Ja, hätte sie mit Sicherheit. Du würdest Deine Frau bei einem anderen Mann nicht wiedererkennen

das hat aber wenig mit mangelnder Liebe Dir gegenüber zu tun, sondern nur mit mangelnder Anziehung. Und darunter leidest Du, das ist aber DEIN Fehler und nicht der Deiner Frau, denn DU hast Deine Anziehung verloren. Und bei dem Gejammer, das Du hier ablässt kann ich mir auch sehr gut vorstellen, warum.
Du bist in Deiner Ehe zur Frau geworden

Frauen werden begehrt, Männer begehren. Sorry to tell you. Wenn Du Dich jetzt hinsetzt und von Deiner Frau begehrt werden möchtest, verführt werden möchtest, dann begibst Du Dich damit in die (passive) Frauenrolle (zur Anmerkung für die aufgebrachten FeministInnen, die jetzt wieder schreien - es geht hier um die weibliche/männliche Rolle in Sachen 6, denn da ist es nun mal so, dass einer das aktive, das penetrierende (!) Geschlecht ist und der andere das passive, empfangende (!) Geschlecht, und das hat die Biologie so vorgesehen und das lässt sich auch nicht umkehren, jedenfalls nicht in hetero6uellen Kombinationen).
Wenn Du jetzt also von Deiner Frau forderst, in die aktive (männliche!) Rolle zu wechseln, damit Du Dich in der anscheinend momentan für Dich lieberen passiven (weiblichen!) Rolle wohlfühlen kannst, dann stimmt da mit DIR etwas nicht. Deine Frau hat Dir doch klar gesagt, dass sie mitmacht, wenn Du anfängst und wenn Du Lust hast. Also wo genau ist jetzt Dein Problem? Das, was Du Dir von Deiner Frau wünschst kann sie Dir nicht geben. Sie ist sehr offensichtlich hetero und steht nicht auf Frauen
Und Frauen möchten/müssen verführt werden. Immer und immer und immer. Wenn Du jetzt mit einer neuen Frau anbändelst, musst Du diese ja auch verführen. Also warum weigerst Du Dich, Deine eigene Frau zu (ver)führen? (Siehst ja schon, dass im Wort Verführung der Begriff Führung steckt)
Mal eben so auf dem Sofa beim fernsehen die Hand ausstrecken und nach den T*tten grabschen ist keine Verführung. Klar wäre das bequem, funktioniert so aber nicht. Wenn Du ein guter Verführer wärst, hättest Du die Probleme gar nicht. Aber das bist Du eben nicht. Du redest aus submissiver Position heraus mit Deiner Frau darüber, wirst ihr gegenüber zum Bittsteller, zum deutlich Unterlegenen. Das ist das Gegenteil von anziehend, sorry. Was anderes als Mitleid oder Genervtheit / Druck wirst Du damit bei ihr nicht erzeugen. Du bist ja auch nicht allein mit dem Thema, ganz im Gegenteil. Ich vermute bei Dir, dass Du auch in vielerlei anderer Hinsicht die Führung an Deine Frau abgetreten hast. Kinder, Haushaltsführung, Sozialleben, einkaufen, Urlaubsplanung, Finanzen ... denk mal drüber nach, wo das hinhauen kann bei Euch. Jetzt willst Du auch noch die letzte Bastion, die 6uelle VerFührung, an sie abtreten
Wenn Du eine Frau VERführen willst, musst Du sie auch FÜHREN. Nur so funktioniert das Spiel zwischen Mann und Frau. Sonst verlierst Du Deine Anziehung, und dann steckst Du genau da fest, wo Du jetzt steckst. Solange Du nicht wieder zum MANN wirst ihr gegenüber, wird sich daran auch nichts ändern. Mit einer anderen (neuen) Frau auch nur solange, bis diese ebenfalls merkt, dass Du gar kein Mann mehr bist, sondern eine verweib(ch)lichte Maus. Dann ist der neue Ofen auch ganz schnell wieder aus. So oder so wirst Du also nicht drum herumkommen, an Deiner Persönlichkeit zu arbeiten. Je eher, desto besser.