschlechtes einfach zu wenig Unterstützung bekommen, damit sie nicht raus sind aus dem ganzen großen.
Deswegen bekommen Frauen immer später Kinder, weil sie erstmal für sich selbst dafür sorgen müssen das sie Eigenständigkeit gut leben können (könnten).
Und da ist auch schlau und richtig so.