LaRosa88
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Ich weis einfach nicht weiter
Ich bin seit 7 Wochen getrennt und habe mich natürlich die ersten Wochen komisch gefühlt. Umstellung , Leere. Ich bin direkt nach der Trennung vorsorglich zum ersten Mal in meinem Leben zu einem Therapeuten gegangen wo ich wöchentlich Termine wahrnehme. Seit knapp 9 Tagen geht garnichts mehr. Ich kriege kaum noch meinen Haushalt geregelt , zum Sport habe ich es anfangs wie immer fast jeden Tag geschafft, mittlerweile schaffe ich es garnicht mehr. Ich kann mich kaum aufraffen zu meinen Eltern zu fahren, ich habe die ganze Zeit einen schweren, riesen, dicken Stein in mir. Ich kann mich auf nichts konzentrieren, noch nicht einmal einen Film gucken. Meine Gedanken kreisen 24/7 und nachts schlafe ich dazu kaum bis gar nicht und/ oder mit Alpträumen versetzt.
Ich habe bereits erwähnt das ich meinem exfreund vor einer Woche gesagt habe, ihn gerne treffen zu wollen. Ich warte die ganze Zeit auf ein Feedback. Bis jetzt kam nichts konkretes, aber er würde sich wohl freuen mich zu sehen - sei jedoch ängstlich wie es sein wird- so sagt er. Ich habe Schluss gemacht und verstehe das nun was von mir kommen muss. Er versuchte wochenlang mich umzustimmen mit allen Mitteln. Vor 10 Tagen zuletzt. Seit ich ein Treffen vorgeschlagen habe stehen wir zwar weiterhin im Kontakt wie die ganzen 7 Wochen und es hält sich die Waage sprich er schreibt mich genauso an wie ich ihn und fragt nach mir. Trotzdem dieser Zustand bringt mich um den Verstand und ich befürchte kurz davor zu stehen eine Klinik aufsuchen zu müssen. Meine Freundin sagt ich soll einfach zu ihm hinfahren aber ich kann nicht. Ich bin zu schwach. Ich brauchte einen Funken von ihm sonst überstehe ich das nicht einfach dort hin zu fahren. Ich fühle mich am wie am Abgrund. Ich bin stolz auf mich wenn ich 1-2 kleine Dinge am Tag schaffe Beispiel 1 Maschine Wäsche und eine Runde spazieren gehen. Den Rest des Tages sitze oder liege ich rum. Wenn ich mal mehr vorhabe und Stunden unterwegs bin merke ich zwar das es mir etwas besser geht aber dafür kostet es mich unglaublich viel Kraft mich so lange nach außen hin zusammen zu reißen , nicht zu weinen und sobald ich nach Hause komme falle ich wieder quasi in Ohnmacht , weine. Ich kann nicht mehr. Ich bin coronabedingt arbeitslos, bin hoch qualifiziert und war als Managerin tätig. Ich traue mir ohne mich klein machen zu wollen null zu, mich irgendwo vorzustellen und täglich arbeiten zu gehen und will deshalb erstmal zu Hause bleiben. Die Frage ist nur wie schlimm kann es noch werden. Ich weiß mittlerweile noch nicht einmal mehr ob ich das Wiedersehen mit ihm verkrafte oder sofort hinten über falle. Ich hatte noch nie in meinem Leben so einen Kummer und weiß einfach nicht wohin mit mir. Ich sehe aus wie eine weiße Wand , meine Haut sieht schlecht aus. Ich kann teilweise 3 Tage am Stück nichts essen. Ich gehe ein. Ich hatte vorher also sprich bis vor 9 Tagen bereits Liebeskummer aber nicht so. Vorher schminkte ich mich noch, ging raus, machte viel Sport und und und. Seit ich ihm zufällig über den Weg gelaufen bin habe ich extreme Sehnsucht , habe erkannt das ich das beste in meinem Leben abgestoßen habe und alles ist anders. die Tage kommen mir vor wie ein überlebenskampf.