Zitat von MissLilly: dass Schönheit Kompetenz nicht ausschließt
Und beides kann man in Gesichtern sehen!

Zitat von Felica: aber wenn mein Partner Probleme hätte mit Belastungen, die ich "geringer" einschätze als die mit Nachwuchs, würde ich keinen (weiteren) bekommen.
Was heißt denn "Probleme"?
Wenn man sich gestresst fühlt? Oder wenn man nur noch heulend im Bett liegt? Wenn man Tabletten braucht oder wenn man etwas gereizter ist als gewöhnlich?
Wie gesagt:
Ich finde es schon schwierig, wenn dann nur von der eigenen Warte ausgegangen wird.
Was ich als hohe oder niedrige Belastung einschätze, muss der andere nichtmal annähernd ebenso empfinden.
Von welchen Belastungen will man da denn konkret ausgehen?
Stress im Job. Ok, vielleicht. Vielleicht hat der Partner damit dann mal vorübergehend ein Problem. Ist man selbst auch nicht frei von.
Tritt mit Kind sicherlich auch irgendwann mal auf nur: teilweise nivelliert es sich oder so z.B. bei mir, verändert sich in der Empfindung durch eine neue Priorisierung.
Klar, wenn der Partner bei ein paar Geburtstagen in der Familie schon eine Therapie und Tabletten braucht, ist das recht eindeutig.
In den meisten anderen Fällen erscheint mir das längst nicht so sonnenklar.
Um das für mich abzuschließen:
Mit dem Kenntnisstand von heute hätte ich keine Beziehung mit meinem Ex angefangen.
Bereue ich das? Nein.
Bereue ich die Kinder? Nein.
Ich wusste damals ja nicht, in welche Richtung ich mich entwickeln würde und in Ermangelung einer funktionierenden Glaskugel konnte ich weder die Lottozahlen noch mein "Ich" 15 Jahre später vorhersehen.
Ebenso wird es meinem Ex gehen.
Menschen verändern sich und was vor 10 Jahren vielleicht noch diskutabel oder annehmbar erschien, muss es noch lange nicht für immer bleiben.