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Hass oder Liebe

Löwenzeh
Mir ist hier zu viel
"Ich Armer, guter Mann"
im Spiel, zuviel
"meine kranke Frau, meine drängende Familie".

Steh zu den Entscheidungen, die du getroffen hast und laste nicht anderen die Verantwortung für dein Handeln an

x 1 #76


K
Eventuell können wir das Ganze noch in eine konstruktivere Richtung lenken, als die ganze Zeit über die Schuldfrage zu diskutieren und meine angeblichen Widersprüche im Detail zu analysieren, welche keine sind. Aber dafür hole ich jetzt nicht weiter aus, sonst geht es nur noch darum. Und ich weiß nicht, wie das helfen soll.

Ich hätte nie gedacht, dass Beziehungen so komplex sein können. Wenn ich hier schon lese, was man von Anfang an als Mann alles wissen muss, um eine Frau richtig zu führen bzw. die Richtung anzuzeigen, dann frage ich mich, wieso das nicht schon im Schulunterricht gelehrt wird.
Und wie steht es denn heutzutage mit der Emanzipation, wonach die Frauen ja jetzt allesamt unabhängiger sein wollen? Wollen die Frauen wirklich noch geführt werden? Verstehe das nicht ganz.
Und von welcher Verantwortung ist hier überhaupt die Rede? Kann hier jemand freundlicherweise ein Beispiel nennen?

x 1 #77


A


Hass oder Liebe

x 3


QueenA
@Kadi grüß dich,

Ich wünsche dir und deiner Familie, dass es euch gut geht, sei es, indem ihr eure Paarebene stärken könnt oder euch, falls nötig, respektvoll und gesund voneinander löst. In jedem Fall wünsche ich euch eine stabile und konstruktive Elternebene.

Du hattest einmal den Gedanken, möglicherweise eine „emotionale außereheliche Freundschaft“ einzugehen, falls dir eine entsprechende Person begegnet. In diesem Zusammenhang kam die Frage auf, ob das moralisch vertretbar wäre. Jede Person, die du dazu befragst, wird aus ihrer eigenen Perspektive antworten. Du kannst dir dann jeweils die Meinung herausgreifen, die dir im Moment am ehesten entspricht und dein Handeln legitimiert.

Die eigentlich relevanten Fragen sind aus meiner Sicht jedoch:
Was hält dich davon ab, diesen Schritt zu gehen, wenn der Wunsch vorhanden ist?
Wie würdest du reagieren, wenn es deiner Frau gleichgültig wäre?
Und wie würdest du empfinden, wenn sie selbst außerhalb eurer Beziehung etwas suchen würde, das ihr bei dir fehlt?

Was passiert, wenn sich eine emotionale Beziehung weiterentwickelt und ihr intim werdet?
Was wäre, wenn daraus eine Schwangerschaft entstünde?
Es gibt viele mögliche Konsequenzen und Entwicklungsrichtungen, die man mitdenken sollte.

Ein weiterer wichtiger Aspekt sind eure Kinder:
Wie geht es ihnen in der aktuellen Situation?
Erleben sie offene Konflikte oder bleiben diese auf eure private Ebene beschränkt?
Was verändert sich für euch, wenn sich eure Paarzeit eher wie Freundschaft oder vielleicht sogar wieder wie Nähe anfühlt? (Du hattest das ja beschrieben, wenn ihr zu zweit ausgeht, da sie keine Freundinnen habe). Hatte sie noch nie Freundinnen? Keine?

Ob deine Frau sich aufgrund alter Verletzungen schützt oder ob eure Liebe einfach unterschiedliche Intensitäten hat, lässt sich von außen nicht beurteilen. Das wisst letztlich nur ihr selbst.

Kulturelle oder religiöse Erklärungen für Ehedynamiken halte ich persönlich für zu vereinfachend. Die beschriebenen Muster könnten ebenso in einer deutschen Familie auftreten.

Ob du einen Sixpack hast oder nicht, ist letztlich irrelevant, wenn der menschliche Umgang miteinander nicht stimmt und ihr nicht gemeinsam und bewusst auf allen Ebenen an eurer Ehe arbeitet.

Alles Gute 🍀

x 5 #78


N
Zitat von QueenA:
Du hattest das ja beschrieben, wenn ihr zu zweit ausgeht, da sie keine Freundinnen habe). Hatte sie noch nie Freundinnen? Keine?

Er hat geschrieben, dass seine Frau keine Freundinnen hat, mit denen sie abends oder am WE weggehen kann.

Sie selbst darf in ihrer Ehe ja auch nicht ohne ihren Mann ausgehen, weil Kadi ihr Verhalten schlecht findet, wenn sie was getrunken hat, und sie deshalb nur mit ihm ausgehen kann. Ggf. ist das bei ihren Freundinnen ähnlich, dass die Familien/Ehemänner es nicht gutheißen, wenn die Frauen allein mit anderen Frauen abends in der Stadt sind.

x 1 #79


QueenA
@Nalf danke Dir für die Info und Überlegung. 🙏
Das hatte ich anscheinend überlesen.

Ich frag mich gerade: wieso ist die Ehefrau dann anscheinend enthemmter ohne ihn? Wenn Alk. trinken unter Freundinnen in einer Form geht, die @kadir missfällt: welche zwei Seiten hat deine Frau und wieso diese Unterschiede?
Wenn sie tatsächlich Freundinnen hat, wo es so sein sollte, worum geht’s hier? Kontrolle?
Ich bin noch nlcht ganz so schlau geworden aus dem Schilderungen.
Was ist dein Ziel @kadir, wenn du „wünsch dir was“ aussuchen könntest und was meinst du wie deine frau entscheiden würde?

#80


N
Zitat von QueenA:
Ich frag mich gerade: wieso ist die Ehefrau dann anscheinend enthemmter ohne ihn?

Das muss gar nicht so sein.
Kadir hat in seinem Text einige "Red Pill Schlagworte" drin (Bad Boy, Frauen führen), geht also von einem ganz speziellen Männer- und Frauenbild aus, wie es auch in "traditionellen Kulturen" noch gelehrt wird.

Da passt dann auch dieses "Ich liebe sie, hasse ihr Verhalten und behandele sie schlecht, bis sie meine Führung akzeptiert" rein.

Oder auch dass eine enthemmte Frau offen wäre für jeden Mann, der sich ihr annimmt. Und dass nur (ehe)männliche Begleitung sie davor schützt, von einer guten zur schlechten Frau zu werden.
Ganz viele Red Piller propagieren, dass ihre Freundin nicht mit anderen Frauen abends weggehen oder einen Wochenendausflug machen darf, weil das gleichbedeutend sei mit Betrug oder ganz häufig zu Betrug führt oder die Frauen dabei die Absicht verfolgen, andere Männer kennen zu lernen.

In dasselbe Weltbild passt der Glaubenssatz "Eine Frau, die mich liebt, schläft auch häufig mit mir."
Oder "Ich als Mann brauche 6 mit einer Frau für mein Wohlbefinden wie Essen und Luft zum Atmen."
Oder "Eine Frau, der was an Dir liegt, begehrt Dich auch."

x 1 #81


L
Ich kann dazu nur eins sagen: es liest sich absolut krank und mir tun die Kinder leid.
Interessieren würde mich noch aus welchem Kulturkreis der TE und seine Frau kommen. Hatte von Anfang an das Gefühl, dass Kadir nicht-deutscher Herkunft ist, seine Frau jedoch schon.

#82


K
Also ich muss sagen, die letzten Beiträge sind unterste Schublade. Sorry. Meine Frau ist derselben Herkunft wie ich und sie kann jederzeit mit ihren Freundinnen weggehen, ohne dass ich Einwände hätte. Was sie in der Vergangenheit mit der einen Freundin die Sie hatte auch gemacht hat. Nur mittlerweile hat sie keine Freundin mehr. Aber das ist hier nicht das Thema. Zuletzt war sie sogar bis 4 Uhr morgens auf der Firmenweihnachtsfeier. Und am nächsten Morgen postet sie eine WhatsApp-Story, in der sie in der Wohnung eines gleichgeschlechtlich1 Arbeitskollegen ist, der zufällig in der nähe der Feierstätte Wohnt und es folgt zum Anschluss ein Gruppenfoto, auf dem die beiden Arm in Arm zu sehen sind. Ich habe sie trotzdem gebeten, das Video herunterzunehmen. Da andere Menschen, die nicht wissen, dass ihr Kollege gleichgeschlechtlich1 ist, etwas Falsches denken könnten. War bestimmt falsch von mir. Richtig?
Thema Alk.: Sie verträgt einfach keinen Alk.. Schon ein Glas Wein und sie bekommt sich vor Kichern nicht mehr ein. 2 Gläser und sie fängt an, in Schlangenlinien zu laufen. 3 Gläser, und sie umarmt Gott und die Welt, bis sie sich übergibt. Dass ich das hier erläutern muss. Ich glaube so langsam echt, dass ich im falschen Forum bin. Hier wird man für seine Probleme offensichtlich nur angegriffen und für schuldig erklärt. Sie ist aich der meinung das ich an allem Schuld bin. Was auch immer ich getan haben soll.
Ich habe jetzt meinen WhatsApp-Verlauf nachgeschaut und tatsächlich hält diese distanzierte Zustands ihrerseits seit mehr als 1 1/2 Jahren an. So oft habe ich mich darüber beschwert. Aber es ändert sich nicht. Da reichen Kleinigkeiten wie bei einer Aussage nicht den richtigen Ton zu treffen oder noch banalere sachen und sie geht sofort auf Distanz. Was jetzt anders ist, ist, dass sie mir mehrfach gesagt hat, dass sie mich nicht mehr liebt, und dann alles wieder revidiert. Ihre Distanz bleibt unverändert. Obwohl ich jetzt alles für sie getan habe. Was Sie jetzt schon wieder stört, wollten Sie mir zuletzt auch nicht sagen. Es ist nichts passiert. Aber ich wüsste ja, was ich gemacht habe. Nur was? So ist das immer. Und stundenlang dreht es sich darum was ich wohl gemacht haben soll. Das macht mich so wahnsinnig das ich wirklich sehr wütend werde. Und das Gespräch irgendwann beende. Was ich getan haben soll bleibt immer das große Rätsel. Sogar meinen Geburtstag am vergangenen Wochenende musste ich alleine auf der Couch verbringen. Sie war müde und wollte früh ins Bett und das am Wochenende. Ein Geschenk habe ich bis heute nicht erhalten und sie will für ihren Geburtstag am kommenden Wochenende auch kein Geschenk. Warum? Weil ich es ihr so beigebracht hätte. Warum? Weil ich ihr immer gesagt hätte, dass das Geschenk nicht so wichtig sei. Was einfach nicht stimmt. Ich sagte nur, dass es etwas nützliches sein sollte. Heute wünsche ich mir nur noch etwas, was vom Herzen kommt. Aber da kommt einfach nichts. Das fühlt sich für mich an wie Mobbing. Am liebsten würde ich sie sofort verlassen.
Aber den Kindern geht es prima. Sie sind fröhlich, aufgeschlossen und gut in der Schule. Distanz ist doch nicht sichbar. Ich bekomme mit, wie die Kinder von Scheidungseltern notentechnisch abstürzen und ständig losheulen sollen im Untericht. Soll ich jetzt wirklich gehen? Ich bin mir sicher, dass es den Kindern danach nicht besser gehen wird. Oder täusche ich mich da?

x 1 #83


Wurstmopped
Zitat von Kadi:
Sogar meinen Geburtstag am vergangenen Wochenende musste ich alleine auf der Couch verbringen. Sie war müde und wollte früh ins Bett und das am Wochenende. Ein Geschenk habe ich bis heute nicht erhalten und sie will für ihren Geburtstag am kommenden Wochenende auch kein Geschenk. Warum? W

Ich denke der Drops ist gelutscht, da ist null Respekt und nichts liebevolles mehr bin der Beziehung.
Welche Anzeichen benötigst du noch.
Entweder du gehst oder die wird es irgendwann tun

x 2 #84


btlwe.
@Kadi Euer Beziehungsrollenspiel basiert auch Ängsten und einer scheinbaren absoluten Auflösung deiner authentischen Person, was bitte willst du daran retten? Das alles hier klingt für mich nach etwas, was es nullkommanichts wert ist, daran festzuhalten. Es gibt ein Unterschied zwischen dem hohlen Bild eines Bad Boys und einem ernsthaften Menschen. Ihr steht in einem Abhängigkeitsverhältnis zueinander und dem Eingangstext zufolge, tragt ihr sehr wahrscheinlich auch ein Maske (Persona), geprägt von euren inneren Ängsten. Manchmal ist es wirklich heilsamer die Zeichen der Zeit zu erkennen und den extrinstischen Verpflichtungen zu entkoppeln. Das Gegenteil von Liebe ist im Übrigen Gleichgültigkeit, Hass ist die gebrochene Liebe, dabei steht Ex oder die nochpartnerin auf einem riesigen Sockel. Dies ist massivste Selbstschädigung. Ihr Gefühle ggüber dir und gespiegelt umgekehrt stehen außerhalb deiner Kontrolle und bedürfen keinerlei Behandlung, da dies tatsächlich in die mentale Souveräntit des Menschen ggüber eingreift, dies nimmt das Gehirn immer als übergriffigen Akt wahr. Schütze diesbezüglich dein Seelenfrieden, im nicht aggieren. Investiere Zeit ist keinerlei Massstab für Verpflichtung, dies generierte sich aus dem Vertrauen, man kann wunderbar 11 Jahre lang falsch liegen.

x 2 #85


Malatesta
Gütiger, nach der Lektüre brauche ich erstmal einen Baldrian.

Der Lesetrip erinnert mich spontan an, ältere Semester werden das Theaterstück kennen,
"Wer hat Angst vor Virgina Woolf?".
Die Geschichte handelt von einem Ehepaar, daß sich gegenseitig bloßstellt, demütigt, verachtet, zerfleischt und in verhängnisvoller Abhängigkeit dennoch nicht voneinander loskommt und am bitteren Ende in Alk. den Tiefpunkt der gegenseitigen Zersetzung erreicht.

Die modische Genderideologie spricht in solchen Fällen der psychologischen Mißhandlung von toxischer Abhängigkeit.
Sollten die beiden sich einen Paartherapeuten nehmen und der nimmt den Problemwust ernst, wäre es wahrscheinlich sein seelischer Ruin.

Es ist müßig, sich in das chaotisch launenhafte On/Off, den Eklats und Eskapaden dieser Beziehung zu vertiefen, die Anklänge einer Borderline-Störung bei der Gattin erkennen lassen und die Neigung beim Mann, sich diesen zu beugen.
Der unheilvollen Liason fehlte offensichtlich das Fundament einer Liebe vom Anbeginn des Dramas und das, was man Vertrauensbildung nennt, scheint es überdies kaum oder gar nicht gegeben zu haben.

Rekurriert auf den Titel des Threads, `Haß oder Liebe`, ist schon die Gegenüberstellung grundfalsch, so Liebe kein Gegenteil kennt. Liebe ist der Liebe Preis. Sie entsteht und vergeht, sie flammt auf und brennt nieder, mal ist sie ein Strohfeuer, mal eine ewige Flamme - eines ist sie jedoch nicht: Etwas anderes als sie selbst. Sie existiert oder nicht.
Leider sind Liebe und Haß als archaische Antipoden in die Literatur und Theaterdramen eingegangen, bestes poetisches Beispiel ist die klassische Romanze von ``Romeo und Julia``.

Eine zeitgemäße Betrachung ihrer grundlegenden Wesenseigenchaften erlaubt den Gegensatz hingegen nicht. Wer eine Frau in Zuneigung liebt, liebt sie bedingungslos und im Idealfall auch umgekehrt, sie genauso auch ihn. Das wäre ein prima emotionales Fundament für lebenslanges Glück, gäbe es das profane Leben, seine Fallstricke und Tücken nicht.
Die Herzschmerzen bei der Abtrennung der Liebe ziehen sich in Trauer zurück, kippt das Verhältnis jedoch nach einem Bruch in Verachtung um, war die auch schon vorher angelegt, trotz aller formalen Liebesschwüre und der Inszenerung einer heilen Familie nach außen.

Womit wir beim akuten Fall wären. Tragisch, wenn der Mann im Lauf der Jahre eine wahrhaftige Zuneigung zur geehelichten Diva entwickelt hat und nun auf einem Trümmerhaufen ihrer Unzurechnungsfähigkeit steht.

Er wird sich entscheiden müssen: Entweder, er nimmt ihre Kapriolen weiter hin und fügt sich der Launendomina, in der Hoffnung, sie findet dereinst in seine Arme zurück oder er trennt sich rigoros und reicht die Scheidung ein. Die Wahrscheinlichkeit einer Verhaltensänderung bei der Frau sehe ich bei Null.

Wie eine solche vertrakte Ehe enden kann, werden die Signale der Zersetzung nicht erkannt, zeigt übrigens das oben erwähnte Theaterstück.

x 3 #86


btlwe.
@Malatesta Brillante Analyse.💯

x 1 #87


K
Danke sehr. Ich hätte nicht gedacht, dass es auch konstruktiv weitergehen kann nach den letzten Posts.
Ich sehe das Ganze zwar auch sehr dramatisch, aber nicht ganz so größenwahnsinnig wie manch anderer hier. Ich habe mich informiert und tatsächlich
erfüllt sie 8 von 10 Kriterien, die für eine Borderline-Störung sprechen könnten? Wie dem auch sei, sehe ich mich nicht mehr in einer Abhängigkeit. Vielmehr war es sicherlich schon immer die Angst vor Ihren Eskapaden, die bei einer Trennung sicherlich auftreten werden, und was mit den Kindern passiert sowie mit Ihrer Familie, die mich heimsuchen würde, was mich dazu gebracht hat, zu bleiben.
Anfangs war der Schock für mich zu groß, als es in Richtung Trennung ging und sie mir sagte, dass sie mich nicht liebt. Ich habe sehr wohl aus Panik Dinge gedacht und geschrieben, die ich mittlerweile deutlich entspannter sehe. Ich habe mich zuletzt innerlich vollständig befreit gefühlt. Meine Angst war in der vergangenen Woche wie weggeblasen. Somit konnte ich mich mit dem Gedanken, dass es vorbei ist, sehr gut anfreunden. Und was ist passiert? Sie hat es auch gespürt und kam von sich aus auf mich zu und wollte wieder mehr nähe.

Ich weiß, dass das nicht von Dauer sein wird. Aber ich weiß jetzt auch, dass ich mich sehr wohl von ihr trennen kann und höchstwahrscheinlich werde. Weil ich jetzt weiß, den Kindern wird es immer gut gehen. Ihre Störungen sind ihre Störungen und nicht meine. Ihre Familie kann mir auch gestohlen bleiben. Droht sie mir, die Kinder an den Hals zu binden, dann akzeptiere ich es und bin 1000 % für die Kinder da. Ich habe auch viel falsch gemacht, insbesondere alles so zu akzeptieren, wie es ist, und daraus gelernt. Aufgrund der zahlreichen Stimmen hier im Forum, meiner eigenen Familie und Freunden, die ausnahmslos eine Trennung empfehlen, und in Anbetracht dessen, dass ich selbst auch keine Hoffnung auf ein glückliches Ende sehe, werde ich ab jetzt nur noch das tun, was mir gut tut. Und nach einer jahrelangen emotionalen Vernachlässigung denke ich, dass mir ein Date in der kommenden Woche sehr gut tun wird. Natürlich weiss Sie auch über meine Situation bescheid. An die Damenwelt hier im Forum "Sorry" ich brauche das jetzt. Mein wunsch nach Nähe ist legitim. Mit zwei glücklichen Kindern ist es nunmal nicht so einfach sich mal eben schnell zu trennen ohne den Kindern zu schaden und schnell zu sich sebst zu finden. Wenn ich die Wochen und Monate zusammmenzähle in denen wir ohnhin nicht wirklich zusammen waren, weil wir ja nicht miteinander geredet haben bis einer nachgab, komme ich entpannt auf 1 Jahr Pause allein in den vergangenen 18 Monaten. Das muss reichen.

#88


D
Zitat von Kadi:
sie mir sagte, dass sie mich nicht liebt.

das wäre für mich ein Grund sofort die Reißleine zu ziehen

Zitat von Kadi:
sowie mit Ihrer Familie, die mich heimsuchen würde,

was wollen sie von dir, ein B. mit dir Trinken, oder wollen sie der Tochter erklären das sie dich Lieben muss

#89


alleswirdbesser
Zitat von Kadi:
Und nach einer jahrelangen emotionalen Vernachlässigung denke ich, dass mir ein Date in der kommenden Woche sehr gut tun wird.

Viel Erfolg! Wenn es nicht schlimm genug ist, sorgt man dafür, dass es schlimmer wird. Deine Kinder werden irgendwann begeistert sein, denn natürlich tust du alles nur ihnen zuliebe.

#90


A


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